Dark Scrolls – im Test (Switch)

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Zombies tauchen unter Eurem Hintern auf, Fischmänner beharken Euch von links und rechts mit Speeren und von oben stürzen auch noch Spinnen auf Euch ­herab, während autoscrollende 2D-Levels Euch keine Zeit zum Durchatmen geben. Klingt wunderbar retro und erinnert an einen Mix aus ­Contra und dem knallharten Klassiker Ghosts ’n ­Goblins, der jedoch je nach gewähltem Charakter ziemlich unfair ist.

Dark Scrolls hat zwar leichte Roguelite-Einflüsse wie erwerbbare Händler-Perks und ein simples Routensystem, doch bleibt das Prinzip in seinem Kern jederzeit einfach. Ihr hüpft und feuert mit einer der neun freispielbaren Figuren in vier Biomen mit zufallsgeneriertem Aufbau – dieser ist jedoch wenig abwechslungsreich und sehr geradlinig.

Entscheidend ist Eure Helden­wahl. Jeder Charakter besitzt einen eigenen Standardangriff, eine weniger relevante Spezial­attacke und ein zu meisterndes Doppelsprungmanöver. Barbar Grizz wirft beispielsweise im Castlevania-Stil Äxte und nutzt eine Stampfattacke. Dank großzügigem Invincibility-Frame bewegt Ihr Euch beim Dauereinsatz des Stampfers sogar durch Lava und schlagt jeden Boss problemlos. Zwerg Ironbeard kann zwar im Gegenzug alle Levelbauteile mit seinem langsamen Bohrer zerstören, da Ihr jedoch nur horizontal feuern dürft und Euer Doppelsprung bloß einen neuen Block erschafft, ist es deutlich schwerer, auf Gegner zu reagieren, die hier gerne in jeder Ecke des Bildschirms spawnen.

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