In der Hölle wenig Neues! Zwar sorgen sechs Kampfstile für geringfügige Abwechslung, dennoch erweist sich Dantes neuestes Rendezvous mit der Unterwelt als eindimensionale Metzelorgie. Kleine Rätseleien und das dank fast nutzloser Karte nötige Suchen nach dem Weg ändern daran kaum etwas. Sicher, dieses bewährte Prinzip macht nach wie vor unheimlich Spaß, mehr Abwechslung hätte ich mir aber doch erhofft. Beim Design der beeindruckenden Welten hingegen, werden nicht nur Serienfans mit der Zunge schnalzen: Gotische Zinnen, bodenlose Abgründe, die Innereien eines Lindwurms oder eine schemenhafte Parallelwelt ziehen Euch schnell in den Bann. Zudem gefallen fast alle Schauplätze mit feinen Texturen und hohem Detailgrad – faszinierende Licht- und Wassereffekte inklusive. Etwas weniger genau scheint’s der oft verwirrte Kameramann zu nehmen. Auch wird der Schwierigkeitsgrad Anfänger schnell überfordern. Die Entscheidung, den ‘Easy’-Modus erst nach mehrmaligem Scheitern in der ‘Normal’-Variante freizuschalten, ist schlichtweg unsinnig. Geschieht das erst in späteren Levels, heißt es nochmal von vorn anfangen.
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Edel präsentierte Metzelorgie mit gewohnt flotter Steuerung, aber wenig Abwechslung. |