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| Spiel: | Beholder: Conductor |
| Publisher: | Alawar |
| Developer: | Alawar |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 8 / 2026 |
Von 2016 bis 2022 machte uns die Beholder-Trilogie in einer düsteren Welt zu Gehilfen eines totalitären Staates, um zweimal als Hausmeister und einmal als kleines Licht in einer Behörde die Kollegen beziehungsweise Bewohner zu überwachen, zu bespitzeln und auch mal zu denunzieren – stets gespickt mit bitterböser Satire, depressiver Grundstimmung und moralischen Dilemmas. Diesen Ton behält nun auch der jüngste Serienspross bei, der aber – wie schon die Wahl eines Untertitels nahelegt – ein Ableger statt eine vollwertige Fortsetzung ist.
Als namensgebender Conductor wird Euch die zweifelhafte Ehre zuteil, neuester Schaffner in einem Zug des Regimes zu sein und dort für Ordnung zu sorgen. Das bedeutet natürlich nicht nur das Kontrollieren von Tickets und das Reinigen der Abteile, sondern auch das genaue Beobachten der Reisenden: Spitzt durch das Guckloch in den Türen, durchsucht das Gepäck (möglichst unentdeckt), sammelt Beweismaterial und notiert verbotene Gegenstände, um verdächtige Personen bei Bedarf der Staatspolizei zu melden. Im Verlauf der Geschichte wollen Euch zudem Rebellen einspannen, und gleichzeitig müsst Ihr beweisen, dass Ihr loyal genug seid, um für die VIP-Waggons – oder überhaupt – zugelassen zu bleiben.
So interessant dieses Konzept weiterhin ist – die Begrenzung des Schauplatzes auf den Zug sorgt für noch monotonere Abläufe als sonst, und einige Ärgernisse wie nicht immer erfüllbare Aufträge können frustrieren.







