Go-Go Town! – im Test (Switch 2)

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Nachdem Prideful Sloth bei Yonder: The Cloud Catcher Chronicles (67 % in M! 09/17) und Grow: Song of the Evertree (82 % in M! 01/22) auf ländliche Fantasy-Szenarien für ihre Mischung aus Crafting, Farmarbeit und Siedlungspflege setzte, geht es diesmal urbaner zu.

In Go-Go Town! werdet Ihr nicht ganz freiwillig zum Bürgermeister einer modernen Stadt ernannt, die Ihr jedoch erst von Grund auf aufbauen müsst. Während im optionalen kreativen Modus sofort alles möglich ist, empfiehlt es sich, die Kampagne zu absolvieren. Denn das knuffig-bunte Geschehen auf dem Bildschirm mag wie ein Kinderspiel wirken, steckt aber voller Abläufe und Mechaniken, an denen auch Optimierungs- und Planungsfetischisten Gefallen finden dürften. So errichtet Ihr rund um eine Zugstation erste ­Gebäude und Geschäfte mit Materialien, die in vier Zonen (Bergbau, Forst, Fischfang, Farm) abgebaut oder geerntet werden müssen. Manche eintreffende Touristen lassen sich überreden, dauerhaft zu bleiben und können dann als Zuarbeiter eingesetzt werden. Diese Automatisierungsabläufe sind wichtig, wenn Ihr Euch in der wachsenden und zunehmend komplexer werdenden Siedlung nicht verzetteln wollt. Alternativ verpflichtet Ihr einen menschlichen Koop-Helfer lokal oder online.

Die Steuerung wurde beim Sprung auf die Konsole passabel angepasst, rundum bequem lassen sich die vielen Menüs jedoch nicht handhaben.

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