John Carmack: “Mainstream ist voll okay!”

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John Carmack, seit Doom-Zeiten Garant für eindrucksvolle Ego-Shooter-Technologie, hat eine ziemlich realistische Einstellung zu seinem gewählten Beruf und fordert arrogante Entwickler auf, Spiele zu machen, die Leute auch kaufen wollen.

Es stimme einfach nicht, dass ‘beliebt’ mit ‘nicht gut’ gleichzusetzen sei, so seine Aussage im Gespräch mit IndustryGamers. “Ich halte nichts von Entwicklern, die sich für die einzig kreativen ‘Autoren’ halten und alles andere als einfallslos abkanzeln. Es ist einfach unser Job, primär für die Käufer interessante Inhalte zu machen. Das muss eben nicht etwas sein, dass vorher noch nie jemand gesehen habt, sondern etwas, für das die Leute uns Geld geben wollen.”

Carmack hält es für einen Fehler, bewährte Konzepte schlecht zu machen, nur weil sie die Masse mag. “So lange etwas gekauft wird, haben Spieler offensichtlich Spaß dran. Wenn das nächste Call of Duty gekauft wird, dann eben weil die Vorgänger gemocht werden und Nachschub verlangt wird.”

Was seinen demnächst erscheinenden Ego-Shooter Rage angeht, hatte Carmack eine Weile Sorgen, dass die Ego-Perspektive unpopulär werden könnte, weil bei Third-Person besser Regie führbar wäre – Gears of War habe gezeigt, dass das auch im Action-Segment funktioniere. Doch der Erfolg von Call of Duty zeige, dass beide Varianten ihre Stärken hätten und wohl ewig weiter bestehen dürften.

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20. Juli 2011 13:30

@ JominatorXSja stimmt, ab 5 indizierten Spielen ist der Entwickler selbst auch indiziert =)))

20. Juli 2011 12:26

>””Es ist einfach unser Job, primär für die Käufer interessante Inhalte zu machen. Das muss eben nicht etwas sein, das vorher noch nie jemand gesehen hat, sondern etwas, für das die Leute uns Geld geben wollen.””Herr Carmack vergisst nur, dass es angesichts von Fortsetzungswahn, Innovationsarmut, Ideen-Recycling, Remakes und Reboots künftig immer mehr Leute geben wird, die ihr Geld lieber für solche Spiele ausgeben (würden), die sie so ähnlich eben NICHT schon zigmal gesehen haben. Gibt es diese neuartigen Spiele nicht mehr, werden wohl etliche Zocker irgendwann ihr Hobby ganz an den Nagel hängen.

Beeberman
20. Juli 2011 11:36

100% zustimm!

Nipponichi
20. Juli 2011 6:51

Die Leute wollen Mainstream bzw. Kommerz. Würde es keinen Mainstream mehr großartig geben, würde erst recht gemeckert werden. Die meisten wollen doch ein neues “”Call of Duty””. Auch wenn es Teil 10000 ist.Aber es gibt ja zum Glück auch weiterhin außergewöhnliche Spiele/Filme/Musik/Bücher, die nicht dem Mainstream entsprechen. So wird es nie langweilig. Ich persönlich stehe auf beides in allen Bereichen.Wo wir gerade dabei sind. Ich stehe voll auf ID-Spiele. Vor allem Doom. Es gibt heute dutzende besser gemachte Shooter als Doom, dennoch fehlt denen irgendwie was. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, daß mir bis heute Doom 1/2/Final am besten gefällt. Da kann kommen was will. Natürlich mag ich auch Wolfenstein, oder Quake. Ich freue mich auch schon sehr auf Rage.

Funatic
20. Juli 2011 6:43

mario-reihe=innovativer mainstream (bewährte zutaten aber immer was neues was es vorher noch nicht gab)modern warfare=innovationsloser mainstream (kennste eines kennste alle)braid=innovativer indie titek (neues konzept vermischt mit genialen gameplay)alice in wonderland=innovationsloser indietitel (pseudokunst trifft auf ausgelutschtes gameplay aus der dose)es gibt also wie immer zwei seiten der medalie und man sollte es sich mit solchen aussagen nicht zu leicht machen nur weil man selbst keine neue ideen hat.

