
| Spiel: | I Am Alive |
| Publisher: | Ubisoft |
| Developer: | |
| Genre: | |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: |
Dieser Titel hat viel Potenzial, hoffentlich wird dieses auch genutzt, lautete unser Eindruck zu dem mit Spannung erwarteten I Am Alive vor einigen Monaten. Mehr als zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Veröffentlichungstermin steht nun fest: nein, wurde es nicht. Dabei ist I Am Alive wahrlich kein schlechtes Spiel, überzeugt in den entscheidenden Momenten aber nicht so recht. Während die fiktive Stadt Haventon, die durch das Ereignis in Trümmern liegt, ein gutes Gefühl für das gewaltige Ausmaß der Zerstörung vermittelt, bewegen wir uns oft einzig mithilfe unserer Karte durch die postapokalyptische Spielwelt, da die Umgebung an vielen Stellen schlicht zu dunkel geraten ist. Und dass die Farbpalette selten mehr als Weiß- und diverse Grautöne zu bieten hat, macht die Sache nicht einfacher. Ähnlich blass kommt der Protagonist des Action-Adventures daher: Der Mann, dessen Namen wir bis zum Ende des Spiels nicht erfahren und der auf der Suche nach seiner Familie ist, möchte uns wie die restlichen Bewohner Haventons, für die wir kurze Aufträge erledigen nicht ans Herz wachsen.
Klettereinlagen durch die zerstörte Stadt bilden das spielerische Grundgerüst: Mehrere Meter breite Risse wollen überwunden und meterhohe Gebäude erklommen werden. Dabei solltet Ihr stets Eure Ausdauer-Anzeige im Auge behalten, die mit jeder Aktion abnimmt und sich durch Genuss von z.B. Wasser oder Obstsalat wieder aufstocken lässt. Auf der normalen Schwierigkeitsstufe war unser Rucksack dabei stets gut gefüllt, so dass wir während der Klettereinlagen kein einziges Mal in Not gerieten. Bedrohliche Atmosphäre? Fehlanzeige.
Gleiches gilt für das zweite wichtige Spielelement: die Kämpfe. Nicht alle Bewohner Haventons sind Euch wohlgesinnt. Trefft Ihr auf eine der zahlreichen Banden, müsst Ihr Euch entscheiden: Schüchtert Ihr sie mit Eurer Pistole, die unter Umständen gar nicht geladen ist, ein, zückt Ihr die Machete und stürzt Euch in den Nahkampf oder sucht Ihr das Weite? Da wir stets genügend Munition bei uns trugen, entschieden wir uns meist für die erste Variante, wodurch sich in den prinzipiell spannend inszenierten Kämpfen schnell Routine breitmachte auch hier wäre weniger mehr gewesen. Weitere kleine Ungereimtheiten drücken den Gesamteindruck: So kommt es nicht selten vor, dass Euch das Spiel mit einem äußerst dezenten Kameraschwenk in die richtige Richtung schubst, falls Ihr es wagen solltet, die linearen Pfade Haventons zu verlassen. Nach etwa fünf Stunden Spielzeit endet das Abenteuer schließlich und das dermaßen unvermittelt, wie wir es selten vorher erlebt haben.
Endzeit-Action-Adventure, dessen spielerischer Gehalt nicht mit der Atmosphäre mithält.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Wieso geht ihr auf keine Details zur PS3-Version ein, wie ist diese im Vergleich zur XBox 360-Version? So sieht es aus, als ob ihr den Review der XBox360 Versione einfach kopiert habt mit Zusatz PS3 – Uninteressant!