FUEL – im Klassik-Test (PS3)

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Codemasters hat ein eigenes Qualitätssiegel für hochkarätige Rennspiele etabliert – vier Großbuchstaben als Titel. Das trifft beim Rallye-Raser DiRT ebenso zu wie beim Asphalt-Spektakel GRID. Als Drittes gesellt sich nun die Offroad-Tour FUEL dazu.

Die entpuppt sich als durchdachte Mischung aus verschiedenen kompetenten Vorbildern: Die Rennen erinnern bei Vehikelauswahl und Ablauf an MotorStorm (allerdings ohne dessen Tempo-Boosts), der Spielaufbau an die Struktur eines Test Drive Unlimited – alles garniert mit einer Prise Endzeitstimmung. Die schlägt sich vor allem grafisch nieder, denn Ihr braust durch ein riesiges fiktives Amerika, das nach diversen Naturkatastrophen aus karg bevölkerten Endzeitlandschaften besteht. Die sind mit meist spärlicher Vegetation ausgestattet und wirken wie eine Mischung aus den Rollenspielen ­Oblivion und Fallout 3 – auch, weil es wie bei Ersterem vorkommt, dass Details wie Grasbüschel und Schatten erst kurz vor Euch ins Bild einblenden. Das stört bei der Fahrt aber kaum und trübt den ansehnlichen Gesamteindruck nicht weiter, selbst die hin und wieder niedrige Bildrate ist zu verkraften.

Die gewaltige Spielwelt dürft Ihr frei erkunden, allein das Straßennetz hat mehr als die 100-fache Länge des Test Drive-Hawaiis. Alternativ brettert Ihr querfeldein los. Damit Ihr Euch nicht verfahrt, lässt sich ein praktisches virtuelles GPS einblenden. In jeder der 19 Zonen des Areals warten vorgegebene Karriere-Rennen ebenso wie Herausforderungen und aufzuspürende Extras, z.B. besondere Aussichtspunkte und neue Lackierungen.

Die weitläufigen Landschaften dienen als Schauplatz für verschiedene Rennarten: Mal stehen Etappenkurse mit Checkpoints an, mal müsst Ihr mehrere Runden absolvieren. In Herausforderungen warten ausgefallenere Varianten, bei denen Ihr etwa einen Hubschrauber verfolgt oder Kontrahenten rempelt. Während sich bei freier Fahrt die Tageszeit ändert und teils heftige Witterungswechsel zufällig geschehen, sind die Rahmenbedingungen bei Rennen festgelegt. Solo-Fahrer haben wochenlang mit der Karriere zu tun, im nahtlos eingebundenen Online-Modus steckt noch mehr: Bis zu 16 Piloten tun sich für ungezwungene Erkundungsfahrten zusammen oder treten bei Rennen gegeneinander an. Wer will, entwirft sogar eigene Routen.

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Max Snake
10. August 2025 1:38

Besitze ich seit einiger Jahren, aber nein ich komme nicht dazu. FUEL für Xbox 360 ist auf der aktuellen Xbox Konsole Abwärtskompatibel.

schweini
9. August 2025 11:35

Hier wäre dringend ein Remaster angesagt, das war ein Superspiel das leider in der Unmenge von sehr guten Rennspielen damals untergegangen ist. Lizenzstress dürfte es ja keinen geben – also los, reingehauen: 4K 60 FPS und schnelles Loading. Please!