Die Beförderung fand schon im März statt, wurde aber erst jetzt bekannt: Der britische Star-Entwickler Peter Molyneux (u.a. Populous, Fable) ist nicht mehr nur Creative Director seiner eigenen Niederlassung Lionhead, sondern zukünftig auch für alle anderen europäischen Game Studios von Microsoft zuständig.
Konkret heißt dies, dass Molyneux jetzt u.a. über die Ausrichtung des kreativen Outputs von Rare mitbestimmt – angesichts der wenig spannenden Projekte der ehemaligen Nintendo-Spitzenkräfte wie Banjo-Kazooie: Schraube locker kann das nicht verkehrt sein.
Seine eigenen Lionhead-Projekte wird er darüber nicht vernachlässigen, denn zum einen bleibt er weiter in seinem dortigen Büro ansässig, zum anderen twitterte er kürzlich, dass er sich nicht weniger um Milo (sein Project-Natal-Wunderkind) & Co. kümmern will als bisher.









Ich kann Dir da nur hundertprozentig zustimmen Saldek, finde den “”Visionär”” Molyneux auch sehr sehr sympathisch und auf der M$-PK hat er mich wieder total mitgerissen. Der Mann ist super! :)Danke auch an die M!s für den Twitter-Hinweis, werde ihm direkt mal followen. ^^
Hey, so eine Sitzgelegenheit hätte ich auch gerne. Molyneux könnte ja nebenbei noch als Möbeldesigner für IKEA arbeiten. Die Black & white Serie für farbige Kontraste und mäßigen Inhalt, die fable Reihe für luftiges Wohnen mit windigen Versprechungen…Aber wie gesagt, schlecht ist auch kein Molyneux Spiel, nur wird eben generell ein wenig zu viel versprochen.
Hab gerade noch was lustiges gefunden auf Destructoid: “”Apparently, he will continue to work out of his home base at Lionhead HQ from a throne made of gold, children’s tears, and empty Fable promises.””
@Captain: LOL!
Passt doch, ist bei Windows i.d.R. auch nie anders.
Hm, jedenfalls ist es interessant, dass er sowas wie ein Entwicklungschef für Microsoft wird… denn eigentlich ist er ja eher ein Publisher-Schreck, der jeden Termin und Budget überzieht!
Das Ur-Popolous war damals schon was besonderes. Und Syndicate fand ich wirklich gut. Zugegeben, Black & White war weit hinter den (von Molyneux geschürten) Erwartungen zurück, auch wenn´s nicht schlecht war und von Fable war ich alleine schon enttäuscht, weil es sich im Lauf der Entwicklung ganz anders entwickelt hat, als ich mir gewünscht hätte.Miyamoto ist er natürlich ganz sicher nicht, aber trotz allem oft sehr visionär.
Ich finde den Mann cool. Das er seine Versprechungen nicht halten kann versteht sich ja von selbst. Das heißt aber nicht das seine Spiele schlecht sind, ganz im Gegenteil. Die Spiele sind schon alle etwas besonderes, darunter Klassiker wie Syndicate. Die völlig übertriebene Anpreisung seiner Projekte ist doch eher Stilmittel. Wer ernsthaft glaubt das wir mit jedem seiner Spiel eine Revolution erleben werden ist doch selber schuld. Wie aktuell Milo.Der Mann ist ein Visionär und kommt unglaublich charismatisch und sympathisch rüber. So jemanden braucht die Branche hinter den vielen blassen Entwicklern.
Niedliche Entscheidung, aber Molyneux ist IMHO total überschätzt. Populous hatte witzige Ideen (Landschaft verändern), der Openworld-Ansatz von Syndicate war auch nett, ebenso Waffen wie Gausswerfer – aber spielerisch war das alles mau, spätere Werke haben sich sowieso nur aufgrund des Bullfrog/Molyneux-Nimbus verkauft und gute Ratings bekommen weil die meisten Redakteure Peter-Fanboys sind. Nett ist er ja auch, aber keine visionäre Gameplay-Legende vom Schlage eines Miyamoto. Microsoft sollte nicht immer auf die Vergangenheit setzen (das ging ja schon mit Rare schief).
Boha is ja mal cool hoffentlich kommt bald Fable 3