Jet Set Radio Future – im Klassik-Test (Xbox)

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Den meisten Dream­cast-Besitzern dürfte Segas abgefahrenes Inline-Skater-Spektakel noch in guter Erinnerung sein. Ein innovatives Spiel­kon­zept, poppige Comic­optik in damals neuartiger Cel-Shade-Technik und treibende Elektro-Beats machten Jet Set Radio zu einem der lohnenswertesten Titeln für den 128-Bitter. Pünktlich zum Europa-Start der Xbox lässt Ent­wickler Smilebit die pfeilschnellen Tee­nies ein weiteres Mal auf die futuristischen Häuserschluchten Tokios los.

Genauer gesagt geht’s ins Jahr 2024: Maro­dierende Rollerblade-Banden machen die japanische Metropole zu einem gefährlichen Pflaster. Ohne Rücksicht auf Verluste knattern die jugendlichen Ra­bauken mit ihren motorisierten Inlinern kreuz und quer durch stark befahrene Hauptstraßen, ruhige Parkanalagen oder überlaufene Einkaufszentren – zum Ärger der städtischen Gebäudereinigung. Denn um ihre Territorien abzustecken, verzieren die konkurrierenden Gangs Häuserfas­sa­den und Dächer, ja sogar Autos und Li­ni­enbusse mit ihren individuellen Ban­den-Graffitis. Da wären z.B. die Poison Jams, ein brutale Horde hässlicher Nar­bengesichter, die es sich in den stinkigen Abwasserkanälen gemütlich gemacht haben. Oder die Noise Tanks, vermummte High-Tech-Freaks, denen man Cyborg-Anato­mie nachsagt. Die hippste Gruppierung Tokios sind jedoch die GGs, deren Mitgliedschaft Euer größ­ter Traum ist.

Entsprechend macht Ihr Euch in deren Auf­nahme-Tutorial erstmal mit den Grund­fertigkeiten des Rollschuh­laufens vertraut. Mit dem Analog-Stick beschleunigt und steuert Ihr Euren Helden, auf Knopfdruck springt er in die Höhe. Die wichtigste Fähig­keit ist dabei wie im Vorgänger das Grinden: Einmal draufgehüpft, schlittert der Rol­lerblade-Rebell automatisch jedes geeignete Objekt entlang – egal ob Mauersims und Treppen­geländer, Strommasten oder Telefon­leitungen. Gefühl­volles Bremsen ist während der Schlitter­partie ebenso möglich wie Gasgeben durch flinkes Umpositionieren der Fußstellung – vor allem bei steilen Berg­auf-Grinds ab­solut unerlässlich. Stück für Stück lernt Ihr, meterweite Sprünge mit Endlos­grinds zu punkteträchtigen Tricks und Kombo­manövern zu verbinden, ohne je den festen Boden zu berühren. Tony Hawk’s-ähnliche Komplexität müssen trickfaule Zocker jedoch nicht fürchten, denn letztendlich dient die Manöver-Übung nur einem Ziel: die Banden­vorherrschaft in allen Stadtteilen zu erringen.

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Max Snake
10. Februar 2021 11:40

Mir hat es nicht gestört, da kommt der Flow mehr rüber.

Rudi Ratlos
10. Februar 2021 11:34

Genau, die Graffiti-Geschichte wurde arg vereinfacht, was imo aber der Spielbarkeit zugute kam 🙂

dasRob
8. Februar 2021 14:22

Irgendwie hatte ich den Nachfolger schnell wieder weggelegt. Ich glaub es war die Art, wie die Graffitis angebracht wurden, die geändert wurde. Das war mir damals dann glaub ich zu einfach und das fand ich blöd ?

Rudi Ratlos
8. Februar 2021 10:27

Dachte immer, das wäre einfach eine Neuauflage der DC-Fassung.

Max Snake
8. Februar 2021 9:27

Der Grund mir eine Xbox zu zulegen. Umfang, Präsentation und Spielbarkeit auf hohen Ebene. Ein Pflichtkauft für alle Xbox Besitzer.

T3qUiLLa
7. Februar 2021 17:55

hät ich gern nochmal als switchport…mein standardspruch.
all die schönen songs…

Anonymous
Anonymous
7. Februar 2021 15:19

Das Spiel empfand ich auch als würdige Fortsetzung, die auch heute noch klasse ausschaut, sich super spielt und ne Menge Spaß macht.
Ich will endlich einen Nachfolger!!!