Dead Cells – im Test (PS4)

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Pixel, Metroidvania, Rogue-Elemente: Man ist versucht, Dead Cells mit einem gönnerhaften ”alles schon gesehen” abzutun – doch das wäre ein großer Fehler. Denn wo sich viele vergleichbare Indie-Projekte mittlerweile routiniert und austauschbar anfühlen, merkt man schnell den sorgsamen Feinschliff, der in dieses Projekt des französischen Entwicklers Motion Twin geflossen ist.

Ihr spielt eine seltsame, parasitäre Lebensform, die sich eines enthaupteten Körpers bemächtigt und nun versucht, von einer Gefängnisinsel zu fliehen, auf der scheinbar eine grausige Seuche fast sämtliches Leben dahinge­rafft hat – die Handlung wird eher subtil und häppchenweise erzählt. Ihr lauft und springt, zudem könnt Ihr zwei normale und zwei Extrawaffen mit Euch führen. Die meisten Gegner erledigt Ihr mit Schwert, Dolch, Bogen, Armbrust und anderen Mordwerkzeugen. Oft ist aber auch der Einsatz von Eisgranaten, stationären Geschützen oder Bärenfallen sinnvoll: Euer Vorrat ist nach einmaligem Aufsammeln nicht begrenzt, der Einsatz wird aber durch einen Cooldown-Zähler begrenzt.

Wichtig ist: Ihr könnt relativ schnell Euer geliehenes Leben verlieren. Dann beginnt Ihr wieder am Anfang des Abenteuers und die Szenarien verändern sich von Runde zu Runde mal mehr und mal weniger stark. Etwas Beständigkeit gibt es aber dennoch: Ihr findet zum einen permanente ­Upgrades, mit denen Ihr neue Areale erreicht. Zum anderen lassen besiegte Gegner große, ­runde Zellen zurück. Die tauscht Ihr nach jedem Abschnitt bei einem Sammler gegen Boni ein: Permanent verfügbare ­Heiltränke und Geldbörsen, die zumindest einen Teil Eures Vermögens in den nächsten Versuch retten, sind ebenso wertvoll wie die Blaupausen von Waffen. Erst wenn diese entwickelt sind, könnt Ihr sie auch unterwegs finden oder kaufen. So werdet Ihr von Anlauf zu Anlauf nicht nur selbst besser, auch die Fundstücke werden immer nützlicher – anfangs knüppelharte Szenarien durchlauft Ihr nun innerhalb weniger Minuten. Gründliches Forschen wird ebenfalls belohnt: Wer neu erspielte Fähigkeiten klug einsetzt, findet unterwegs immer wieder Wege zu unerforschten Gebieten.

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Spacemoonkey
12. September 2018 16:20

ja das spiel passt sich den neu erworbenen fähigkeiten an und wird immer abwechslungsreicher

Anonymous
Anonymous
12. September 2018 16:16

Vor allem macht der Titel immer mehr Spaß je länger man ihn spielt.

Bort1978
12. September 2018 14:23

Steht auf meiner To-Do-Liste ganz weit oben. Aber momentan muss ich erstmal meinen Stapel etwas reduzieren.

deRollEeinE
12. September 2018 14:19

Jupp, Jupp und Jupp!

Lando
12. September 2018 14:06

Wunderschön…

bruenchen
12. September 2018 13:44

Was ist das nur für 1 Spiel ?

Spacemoonkey
12. September 2018 13:37

ein meisterwerk