Mehr Power für die Total-War-Fabrik

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Dieser Artikel stammt aus der M! 356 (Mai 2023).

NEWCASTLE • Einer der ältesten und zuverlässigsten Entwickler Englands und auch sonst eine erstaunliche Firma, die Respekt und Achtung verdient: Creative Assembly wird 1987 von Tim Ansell und ein paar Fantasy- und Strategiespiel-Kumpels gegründet, 2005 übernommen und bis heute als Segas wichtigste westliche Produktionsstätte geführt. Seit über drei Jahrzehnten tüfteln und feilen die Briten an ihren Total War-Spielen, die weltweit als die besten historischen und pseudo-historischen Strategietitel gelten. Zu beklagen ist aus unserer Sicht lediglich, dass Creative-Assemblys Meisterwerke – sieht man von raren Ausnahmen wie dem Survival-Abenteuer Alien: Isolation (2014) ab – in der Regel nur für PC, Mac und Linux, nicht aber für Konsolen erscheinen.

Vielleicht ändert das die März-2023-Öffnung einer dritten Creative-Assembly-Werkstätte: Unter Leitung von Giselle Stewart, Ex-Managerin der Driver-Macher Reflections, dann UK-Direktorin von Ubisoft, rekrutiert Creative Assembly North gegenwärtig ”und in den nächsten Jahren über 100 ­Entwicklungsprofis”. Das neue Studio soll eng mit dem Team im Sussex-Hauptquartier sowie der ­Niederlassung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia (ehemals Crytek Black Sea) zusammenspielen. An beiden Standorten beschäftigt Creative Assembly 2017 gut 500 und heute insgesamt 850 ­Festangestellte, lieferte zuletzt Total War: Warhammer III und feilt derzeit am Team-Shooter ­Hyenas, der auch auf PS4 und PS5 sowie Xbox One und Xbox Series läuft.

 

 

 

 

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rainer1402
20. Juli 2023 16:26

Die haben auch Halo Wars 2 gemacht, wenn ich mich nicht irre. Und HW 2 spiele ich immer noch sehr gerne. Die DLC’s lohnen sich!