Transparenz Kubus
20. Juli 2011 3:26

Ausnahmsweise muss ich hier mal die Gamepro loben, die selbe News, aber besser zitiert. Zum Inhalt selbst, ich kann Carmack nur Recht geben. JEDES Magazin und JEDE Gaming Website ist teilweise nur noch am meckern. Alles ist ja so einfallslos und innovationslos bla bla bla. Aber warum kaufen dann 20Mio Menschen Call of Duty? Weil sie immer das gleiche haben wollen, weil es ihnen gefallen hat! So einfach ist das!Stellt euch doch mal selbst die Frage: Es kommt ein neues Halo, Mass Effect, Uncharted… und was erwartet ihr von diesen euren Lieblingsspielen? Das es immer das selbe ist (hier und da ein wenig was neues, neue Charaktere, neue Level etc.)!!Kaum hat mir jemand so aus der Seele gesprochen wie dieses Interview von Carmack!

Beeberman
19. Juli 2011 20:12

@bitt0rDoom 3 sieht aber für das Alter immer noch echt super gut aus ;).Schon alleine das Design rockt… bin in der Hinsicht voller id Fan 🙂

Saldek
19. Juli 2011 19:38

Games sind ein Business…ja. Musik ist ein Businness, Filme sind ein Business, Literatur ist ein Business. Alle diese Medien sind in ihrer Bandbreite aber nicht auf die Extreme Kommerz und Kunst beschränkt. Mal abgesehen davon das Kommerz und Kunst nicht immer unvereinbare Gegensätze sein müssen.Menschen machen ein Medium. Viele wollen den großen Reibach machen, andere wollen halt etwas ausdrücken oder etwas einzigartiges.

bitt0r
19. Juli 2011 19:31

:ja! gestern bestimmt 4 stunden lang gezockt und kam bis in die alpha-labs.hab danach sogar noch kurz in den multplayer auf ein deathmatch reingeschaut und festgestellt, dass ich’s dort gar nicht mehr draufhabe. :/ja, und so ein highres-mod wär mal in

rvn
rvn
19. Juli 2011 19:15

@ bitt0rIm ernst? Mein Abend sah gestern ganz genau so aus^^ Leider gibts noch keine komplette HighRes-Mod wie für GTA4.@ CarmackAmen!

bitt0r
19. Juli 2011 19:02

wie st. carmack in letzter zeit immer mal wieder drauflos schwurbelt… da merkt man halt, dass “”rage”” bald ansteht.ich werd’s mir wohl auch kaufen. hab sogar extra gestern wieder “”doom 3″” im sp angefangen auf ultra quality und in maximaler auflösung sowie schwierigkeitsstufe “”veteran””.war neben “”quake 4″” und “”prey”” eine der letzten wirklich guten old-school-fps. 😡

19. Juli 2011 18:51

Jaja wir sehen den Himmel in der Farbe Blau…. man wenn der was von sich gibt kommt auch nur Scheisse bei raus…

Anonymous
Anonymous
19. Juli 2011 18:48

Darf man diese Person hierzulande überhaupt kennen? Der ist doch bestimmt in Deutschland indiziert.

mobby
19. Juli 2011 18:46

Mainstream ist das was im Idealfall nach Innovation folgt. Stellt man sich nicht dumm an, ist man damit wohl auf der sicheren Seite als Entwickler/Publisher, hat dabei aber auch nicht viel gekonnt, meiner Meinung nach.

Max Snake
19. Juli 2011 18:24

Ich spiele Mainstream und nicht Mainstream .

Walldorf
19. Juli 2011 17:56

Ich zock auch lieber Mainstreamspiele als Carmacks dämliche Handyspiele. ^^

Beeberman
19. Juli 2011 17:27

@Sohrab TawanaWas aber nicht heißen soll, es dürfe nur noch Mainstreamspiele geben ;).Also ohne Spiele wie Muramasa und Co würde mir das Hobby auch nur halb so viel Spaß machen 😉

19. Juli 2011 17:00

Dem stimme ich zu, der Mann sagt ganz trocken wie es ist, Games ist ein Business.