Killzone 3 – im Klassik-Test (PS3)

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In den Wochen und Monaten nach der E3 2005 waren Sony und sein holländisches Entwicklerteam Guerrilla das Gespött der verspielten Weltöffentlichkeit. Zähneknirschend gab man zu, dass das pompös auf der Messe präsentierte Video zu Killzone 2 vorberechnet war. Die sagenhaften Explosionen und Feuersbrünste, die panischen Gesichter, das detailreiche Schlachtfeld – alles Schall und Rauch aus der Renderabteilung. Das eigentliche Spiel, die PS3-Fortsetzung zum 2004er-PS2-Shooter Killzone, war von einer vorzeigbaren Version soweit entfernt wie Sony von der Vorstellung, von Nintendo die Idee eines Bewegungscontrollers zu klauen. Doch jetzt, knappe sechs Jahre später, steht das Amsterdamer Studio Guerrilla Games ganz oben auf dem Grafikolymp – und blickt herab auf die Call of Dutys, Assassin’s Creeds, Gears of Wars und wie sie alle heißen mögen. Denn – ungeachtet der spielerischen Qualitäten, auf die wir auf den kommenden Seiten ausführlich eingehen – schafft Killzone 3 vor allem eines: Es haut Euch die Kinnlade auf den Boden.

Ein optisch so beeindruckendes Videospiel haben wir und habt Ihr noch nicht gesehen. Angefangen bei den sehr guten Gesichtern und fast immer knackscharfen Texturen über die wuchtigen Animationen und hervorragenden Gegner- sowie Waffenmodelle bis hin zu umwerfend detaillierten Arealen und einer Inszenierung, die ihresgleichen sucht. Killzone 3 wischt in grafischer ­Hinsicht mit der versammelten Ego-Action-Konkurrenz – egal ob sie Halo, Battlefield, Resistance, BioShock oder Call of Duty heißt – den Boden auf. Obgleich ein düster-grauer Grundton das Design der helghanischen Landschaften prägt, wird optische Abwechslung durchaus geboten: Die verschmutzt-bröckeligen Häuserfassaden und zerbombten Straßenzüge werden flankiert von einer Schneelandschaft, einer futuristischen Waffenfabrik und sogar einem Dschungelszenario.

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captain carot
30. August 2026 15:52

Hatte Killzone 2 und 3 erst sehr spät nachgeholt. So 2018/19. Da war der Lack natürlich irgendwo ab. Und das eigentliche Spiel fand ich dann nur gut, nicht mehr. Die KI im deutlich älteren FEAR (PC, hab den ersten Teil nie auf Konsole gespielt) agiert zum Beispiel deutlich cleverer und Titel wie Crysis 2 spielen sich eigentlich abwechslungsreicher.

Die Grafikwertung fand ich immer etwas übertrieben. Gutes visuelles Design, aber technisch nicht wirklich besser als einige andere Toptitel vom Ende der Generation.

Zerodjin
30. August 2026 12:40

Feines Game. Solo, Koop und offline gegen Bots (leider kein progress-saving), Sound/Atmosphäre mitreissend, wenn Musik nichts mehr reisst, dann entweder Killzone oder Battlefield.

softkey
30. August 2026 12:33

Müsste ich mal wieder zocken 😏

Kratos
29. August 2026 23:20

Könnte ja mal eine Remaster Trilogie kommen.

Max Snake
27. August 2026 21:35

Das magischen 11 von 10 Punkte in Grafik Wertung Killzone 3. Natürlich wurde als Gag zur verstehen, aber Killzone 3 sah einfach gut aus. Wenn die Framerate auf 60 Bilder bietet, wird Killzone 3 eine 12 von 10 Punkten kriegen. 😄😉

Da verzeihen ich, wenn die Kampagne recht kurz ist.

Walldorf
27. August 2026 16:40

Hat das nicht 11 von 10 Punkten bei der Grafik bekommen? 😉