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| Spiel: | Just Cause 2 |
| Publisher: | Square Enix |
| Developer: | Avalanche Studios |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 5 / 2010 |
Fast dreieinhalb Jahre schraubte Avalanche am zweiten Just Cause – ist es angesichts der langen Zeit gut oder schlecht, dass vieles davon sofort wieder vertraut wirkt? So heißt der diesmal besuchte Schauplatz Panau und liegt in einer anderen Region der Welt, ist aber wieder ein rund 1.000 Quadratkilometer großer Inselstaat, in dem eine tropische Umgebung große Teile der Fläche bestimmt – aber nicht nur: Im Südwesten erwartet Euch Wüste, die hohen Gebirge im Nordosten begrüßen Euch mit gefrorenen Gewässern und dichter Schneedecke.
Euer Auftrag: Spürt Euren anscheinend abtrünnig gewordenen Ex-Ausbilder auf und setzt die Regierung von Panau unter Stress – denn der gegenwärtige Präsident ist ein Vatermörder und war so dreist, die Beziehungen zu den USA abzubrechen. Also macht Ihr Euch als Ein-Mann-Kommando auf den Weg und sorgt im Land für Chaos. Das ist wortwörtlich zu verstehen, denn jede Aktion von Euch, die sich gegen das Regime richtet, wird mit Chaospunkten belohnt. Die braucht Ihr, um die Haupthandlung anzutreiben und andere Betätigungsfelder freizuschalten. So halten drei untereinander rivalisierende Widerstandsgruppen allerlei Missionen für Euch parat oder das Sortiment beim heimischen Schwarzhändler wird aufgestockt.
Wie es sich für ein zünftiges Open-World-Spiel gehört, könnt Ihr nicht nur überall hinreisen, sondern hinterlasst auch Eure Spuren – dazu braucht Ihr ein Waffenarsenal und Fortbewegungsmittel. Die Wummenauswahl ist nicht allzu umfangreich ausgefallen, aber von Pistole über Snipergewehr bis zur durchschlagskräftigen Maschinenpistole findet sich genug, um Feindsoldaten und -einrichtungen zu durchsieben. Letztere solltet Ihr nicht vernachlässigen, denn jedes zerstörte Regime-Gebäude ist gleichbedeutend mit mehr Chaos. Vehikel kapert Ihr im Handumdrehen, Zivilisten geben ihren fahrbaren Untersatz widerstandslos ab. Wollt Ihr der Armee etwas klauen, müsst Ihr erst die Insassen unschädlich machen und dann den Fahrer bzw. Piloten rauswerfen – schließlich kommt Ihr nur so an Flugzeuge und Helikopter.










