Deathbulge: Battle of the Bands – im Test (Xbox Series X)

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Wenn Euch beim Anblick dieses Rollenspiels spontan der Gedanke kommt, warum es einem animierten Webcomic ähnelt, gibt es eine einfache Antwort: Tatsächlich basiert Deathbulge: Battle of the Bands auf einem solchen und behält konsequent dessen Look bei. ­Glücklicherweise muss man die Vorlage nicht kennen, um Zugang zum Spiel zu finden: Hier wird eine eigenständige ­Geschichte erzählt, was umso besser ist, da die Vorlage selbst eigentlich gar keine besitzt.

Ihr schlüpft in die Rolle der namensgebenden Metal-Band mit drei Mitgliedern, die einen Wettbewerb gewinnen muss, weil das Kleingedruckte ­dummerweise nicht gelesen wurde: Denn bei den musikalischen Duellen geht es um Leben und Tod. Daraus entspinnt sich eine wilde und absurde Geschichte, in der Ihr seltsame Wesen trefft und diverse Umgebungen erkundet. Das kann angesichts teils vager Missionsbeschreibungen zuweilen auch etwas orientierungslos wirken. Umso ausgeklügelter und detailverliebter entfaltet sich das Kampfsystem, das rundenbasiertes Vorgehen mit Echtzeit-Entscheidungen kombiniert. Am unteren Bildrand laufen Symbole von Euch und den Gegnern über Zeitleisten. Sobald sie das Ende erreichen, werden Aktionen ausgelöst, etwa Attacken, die direkte oder länger wirkende passive Folgen haben. Dazu kommt unter anderem, dass Ihr auf Knopfdruck das aktive Mitglied wechseln und verschiedene Klassen ausrüsten könnt. Ihr müsst einiges gleichzeitig im Blick behalten!

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