FFM Rumble #5 – morgen fliegen die Fäuste!

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Noch einmal schlafen, dann hat das Warten für viele Beat’em-Up-Fans aus der ganzen Welt ein Ende: Mit dem FFM Rumble #5 findet dieses Wochenende in Frankfurt am Main eines der Highlights des Jahres für Prügelspiel-Experten statt. In den Genre-Vertretern Super Street Fighter IV Arcade Edition, Marvel vs Capcom 3 und Street Fighter III: Third Strike Online Edition wird um Ruhm, Ehre und Preisgelder gekämpft. Wir sind selbstverständlich für Euch vor Ort und werden auch selbst zum Arcade-Stick greifen – zumindest in Super Street Fighter IV Arcade Edition und Marvel vs. Capcom 3. In meinem Blog werde ich Euch über den aktuellen Turnierverlauf auf dem Laufenden halten und Euch mit Bildmaterial zum Event versorgen.

Worauf ich mich da eingelassen habe, habe ich leider zu spät realisiert, denn mit Beat’em-Ups verbindet mich schon seit Jahren eine ausgesprochen starke Hassliebe. Mein Spielverhalten läuft nämlich stets nach demselben Muster ab: Nach der Ankündigung eines neuen Street Fighter, Soul Calibur oder Tekken, kann ich es kaum erwarten, den Titel in meinen Händen zu halten. Stets nehme ich mir vor, mich intensiv mit dem Spiel zu befassen, sobald es seinen Weg in mein Regal gefunden hat. Zwei Stunden Training pro Tag stehen auf der Agenda. Mindestens.

Am Release-Tag wird das Prügelspiel dann so schnell es geht vom Videospielhändler des Vertrauens besorgt, um sich möglichst bald rotierend in meiner Konsole wiederzufinden. Erste Anlaufstelle, falls vorhanden: Story-respektive Arcade-Modus – Schwierigkeitsgrad: schwer. Meine Motivation ist bis zu diesem Zeitpunkt ungebrochen, sinkt allerdings rapide, sobald ich auf Seth, Galactus, Azazel oder wie auch immer der fies designte Obermotz heißen mag, treffe. Was dann oft folgt, ist eine Symphonie aus Wutausbrüchen, kurzen Glücksmomenten, schweißnassen Händen, Verzweiflung und Ärger darüber, dass ich wegen solch eines Schmarrns auch noch um 60 Euro ärmer bin.

Irgendwann ist aber selbst der dickste Brocken besiegt, mag er noch so unfair designt sein. Während meine Controller solche Aktionen mit Ach und Krach überstehen, gelingt dies meiner Motivation nicht – der betreffende Titel landet im Regal und wird lediglich ab und an für einen geselligen Abend mit Freunden herausgekramt.

Das letzte Beat’em-Up, in das ich mich wirklich intensiv hinein gekniet habe, war Tekken Tag Tournament für die Playstation 2. Da standen tatsächlich zwei Stunden tägliches Training auf dem Programm. Mindestens.

Auf dem Programm des FFM Rumble #5 steht Tekken Tag Tournament leider nicht, meine Vorfreude auf das Event schmälert das allerdings kaum…

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Doctor Dee
3. Dezember 2011 12:37

@bitt0rSpielst Du es schon?

bitt0r
3. Dezember 2011 2:07

“”kof xiii”” wäre mal toll.

semmelboesel
2. Dezember 2011 23:51

@ OneWingedAngelotja je nachdem auf welches Spieldesign man eher steht.

OneWingedAngelo
2. Dezember 2011 21:06

Für mich is Tekken Tag Tournament immer noch der Beat em’up-Kracher schlechthin!!!!