Olympia – eSport bleibt wegen Killerspielen unerwünscht

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Im Rahmen der Asia Games 2018, bei denen diverse eSport-Spiele in Form von Demonstrations-Wettbewerben vorgestellt werden, hat IOC-Präsident Thomas Bach ein Interview mit der Associated Press geführt. Dabei bekräftigt er erneut, dass eSport insgesamt bei den Olympischen Spielen nicht erwünscht ist – Hauptgrund dafür sind mal wieder die Killerspiele.

Konkret lehnt Bach zwar den eSport nicht komplett ab, sonst wären wohl auch die Vorführungen von diversen Strategispielen und PES 2018 bei den Asia Games kaum denkbar. Spiele, bei denen aber “Gewalt und Diskriminierung” die Hauptrolle spielen und bei denen es primär darum geht, alles umzubringen, würden den olympischen Werten widersprechen und sind deshalb inakzeptabel – in dem Zusammenhang fällt auch wieder der altbekannte Begriff von den “sogenannten Killerspielen”.

Auf die Hinweis zu normalen Sportarten, die auch ihre Ursprünge in nicht gerade friedlichen Auseinandersetzungen haben (Thomas Bach war selbst seinerzeit aktiver Fechter), gesteht er diese Herkunft zwar ein, sieht sie heutzutage aber als die “zivilisierte Variante” davon – was gewalthaltigen Videospielen offenkundig nicht zugestanden wird.

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Lofwyr
6. September 2018 12:50

Beim eSport wird auch gedopt.

NikeX
5. September 2018 19:09

Bodenputzen ist eine olympische Diziplin, aber eSports nicht? Alte Quacksalber raus! Ist Madden NFL auch ein “Killerspiel”? In Jacksonville wurde dies beim letzten Amoklauf auch gezockt. Ich bin dafür Kampf-, Renn-, Sportspiele, Egoshooter und Strategiespiele aufzunehmen. Oder einfach eine eigene Olympiade. Ganz ohne Doping! Viel besser für die Gesundheit, und weniger Verletzungsgefahr. Mit Länderwahl per Los, richtig pompös.

Ziep
5. September 2018 14:17

Ist mir egal. Olympische Spiele haben für mich nichts mit Videospielnerds gemeinsam. Dann lieber einen gesonderten Event groß aufziehen, der als die Olympiade der Games gilt, anstatt sich an dem Schlonz anzuhängen.

out
out
5. September 2018 13:59

Schön das dafür Boxen olympisch ist, wo zwei Leute im Ring stehen und sich solange gegen die Birne hämmern bis einer K.O. ist, oder die Runden vorbei.

Allerdings hallte ich eSport nicht für Olympia tauglich. Was kommt dann als nächstes? Hotdog Wettessen?

Rudi Ratlos
5. September 2018 13:11

Ist halt schon ein wenig verlogen – aufeinander einstechen ist ok, sich gegenseitig abschießen aber nicht. Zumal man auch weniger martialische Spiele auswählen könnte…

Lofwyr
5. September 2018 12:00

Geben wir der Sache noch 50 Jahre. Das IOC ist halt etwas langsam. Vielleicht kriegen wir dann auch Sackhüpfen und Seilziehen wieder.

Ansonsten: La Di Da. Killerspiele. La Di Da.