
Selbst die traditionsbewussteste Hausfrau muss mit der Zeit gehen – entsprechend erscheint Cooking Mama 4 nicht mehr für den DS, sondern feiert seine Premiere auf Nintendos 3D-Handheld. Mit dem neumodischen räumlichen Effekt kann die patente Köchin allerdings nicht allzu viel anfangen: Weil die zahlreichen Arbeitsschritte bei der Zubereitung der Speisen fast ausschließlich auf Stylus-Benutzung setzen, spielt sich das Geschehen bis auf wenige Ausnahmen nur auf dem Touchscreen ab – und 3D gibt es dort bekanntlich nicht.
Tiefenwirkung erlebt Ihr demnach kaum, auch sonst bleiben neue Einfälle in der Küche Mangelware: Größere Gimmicks wie Einkaufstouren oder Ähnliches aus den Vorgängern wurden wieder entsorgt, diesmal geht es nur ums Kochen. Etwa 200 Tätigkeiten finden sich auf dem Modul, bei denen Ihr hackt, rührt, schneidet, schält, brutzelt und so weiter. Nach und nach erhaltet Ihr neue Rezepte, die Ihr diesmal ohne Rücksicht auf Verluste kombinieren könnt (Pfannkuchen mit Hackfleischbullette? Lecker!), was in etwas komplexeren Minispielen bewerkstelligt wird. Dazu kommen lediglich noch einige Zusatzdisziplinen, bei denen Ihr auf Punktejagd geht, indem Ihr z.B. eine Putzmaschine durch die Küche schiebt.
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