Shin Megami Tensei: Persona 3 Portable – im Klassik-Test (PSP)

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Damit hätten wir nicht gerechnet: Während US-Geheimtipps wie die Ys-Spiele nur als Downloads nach Europa kommen, erscheint das famose Persona 3 Portable sogar als Collector’s ­Edition: In der schlummert nicht nur ein erstklassiges RPG, sondern auch ein 48-seitiges Artbook, sechs Charakter-Karten und ein A3-Poster.

Bereits auf der PS2 verband ­Persona 3 auf ebenso innovative wie durchdachte Weise zwei verschiedene Aspekte: Hier müsst Ihr nicht nur die Welt vor einer übernatürlichen Gefahr retten, sondern auch soziale Kontakte pflegen und den Schulalltag meistern. Dabei sind die Elemente aufs Cleverste verzahnt: Nur wer die richtige ­Balance zwischen Dungeon-Ausflug, Lernstoff pauken und Feiern mit Freunden findet, hat Aussicht auf Erfolg.

Die Handheld-Konvertierung des PS2-Titels wurde nochmals verbessert: Ihr könnt alternativ mit einer weiblichen Hauptfigur an den Start gehen, in den Kämpfen habt Ihr nun die volle Kontrolle über Eure Mitstreiter und die Bedienung klappt besser. Wo Ihr bislang stets per pedes unterwegs wart, könnt Ihr Ziele jetzt einfach per Menü anwählen – dem Spielfluss kommt das zugute. Weniger schön: Die Anime-Sequenzen wurden gestrichen.

Dafür trefft Ihr nicht nur Figuren aus dem Nachfolger Persona 4, auch Vincent, die Hauptfigur aus ­Atlus’ HD-Abenteuer Catherine, hat sich auf die PSP verirrt. Mit seinem gewaltigen Umfang, seiner myste­riös-unheimlichen Story und den charismatischen Protagonisten garantiert Persona 3 Portable ­wochenlange RPG-Unterhaltung.

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