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| Spiel: | Pragmata |
| Publisher: | Capcom |
| Developer: | Capcom |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS5, Switch 2 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch 2, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 5 / 2026 |
Dieser Tage dürften bei Capcom so manche Korken knallen: Resident Evil Requiem heimste zum Start nicht nur zahlreiche Traumwertungen ein und erzielte schwindelerregende Verkaufszahlen im Rekordtempo. Wenige Wochen später zementierte Monster Hunter Stories 3 den Status der Spin-off-Serie als waschechte Monsterjagd-Alternative, die sich nicht vor den beliebten Hauptspielen verstecken muss. Genügend Material für ein Frühjahr sollte man meinen, aber der japanische Entwickler lässt keine Zeit zum Verschnaufen. Stattdessen soll nun Pragmata, das aufgrund diverser Verschiebungen lange als Sorgenkind galt, an die jüngsten Erfolge anknüpfen. Die anfänglichen Zweifel sind längst Schnee von gestern, wir attestierten dem ambitionierten Sci-Fi-Projekt nach Anspielrunden bereits Hit-Potenzial. Und das wird nun wie erhofft ausgeschöpft – was lange währt, wird tatsächlich gut.
Die Prämisse ist schnell umrissen: Nachdem der Kontakt zu einer Mondbasis abbricht, entsendet Superkonzern Delphi ein Aufklärungsteam, um der Sache auf den Grund zu gehen. Vor Ort wird das Team von einem Mondbeben erfasst, lediglich Protagonist Hugh überlebt das Unglück. Ein kleines Mädchen versorgt seine Verletzungen und entpuppt sich wenig später als titelgebende Pragmata, eine hoch entwickelte Androidin. Das macht sie zur unverzichtbaren Partnerin für Hughs Mission, einen Weg zurück zur Erde zu finden. Im Innern der Raumstation wüten nämlich nicht nur eine korrumpierte KI, sondern auch allerhand feindlich gesinnte Roboter, die allein in Zusammenarbeit mit Diana – wie Hugh seine quirlige Begleitung tauft – bezwungen werden können.
Die fiesen Blechdosen zeigen sich unbeeindruckt von Euren Versuchen, sie in klassischer Shooter-Manier mit Blei zu durchsieben. Hier kommt der knuffige Blondschopf ins Spiel, der es sich nicht einfach nur auf Euren Schultern bequem macht. Hackt sich Diana in ihr System, legt sie die elektrischen Innereien von Feinden frei – und die sind deutlich empfänglicher für Eure Projektile. Der Clou: Während Ihr Hugh aus der Third-Person-Ansicht steuert und Gegner ins Visier nehmt, nutzt Ihr simultan die Aktionstasten zum Hacking-Minispiel. Es gilt, eine Art Cursor über ein Raster durch farblich hervorgehobene Felder zum Zielpunkt zu bewegen – einmal erreicht, ist der Hack erfolgreich.








