People of Note – im Test (PS5)

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Eigentlich will Popsängerin Cadence nur eine zweite Chance ergattern, um im jährlichen Songwettbewerb doch noch die Dauersieger-Boyband zu übertrumpfen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie zeitgleich ihre Heimat vor einer ­Katastrophe retten muss. So zieht die Noch-Solistin los durch die Regionen der Welt, um eine Band zu gründen, die mit der Kraft der Musik alles überwinden kann. Was klischeehaft klingt, erweist sich als gewitztes Rollenspiel, das mit sympathischen wie gut geschrieben Charakteren, kurzweiliger Story, schicker Optik mit leichtem Cartoon-Einschlag und vor allem einem starken Soundtrack überzeugt, wobei Letzterer auch beim Kampfsystem eine wichtige Rolle spielt.

Denn je nachdem, wo Ihr unterwegs seid, bilden verschiedene Musikstile die Basis für die jeweilige Region. Neben Pop stehen Rock, EDM und Rap im Mittelpunkt, aber auch andere Gattungen tauchen gebietsweise auf. In rundenbasierten Gefechten dürft Ihr bestimmen, wann welches Bandmitglied zum Zug kommt, was ein angenehmes Maß an Flexibilität mit sich bringt. Zudem kann bei jedem Durchlauf eine andere musikalische Stilrichtung entsprechend affine Kämpfer stärken oder Ihr löst selbst eine Mash-up-Attacke aus, die zwei Genres kombiniert. Das alles führt dann nicht nur zu mehr Angriffspower, sondern es klingt auch cool. Und schließlich ist eine Prise Rhythmusgefühl gefragt, um ähnlich wie bei Clair Obscur durch Knopfdruck-Timing mehr Wirkung zu erzielen.

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