
Seite 1
| Spiel: | Prince of Persia Trilogy |
| Publisher: | Ubisoft |
| Developer: | Ubisoft Montreal |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 2 / 2011 |
Ubisoft kramt im Firmenarchiv und legt namhafte PS2-Spiele leicht aufpoliert für die PS3 neu auf. Sam Fishers erste Splinter Cell-Ausflüge stehen nächstes Jahr an,
den Anfang macht die Prince of Persia Trilogy.
Die beinhaltet die drei Teile des Sands of Time-Epos (2003 bis 2005 erschienen) und umfasst neben dem ersten Teil die Nachfolger Warrior Within und The Two Thrones. Das Trio wird generell als würdige 3D-Fortsetzung von Jordan Mechners Apple-Klassikern betrachtet, die im Gegensatz zum misslungenen Dreamcast-Ausflug das klassische Spielgefühl erfolgreich in die zusätzliche Dimension transportierte. Das Spielprinzip setzt auf eine Mischung aus Schwertkämpfen, akrobatischen und fallengespickten Kletter- und Hüpfpassagen sowie teils kniffligen Rätseln – wer etwa den aktuellen Teil Die vergessene Zeit kennt, kann sich einen Reim darauf machen, wie die Ahnen aufgebaut sind.
Sands of Time gibt die Richtung vor und glänzt mit märchenhafter Atmosphäre: Knifflige Abschnitte werden durch die Idee, das Zurückspulen der Zeit zu erlauben, entschärft. Lediglich die Marotte, bei Kämpfen mehrere Gegnerwellen wiederholt auftauchen zu lassen, stört den Gesamteindruck – unterm Strich ist das Abenteuer aber der stimmigste Serienteil. Bei Warrior Within experimentierte Ubisoft mit der Inszenierung, der Prinz wandelte sich zum verbitterten Griesgram und die orientalischen Klänge wichen treibendem 08/15-Rock – das kam bei den Fans nicht gut an, zumal die Kämpfe nerviger wurden. The Two Thrones kehrte zum alten Stil zurück und fügte neben einigen Streitwagenfahrten den ’dunklen Prinzen’ als Alter Ego hinzu, der in einigen Passagen die Hauptrolle übernahm: Seine leicht veränderten Kräfte schwanden schnell, das sorgte für Zeitdruck.
Spielerisch hat die Trilogie zwar an Frische eingebüßt, kann sich aber auch 2010 noch sehen lassen. Enttäuschend fällt dagegen die HD-Anpassung aus: Dass am Detailgrad der Polygonmodelle nichts und an den Texturen nur wenig geändert wurde, lässt sich noch einsehen – doch dass die Bildrate gleich blieb, ist enttäuschend. Hinzu kommen gelegentliche Laderuckler, in die Breite gezogene Videosequenzen und ein kurioser Soundfehler, der sich durch alle drei Teile zieht: Einige Kampf- und Laufgeräusche hallen selbst unter freiem Himmel stark, das klingt auch für ungeschulte Ohren merkwürdig.









Habe ich mir gerade erst vor kurzem gekauft
Aber für die ps2 bin sehr happy damit