Life is Strange: Reunion – im Test (PS5)

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Screenshot von Life is Strange: Reunion
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Da der Vorgänger Double Exposure bereits mit einem ­Cliffhanger en­dete, überrascht es nicht, dass nun Reunion die Geschichte um Max Caulfield fortsetzt. Die damals angedeutete Handlung um Safi wird trotz ihrer bedeutenden Heimkehr fallengelassen. Stattdessen konzentriert sich alles auf die Rückkehr von Max’ ehemaliger Freundin und Serienliebling Chloe Price.

Am Campus von Caledon bricht neun Monate nach der Sturmkatastrophe ein tödliches Feuer aus, bei dem Studenten und Freunde sterben. Max reist mit einem Foto zwei Tage in die Vergangenheit zurück, um herauszufinden, wie es zum Brand kam und wie man ihn verhindern kann. Chloe wird derweil von tödlichen Visionen geplagt und sucht bei Max Hilfe. Auf der gemeinsamen Reise arbeiten die zwei Freundinnen ihre Trennung auf. Vor dem Spielstart dürft Ihr festlegen, ob Max und Chloe mehr als Freunde waren und welche Uni-Persönlichkeiten (Vinh, Amanda) Max bereits gedatet hat.

Erneut besucht Ihr einige bekannte Areale auf dem Campus wie die Bar ”Snapping Turtle” und trefft auf reichlich vertraute Gesichter wie Barkeeperin Amanda, den angefressenen Ex-Professor Lucas und die Verschwörungs-­Podcasterin Loretta. Neben einigen musikalischen Chill-Momenten findet Ihr nun ab und an Podcast-Einträge, die Ihr hören könnt – ohne Euch hierbei bewegen zu dürfen. Das passt zwar nicht zum üblichen Konsum des Mediums, ergibt aber spielerisch Sinn, da Ihr schließlich weiterhin Max’ und Chloes Kommentaren zu den vielen Details der Spielwelt lauschen sollt.

Max verzichtet diesmal auf den Wechsel zwischen den Zeitlinien und spult wie einst in Teil 1 nur noch die Zeit zurück, um Ihr gewonnenes Wissen in Gesprächen zu nutzen oder diverse Items zu erlangen. Die ohnehin geringe Puzzle-Anzahl des Vorgängers wurde weiter reduziert, sodass die größte Herausforderung ­darin besteht, alle Objekte in den ­Gebieten anzuklicken. In einigen Abschnitten schlüpft Ihr jetzt auch in Chloes Haut und versucht, mit vorab gewonnenen Informationen Gesprächspartner zu überlisten, um Euer Ziel zu erreichen. Solltet Ihr hierbei scheitern, beeinflusst das nur ein Stück weit die ­Story. Ausbremsende Neuversuche gibt es zum Glück nicht. Ohnehin spielt die Uni-Handlung nur die zweite Geige. Chloe und Max sind hier die einzigen Stars der Geschichte.

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