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Dann gilt es, Ruhe zu bewahren – kommt Ihr zu nah, machen die Gangster kurzen Prozess. Zückt besser Euren Schild und wartet ab, bis der Wüterich sein Magazin leergeschossen hat. Dann beseitigt ein gut getimter Kopfschuss die Bedrohung. Auch in den alltäglichen Schusswechseln ist der transparente Kunststoffschild ein unverzichtbarer Begleiter. Zwar leisten auch durchschlagskräftige Bleispucker wie automatische Shotgun oder Granatwerfer gute Dienste. Unfaire Stellen, an denen mehrere Schergen gleichzeitig auf Euch losstürmen, übersteht Ihr aber erst dank Schildeinsatz fast schadlos. Brenzliger wird’s da schon, wenn die Brut Molotov-Cocktails oder Hackebeile einsetzt. Doch auch T-Zero Mitglied Nick Mason ist nahkampferprobt: Greift selbst zum Sägewerkzeug oder überwältigt die anrückende Feinde via Elektroschocker.
Hier klinkt sich das Belohnungssystem von Urban Chaos ein: Erledigt Ihr eine vorgeschriebene Anzahl Bösewichte via Stromstoß, erhaltet Ihr in der abschließenden Missionsbesprechung Medaillen. So schaltet Ihr Zusatzaufgaben und neue Waffen frei. Doch nicht immer belohnt das Bonussystem solch friedfertiges Vorgehen – auch massig Kopfschüsse werden mit Edelmetall quittiert. Ballerfreunde mit einem weniger resistenten Magen dürfen die plakative Gewaltdarstellung im Optionsmenü entschärfen: Spritzende Blutfontänen könnt Ihr ebenso vom Bildschirm verbannen wie Todesanimationen in Zeitlupe. Dann steht blutleeren, jedoch bleihaltigen Scharmützeln im Wohnzimmernetzwerk oder über den Globus nichts mehr im Weg.






















