Mina the Hollower – im Test (Switch 2)

0
2
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, , ,
USK:
Erschienen in:

Manchmal dauert es etwas länger: Nach guten sechs Jahren Entwicklungszeit mit Kickstarter-Kampagne, Demo und ein paar Verschiebungen ist das neue Spiel der Shovel Knight-Macher jetzt endlich fertig. Und man sieht schnell, wohin all die Zeit und ­Energie geflossen sind: Hinter der nur auf den ersten Blick einfachen Pixel-Grafik im klassischen Game-Boy-Color-Stil verbirgt sich ein ebenso forderndes wie originelles Action-Adventure, das teils mehr an Spiele wie ­Bloodborne als das grafisch ähnlichere The Legend of Zelda: Link’s ­Awakening erinnert.

Maus Mina wird auf eine düstere Insel gerufen, um dort installierte Generatoren zu reparieren. Das ist leichter gesagt als getan: Nach einem linearen Auftakt erforscht Ihr überraschend frei das weitläufige Eiland und sammelt dabei Knochen, um Euren Level zu steigern oder nützliche Gegenstände und Upgrades zu kaufen. Mit zunächst Hammer, Peitsche oder Zwillingsdolchen erledigt Ihr dabei Gegner, später kommen komplexere Waffen dazu. Euer wichtigstes Talent ist aber das Buddeln: Mina kann in lockeres Erdreich hechten und sich dabei ein paar Meter durchgraben – ­genug, um manchem Angriff zu entgehen oder Hindernisse zu überwinden.

Beherrscht Ihr diese Technik mit ihrem gerade zu Beginn doch etwas kniffligem Timing, öffnen sich Insel und Spiel so richtig. Übermut tut aber dennoch nicht gut. Verliert Mina all ihre Lebensenergie, dann können zwei Dinge passieren: Trägt sie einen Funken bei sich, ist dieser weg, kann aber wieder geholt werden. Hat sie keinen, dann müsst Ihr Euch von Eurem aktuellen Knochen-Vorrat verabschieden. Damit es gar nicht erst dazu kommt, setzt Mina auch noch ein paar nützliche Extrawaffen mit begrenzter Munition ein. Wurfmesser oder Äxte kennt man etwa aus Castlevania – aber im Verlauf des Spiels entdeckt Ihr etliche weitere, weitaus originellere Hilfsmittel. Originell sind dann auch viele der Passanten und Gegner, auf die Ihr trefft: Manche erweisen sich als hilfreich, ­andere stellen sich Euch in den Weg, bitten um Eure Unterstützung bei der Monsterjagd oder bieten an, Euer Untergrund-Hauptquartier auszubauen. So kommt Ihr dann auch an nützliche Extras wie eine Inselkarte und mehr.

Direkt verfügbar sind diverse Hilfsfunktionen: Über Schadenswerte, Sprungweite und mehr dürft Ihr nach Herzenslust selbst entscheiden – auch wenn es dann keine Trophäen mehr gibt.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen