Divinity II: The Dragon Knight Saga – im Klassik-Test (360)

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Screenshot von Divinity II: The Dragon Knight Saga
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Wer Divinity II: Ego Draconis gespielt und nun sehnsüchtig auf die Erweiterung gewartet hat, wird doppelt benachteiligt. Denn das Add-on Flames of Vengeance gibt es nur zusammen mit dem Hauptspiel als The Dragon Knight Saga-Paket. Wer sich davon nicht abschrecken lässt – immerhin zahlt Ihr für beides zusammen nicht einmal den Vollpreis –, muss damit leben, dass er seine Spielstände nicht übernehmen kann. Eine Info für Gamerscore-Sammler: Sämtliche Erfolge des Hauptspiels lassen sich nochmal absahnen. Möchtet Ihr also nur die Erweiterung spielen, bleibt Euch nichts anderes übrig, als mit einem neuen Chrakter zu starten.

Ungeachtet dessen bietet Flames of Vengeance jedoch viele Stunden in einer detailreichen Fantasywelt. Die Erweiterung beginnt dort, wo das Hauptspiel aufhörte. Ein zwielichtiger Geist befreit Euch aus Eurem kristallenen Gefängnis – mit der Bedingung, ihm selbst später das Entkommen zu ermöglichen. So begebt Ihr Euch erneut nach Aleroth, der belagerten Stadt, und stellt Nachforschungen an. Abseits der Hauptquest warten zahlreiche Nebenaufträge, die Euch in manch finsteres Verlies und zu skurrilen Persönlichkeiten führen – Divinity ist ein oft lustiges, zuweilen etwas zu albernes Spiel. Freut Euch auf eine einfallsreiche Story und ungewöhnliche Charaktere wie etwa einen dichtenden Zauberer oder einen parfümbegeisterten Geist.

Zum Drachenturm aus dem Hauptteil habt Ihr noch immer Zugang, dieser ist jedoch nicht storyrelevant; auch das Verwandeln in die Flugechse spielt eine untergeordnete Rolle. Wie schon in Ego Draconis ist die Schwierigkeit in Flames of Vengeance oft unausgeglichen – Ihr erledigt zahlreiche Gegner mit links, nur um dann im nächsten Gebiet chancenlos niedergemacht zu werden. Diesen Designfehler macht die Erweiterung wett, indem die Gegner in Dungeons wieder auftauchen und Ihr Euch so einfach aufleveln könnt, wenn es zu schwierig wird.

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