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| Spiel: | OPUS: Prism Peak |
| Publisher: | Shueisha Games |
| Developer: | Sigono |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | Switch 2 |
| Erhältlich für: | Switch, Switch 2 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2026 |
Seit 2015 bringt das in Taiwan beheimatete Entwicklerteam Sigono alle paar Jahre ein neues OPUS-Abenteuer raus. Die bisherigen drei Episoden (zuletzt Echo of Starsong, das 83% in M! 07/22 ergattern konnte und als einziges inzwischen auch auf PlayStation und Xbox zu finden ist) haben gemeinsam, dass sie zwar alle Sci-Fi-Thematiken behandeln und mit faszinierender Stimmung und Emotionen abholen können, aber dabei inhaltlich unabhängig sind. Vieles davon gilt ebenso für den Neuzugang Prism Peak, ansonsten wird aber in einigen Aspekten Neuland betreten. Statt futuristischer Geräte dient hier alte analoge Technik in Form einer Fotokamera als zentrales Spielelement und das Szenario könnte fast direkt aus dem Ghibli-Schaffenswerk stammen.
Als frustrierter Fotograf Eugene landet Ihr nach einem Autounfall in den ”Dusklands”, einer dem ländlichen Japan ähnelnden Welt. Dort trifft er das junge Mädchen Ren und ansonsten nur tierische Geisterwesen. Zudem taucht immer wieder der ominöse ”Schatten” auf, der alle in Gefahr bringt. Wie bei früheren OPUS-Spielen ist es empfehlenswert, das Geschehen möglichst ohne Vorwissen auf sich wirken zu lassen. Die meiste Zeit verbringt Ihr mit gemächlicher Erkundung, wobei Ihr mehr über die Umstände lernt, und mit dem Fotografieren von Szenen, Objekten und Einwohnern – gute Beobachtungsgabe hilft, die passende Motive zu finden. Ärgerlich ist, dass derzeit die Bildrate fast immer mächtig ins Schnaufen kommt.








