
Seite 1
| Spiel: | The Adventures of Elliot: The Millennium Tales |
| Publisher: | Square Enix |
| Developer: | Square Enix |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | Switch 2 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch 2, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 8 / 2026 |
Fans von (J-)RPGs, die ihre liebsten Videospielerfahrungen in den 1990ern verorten, dĂŒrften in Tomoya Asano den modernen Heilsbringer sehen. Schon lĂ€nger widmet sich der Genre-Experte bei Square Enix in unterschiedlicher AusprĂ€gung nostalgischen Rollenspielen. 2018 gelingt der Ăberraschungshit Octopath Traveler, der spielerisch und mit seinem erfrischenden HD-2D-Look Nostalgie mit moderner Technik vermĂ€hlt. Das kommt verdientermaĂen gut an und zieht Folgeprojekte nach sich, darunter das ebenso gelungene Triangle Strategy.
Mit The Adventures of Elliot soll nun den Action-Adventure-GröĂen der 1990er-Jahre gehuldigt werden. WĂ€hrend sich Team Asano dabei einmal mehr charmant und handwerklich kompetent verbeugt, bleibt es spielerisch etwas hinter der QualitĂ€t vorangegangener Projekte zurĂŒck.
Vielleicht habt Ihr unsere Hands-on-Preview gelesen, womöglich sogar schon selbst in die Prolog-Demo reingespielt. KlĂ€ren wir trotzdem flott, was Euch hier im Kern erwartet: Von den Mana-SerienanfĂ€ngen, Quintet-Schwergewichten wie ÂTerranigma und Illusion of Time sowie Links 2D-Abenteuern auf dem SNES und Game Boy Âinspiriert, lĂ€sst Euch ÂElliot die Welt und ÂDungeons von ÂPhilabieldia aus der Top-Down-Perspektive erkunden, RĂ€tsel lösen und allerhand knuffige Gegner vermöbeln.
Keine Sorge, falls das nicht gelĂ€ufig klingt: Elliot macht Euch vorbildlich mit seinen Âsimplen Spielsystemen und -mechaniken vertraut, sodass Ihr Euch schon bald bei der routinierten Erkundung der Welt wiederfindet. Von Beginn an steht Euch frei, von den klar definierten Zielen abzuweichen, um stattdessen kleinere Dungeons zu erforschen, GeschicklichkeitsprĂŒfungen in Schreinen zu meistern und auf Schatzjagd zu gehen. Eure abenteuerlichen MĂŒhen werden vielseitig und genretypisch belohnt. So gelangt ihr an Geld in Form von Rubinen, erhöht Eure Lebensenergie mit dem Fund entsprechender Splitter und stellt Juwelen mit erbeutetem Maginit her, um Eure Waffen zu verstĂ€rken.
Stichwort âWaffenâ: Neben Schwert und Schild finden im Spielverlauf diverse weitere Waffentypen in Eurem Inventar Platz, von denen Ihr stets zwei parallel ausrĂŒsten könnt. Im Zusammenspiel mit den Maginit-Juwelen lĂ€sst sich Euer Kampfstil so durchaus individualisieren, wenngleich es in den Keilereien ohneÂhin keiner groĂen Raffinesse bedarf. Die repetitiven Manöver der ĂŒberschaubaren, aber charmant designten Gegnerriege sind schnell verinnerlicht, sodass Ihr Euch nur selten richtig herausÂgefordert fĂŒhlen dĂŒrftet.









Irgendwie hÀtte ich mehr erwartet.