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05.10.2009 16:31 — Anonymous

In Deutschland wird das Medium Games in allen Bevölkerungsschichten immer beliebter. 65 Prozent aller Bundesbürger mit Internetzugang vertreiben sich mittlerweile ihre Freizeit mit Computer- und Videospielen, belegt die deutsche Ausgabe der "Gamer's Today"-Studie. Die Studie, durchgeführt von TNS Nipon Technology, befragt alljährlich 13.000 Bürger in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland auf dem vorletzten Platz. Nur die Franzosen spielen prozentual gesehen weniger (63 Prozent). Mit 83 Prozent in den USA und 73 Prozent in Großbritannien werden in diesen Ländern deutlich mehr Games konsumiert.

Besonders aus dem Alltag der Kinder und Jugendlichen sind Computerspiele nicht mehr wegzudenken. 96 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Jungen nutzen Games. Durchschnittlich fünf Stunden pro Woche verbringen sie vor dem Monitor. Bei den 13- bis 19-jährigen Jungen sind es schon zehn Stunden wöchentlich. Überraschend hoch fällt auch der Anteil der jungen Spielerinnen aus. 92 Prozent aller Mädchen zwischen acht und zwölf spielen, unter den 13- bis 19-jährigen Mädchen sind es noch immer 84 Prozent. Beliebteste Plattform ist weiterhin der PC. Mit dem Alter nimmt die Spielebegeisterung jedoch ab. Unter den 35- bis 49-Jährigen spielen noch 60 Prozent, bei den Über-50-jährigen sind es noch 39 Prozent.

Viele Gamesfans müssen laut der Studie auf ihr Geld achten. Tendenziell sind Konsolenspieler spendabler als ihre Kollegen am PC. 70 Prozent der Videospieler finanzieren ihr Hobby selbst – die restlichen 30 Prozent sind zum Großteil junge Gamer, die sich ihren Spielenachschub von Eltern und Verwandten schenken lassen. Vier Prozent der befragten Konsolenspieler gaben indes zu, Games aus illegalen Quellen zu beziehen. Im Internationalen Vergleich liegt Deutschland auf einem Niveau mit Großbritannien, wo ebenfalls rund vier Prozent dasselbe sagten. Die Niederlande sind der traurige Spitzenreiter: Zehn Prozent der Gamer besorgen sich ihre Spiele auf illegalem Weg. Unter den PC-Spielern investieren 65 Prozent der Gamer eigenes Geld in Spiele.

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Kommentare

Bild von Goombay Dance Band

He, ich bin REPRÄSENTATIV! Aber woher habt ihr mein Foto??

Bild von tsr.2000

Da frag ich mich doch aber, wie könnte es erst aussehen, wenn wir hier nicht so bevormundet würden...:)

Kannst Du nicht woanders DOOF sein?!?

hmmmm... Deutsche mit Internetzugang.
Da verfälscht die Studie aber ein bisschen das Gesamtbild, immerhin besteht Deutschland zu geschätzten 547% aus Senioren, von denen längst nicht alle einen Internetzugang haben. ;)

schön zu wissen....

Bild von Segabasti

Aufm PC sind die Spiele halt am günstigsten, nur das dieser neue Kopierschutz, z.B. bei Anno 1404, das ändern könnte, dadurch wirds nur unnötig kompliziert, 4 % rechtfertigen nicht so einen Aufwand.

Atari brought Videogames to Life, Nintendo brought them back from hell and Sony Killed them.

Die Überschrift "Studiebelegt: Deutschland ist Gamer-Land" passt aber so rein gar nicht mit dem Vorletzen Platz zusammen den wir laut dieser Studie belegen.

Da man das ganze auf Bürger mit Internetzugang beschränkt hat, ist diese Studie auch alles andere als repräsentativ.
Und die Befragung mit Selbsteinschätzung der "Probanden" liefert auch alles nur keine Zuverlässigen Ergebnisse.

Das sieht man schon allein an den 4% Raubkopierer Anteil.

Bild von Polo

Ich frag jetzt einfach mal...

Wer ist Henning Ohlsen?

Bild von captain carot

@Segabasti: Das sind ja nur die, die es zugeben. Verschiedenen Schätzungen und Studien nach sind je nach PC-Spiel 80-90% Raubkopien unterwegs, weltweit.
Für World of Goo wurde übrigens auf Kopierschutz verzichtet und trotzdem haben erstaunlich viele das Spiel gekauft. Die Raubkopiequote lag unter dem Durchschnitt.
Ich würde auf diese SDtudie nur begrenzt viel geben, wobei in den jungen Altersgruppen tatsächlich sehr viel gezockt wird und der PC in Deutschland immer noch Spieleplattform Nr. 1 ist.

Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.

Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Bild von Matthias Schmid

hi andi :-)

henning ist ein kompetenter news-autor, der uns regelmäßig mit nachrichten aus der spielewelt versorgt
...siehe auch: http://maniac.de/users/henning-ohlsen

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Wii einiges dazu beigetragen hat, dass es in den bei den Älteren noch soviele Spieler gibt.

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