
Meinung
Thomas Nickel meint: Die ersten Stunden waren ein Wechselbad der Gefühle: Begeisterung und Frust wechselten sich regelmäßig ab. Da Ihr die Insel schnell ziemlich frei erkunden könnt, kommt Ihr gerne mal in Areale mit unerwartet starken Gegnern und Hinweise auf das sinnvolle nächste Ziel sind oft eher subtil – da holen sich ungeduldige Naturen ruck, zuck eine blutige Nase. Aber es lohnt sich dranzubleiben: Sind die frühen Hürden überwunden und habt Ihr die auf den ersten Blick etwas komplizierten Spielsysteme durchschaut, lässt Euch Minas Abenteuer nicht mehr los. Jeder Bildschirm ist gefüllt mit cleveren Ideen, kniffligen Herausforderungen und witzigen Überraschungen. Forscherdrang wird stets belohnt und immer wieder überraschen neue kluge Einfälle, ein cooler Zwischenboss oder ein forderndes Rätsel – in Sachen Ideenreichtum gibt sich Mina fast schon verschwenderisch. Verspeist Ihr Hollow Knight zum Frühstück, stürzt Ihr Euch direkt ins Abenteuer. Lasst Ihr es lieber etwas entspannter angehen, dann habt keine Skrupel, Euch die Herausforderung per Menü an Eure Präferenzen anzupassen.









Minas Abenteuer hat mich für etliche Stunden vor den Bildschirm gefesselt. Grandiose Inszenierung, toller Soundtrack und eine toll designte Spielwelt. Den Standard-Schwierigkeitsgrad fand ich angenehm fordernd und hatte an keiner Stelle wirkliche Probleme. Nervig waren nur die fehlenden Hinweise, wie es an mancher Stelle weitergeht.
Irgendwie dachte mir die Schwierigkeiten sei es mir den ersten Castlevania zur vergleichen. Da passt mit Bloodbourne eher besser. Mina the Hollower ist ein absolutes Brett geworden. Hier hat sich das Crowdfounding gelohnt.