Hardware-Check: Mega Retron HD

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Vor kurzem testeten wir das Supa Retron HD von Hyperkin, das Super-Nintendo-Spiele in allen Länderversionen in leicht verwaschener Optik auf moderne TVs bringt. Das Mega Retron HD tut das Gleiche, nur passen hier – Ihr ahnt es bereits – die Module von Segas 16-Bit-Konsole hinein. Das Mega Retron HD ist optisch dem ersten japanischen Mega Drive nachempfunden, samt roter Schürze und ­blauem Reset-Knopf. Auf der Unterseite schaltet Ihr zwischen NTSC-Japan, NTSC-US und PAL um, auf der Rückseite befindet sich neben den HDMI-, AV- und Micro-USB-Anschlüssen ein Kippschalter für die Bildformate 4:3 und 16:9. Bei Breitbildausgabe wird die Grafik allerdings unschön gestreckt. Im Originalformat ist die auf 720p hochskalierte Optik nicht knackscharf, macht aber trotzdem eine ­bessere Figur als beim Supa Retron HD.

Der mitgelieferte Controller (beim Supa Retron HD waren es noch zwei) kann im Test wegen seines schwergängigen Steuerkreuzes nicht überzeugen – schließt besser ein originales Gamepad an! Ansonsten liegen in der Box noch HDMI-, AV- und USB-Kabel. Wie alle gängigen Konsolen dieser Art zapft Ihr den Strom einfach von der USB-Buchse Eures Fernsehers ab. Über weitere Features wie Speicher- und Rückspulmöglichkeiten, integrierte Spiele oder Filter verfügt die Konsole nicht.

Wer ab und an einfach einen Retroabend genießen und ein paar Sega-Perlen einlegen möchte, ist mit dem Mega Retron HD für knapp 80 Euro gut bedient. Kenner mit Hang zur größtmöglichen Genauigkeit warten auf das Mega Sg von Analogue.

Unser Rezensionsmuster wurde zur Verfügung gestellt von Worldwide Distribution.

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