33 Immortals – im Test (Xbox Series X)

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Nach dem wunderschönen Cozy-Hit ”Spiritfarer wagen die Kanadier von Thunder Lotus Games ein frisches Roguelite-Konzept. In Top-Down-Ansicht kämpft Ihr Euch mit einer von mehreren Fantasy-Klassen per Hack’n’Slay-Action durch die Hölle. Ihr erledigt Feinde auf der Karte oder in speziellen Dungeons und erbeutet dabei klassische Upgrades wie mehr Leben und moderne Perks, die Eure Spezial­attacken beispielsweise mit zwei zielsuchenden Geschossen verstärken.

So weit nichts Hervorstechendes. Jetzt kommt aber der Clou: In jedem Durchlauf seid Ihr mit bis zu 32 anderen Spielern unterwegs. Theoretisch könnt Ihr auch alleine die Karte beackern, doch Ihr profitiert, wenn Ihr im Koop agiert. So lassen sich erst im Verbund spezielle Klassenmanöver ausführen, Ihr richtet gemeinsam mehr Schaden an oder heilt Kameraden an Schreinen. Das ist in Eurem Interesse, denn am Ende wartet wie in einem MMO-Raid ein riesiger Boss mit großer Lebensleiste und etlichen Phasen mit bildschirmfüllenden Attacken. Mal müssen diverse Kristalle vor einem mächtigen Superangriff zerstört werden, in anderen Momenten attackiert er hingegen einzelne Gruppenmitglieder. Hier müssen diese vor einem Flächenangriff flüchten, um die Truppe zu schützen, oder sie benötigen sogar Eure Nähe, um nicht einer vernichtenden Attacke zum Opfer zu fallen. So zieht Ihr alle automatisch an einem Strang. Mit verbesserten Einstieg-Perks wagt Ihr Euch bei Erfolg mit weniger Mitstreitern erneut in die Hölle.

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