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| Spiel: | HoloBall |
| Publisher: | Treefortress |
| Developer: | Treefortress |
| Genre: | Sport |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 1 / 2017 |
VR-Squash mit semi-stylisher Neon-Drahtgitter-Optik – HoloBall ist nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Und weil echtes Squash und echtes Tennis nun mal eine Menge Laune machen, hat auch eine VR-Interpretation dieser Sportarten großes Spaßpotenzial.
Ähnlich wie in der Disziplin “Danger Ball” des PS-VR-Launchtitels VR Worlds steht Euer körperloser Sportler in einer Art Korridor und trägt Ballwechsel gegen einen vom Computer gesteuerten Schläger aus. Bei HoloBall kommt allerdings der Move-Controller zum Einsatz, der im Spiel einen virtuellen Schläger-Aufsatz erhält.
Der Aufschlag-Vorteil liegt stets bei Euch, zudem könnt Ihr einen schwachen Ball stets per Tracking-Strahl wieder zu Euch heranziehen – um dann vielleicht einen besseren Schlag zu landen.
Der Umfang ist mager: Es gibt keine Online-Matches, keine Offline-Duelle, sondern lediglich einen Endlos-Modus, eine Trainings-Arena sowie eine Arcade-Variante mit immer stärker werdendem CPU-Widersacher.
Ihr könnt mit zwei Move-Controllern und damit zwei Schlägern sporteln, allerdings empfinden wir das Spielgefühl mit einem VR-Racket als realistischer und besser. Von wenigen Erkennungs- oder Schläger-Verdreh-Problemen abgesehen, funktioniert die Abfrage super, mit Übung spielt Ihr den Ball mühelos in die gewünschte Richtung, wechselt zwischen Vor- und Rückhand oder verleiht Euren Bällen Schnitt.
Meinung & Wertung
Matthias Schmid meint: So simpel und doch so spaßig! HoloBall schwächelt bei Präsentation und Umfang, doch der Kern der Balldrescherei ist richtig stark. Selten fühlte sich Tennis-Sport auf einer Konsole so gut an – ich gehe mit PS VR auf dem Kopf vor dem TV in die Hocke, hole für Vorhand-Peitschen oder die beidhändige Rückhand weit aus und freue mich diebisch über gelungene Ballwechsel. Über das Kabel des Headsets bin ich nie gestolpert – allerdings braucht Ihr wirklich viel Freiraum vor der Glotze. Dank des fieser werdenden KI-Gegners seid Ihr eine Weile motiviert – die höheren Schwierigkeitsstufen erfordern rasches Parieren und genaue Schläge an die Ränder, wo die CPU nicht herankommt. Als jemand, der schon zur Zeit von Agassi und Becker echte Filzbälle verprügelt hat, kann ich sagen: Nie fühlte sich ein virtuelles Tennisspiel so sportlich an.
Kaufempfehlung für PS-VR-Besitzer: Trotz kargen Umfangs macht dieses Cyber-Tennis müde VR-Spieler munter!
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












