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| Spiel: | Echoes of Aincrad: Sword Art Online |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Game Studio |
| Genre: | Action-Rollenspiel |
| Getestet für: | |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 8 / 2026 |
Nach der groß angelegten Best-of-Klopperei von Fractured Daydream stehen die Zeichen bei Echoes of Aincrad auf Neustart. Mit einem erfrischenden Twist geht es ganz zurück an den Anfang: Statt in die Rolle von Kirito oder anderer Serienprominenz zu schlüpfen, seid Ihr diesmal ein x-beliebiger Spieler unter Tausenden, die zum Startschuss des titelgebenden VR-MMOs in die Falle seines Schöpfers tappen. Eine einfache Grundidee mit vielversprechendem Potenzial, den Geist der Todesspiel-Prämisse besser einzufangen als jeder bisherige Ableger. Jammerschade also, dass Echoes of Aincrad dieses Potenzial kaum ausschöpft.
In den ersten Stunden macht das Action-Rollenspiel durchaus Spaß. Die Macher ziehen ganz offensichtlich den Hut vor FromSoftware, ohne jedoch mit ihrem Lobgesang auf die Vorreiter des Genres zu übertreiben. Die wohl deutlichste Folge dieser Verbeugung ist ein neues, von Dark Souls inspiriertes Kampfsystem, das bewährte Mechaniken und Kontrollen mit dem flotten Tempo der Sword Art Online-Spiele verbindet. Auch an anderen Stellen sind Inspirationen dezent spürbar; den Verlust von ”Seelen” müsst Ihr jedoch ebenso wenig befürchten wie einen übermäßig hohen Schwierigkeitsgrad. Im Gegenteil: Nur eine Handvoll Bosse stellen eine nennenswerte Herausforderung dar, während einfache Gegner beim Vorbeigehen ihr Leben lassen und dabei bunten Loot abwerfen.
Im sicheren Hafen der Stadt deckt Ihr Euch mit Ausrüstung und Gegenständen ein, um anschließend Missionen auszuwählen, die Euch in eine vermeintlich offene Welt führen. Mehr Schein als Sein: Die Quests geben Euch ziemlich lineare Routen vor, von denen Ihr nur sehr eingeschränkt zur Schatzsuche abweichen dürft. Regelmäßige ”Lagerfeuer” füllen Euren Vorrat an Heilflaschen auf, beleben besiegte Feinde wieder und decken Teile der Karte auf, die von wesentlicher Bedeutung sind, damit Ihr nicht allzu frustriert umherirrt. Am Ende warten dann noch Bosse mit erheblichem Recycling-Potenzial auf eine Abreibung. Dieses Spieldesign gewinnt sicher keinen Preis, erfüllt aber zumindest zu Beginn seinen Zweck und bereitet Fans der Vorlage sowie des Genres Freude.
Der große Haken ist: Jede Mission folgt ohne jeglichen Anflug von Abwechslung demselben Schema. Ihr erledigt immer wieder auf beinahe befremdliche Weise exakt dasselbe, was sehr schnell in Langeweile umschlägt. Das ist gerade vor dem Hintergrund des soliden spielerischen und bisher technisch wohl aufwendigsten Fundaments für einen Sword Art Online-Titel reichlich ernüchternd und schade.








