Project Songbird – im Test (PS5)

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Screenshot von Project Songbird
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In diesem besonderen Horror-­Adventure mit Meta­ebene und sehr persönlicher Note reist Ihr mit Musikerin ­Dakota in eine Hütte in den Wäldern, um Lieder für ein Album zu komponieren. Doch dabei muss sie sich in drei Episoden auch ­ihrer Vergangenheit stellen.
Solo-Entwickler Conner Rush merkt man seine Walking-Simulator-Wurzeln an, denn Project Songbird punktet vor allem bei der Präsentation. Prominente Sprecher aus What Remains of Edith Finch, Dying Light 2 oder auch Final Fantasy VII Rebirth erwecken die wenigen Figuren zum Leben. Zudem sorgt ein exzessiver Einsatz von diversen Filtern und Überstrahlungseffekten für einen eigenen Stil.

Betrachtet man die spielerische Ebene, stößt man abseits einiger interessanter Puzzle-Aufgaben auf zahlreiche Probleme. So gibt es Ungereimtheiten in der Spiellogik und Spielführung. Einmal brauchen wir ein Gefäß für einen Wasserhahn, doch ­anstelle von Flaschen oder sauberen Behältern aus der Hütte ist ein siffiger Eimer aus einer Ruine gefragt. Ab und an ist die Aufgabenstellung unklar oder das Spiel erwartet eine Lösung, die Ihr verpasst haben könntet, wenn Ihr das Radio nicht im richtigen Moment eingeschaltet habt. Das größtenteils vermeidbare Kampfsystem ist Glücksache und bei Schleicheinlagen funktioniert selbst das Werfen von Glasflaschen nur ­unzuverlässig. Schade.

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