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| Spiel: | Cthulhu: The Cosmic Abyss |
| Publisher: | Nacon |
| Developer: | Big Bad Wolf |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 6 / 2026 |
Das französische Studio Big Bad Wolf ist bekannt für Abenteuer mit starkem Rollenspiel-Einschlag. In ihrem neuen Ego-Adventure schrauben sie den RPG-Faktor trotz Entscheidungsmöglichkeiten und Spezialfähigkeiten nach unten und machen Euch zum Detektiv.
Bei einem Einsatz verliert Spezialagent Noah seine Partnerin in einer fremden Dimension. Seine Spur führt ihn in eine Unterwasserstation. Doch überall stoßt Ihr auf Leichen, merkwürdige Videos und widerliche Substanzen. Und so viel sei verraten: Kurz darauf befindet Ihr Euch erneut in okkulten Bauten mit Fischmonstern und wahnsinnigen Kultisten, die mal wieder den Gott Cthulhu auferstehen lassen wollen.
Das Spiel ist grob in knapp sechs Kapitel eingeteilt, in denen Ihr jeweils einen Schauplatz von vorn bis hinten abklappert. Um weiterzukommen gibt es jedoch immer mindestens zwei Lösungswege: eine eher schnellere Variante per Kultritual, die allerdings die Verderbnis in Euch steigert, oder ein aufwendiger Weg, der dagegen Eure Verderbnis senkt. Euer wichtigstes Werkzeug ist ein Sonar-Scanner, der bestimmte Materialfrequenzen aufspüren kann. Der Ablauf ähnelt dabei oft einer Schnitzeljagd: Ihr stoßt auf einen Hinweis, der Euch beispielsweise Frequenzen für ”Menschenblut”, ”Elektrowerkzeug” oder ”Titan” offenbart, wodurch Ihr schlussendlich die relevanten Infos und Objekte zur Lösung findet. Per Mindmap könnt Ihr zudem Tipps kombinieren oder erneut nachlesen, um Schlussfolgerungen zu ziehen.
Unsere Empfehlung, um Frust zu vermeiden: Schaltet zum Spielstart die Hilfen ein, sodass Ihr Eure Begleiter-KI ”Key” um Unterstützung bitten könnt und seht, wie viele Hinweise Ihr pro Areal schon gesammelt habt. So lässt sich leichter nachvollziehen, ob Ihr Infos oder wichtige Items übersehen haben könntet, falls Ihr mal stecken bleibt. Es gibt zwar einige Upgrades und aufsammelbare Spezialfähigkeiten im Spiel, doch die sind im Endeffekt nur dazu da, die Verderbnisanzeige niedrig zu halten.
Nicht vermeiden lässt sich der Frust über die Technik. Je mehr Objekte markiert werden, desto stärker bricht die Bildrate beim Einsatz des Sonars ein. Selbst gezieltes Laufen wird dabei schwierig. Auch die frei handhabbare Mindmap, die Ihr per Cursor bedient, ruckelt so krass, dass das Umherschieben und Kombinieren von Hinweisen zur Tortur wird.








