Dissidia 012 [duodecim] Final Fantasy – im Klassik-Test (PSP)

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Zwar wurde der ewige Kampf zwischen Cosmos und Chaos im 2008er-Dissidia: Final Fantasy mehr oder weniger entschieden, trotzdem schickt Square Enix die Helden und Schurken aus 13 Final Fantasy-Titeln erneut in die Schlacht. Dissidia 012 entpuppt sich als Prequel und bietet neben neun frischen Figuren wie Tifa, Kain oder Lightning ein paar neue Spielmechaniken wie Assist-Moves, mit denen Ihr einen Helfer ruft, der Euch kurz zur Hand geht. Für mehr Balance sorgen drei Konter-Techniken: EX-Break, Assist-Break und EX-Revenge sollen Euch zu riskanteren Manövern ermutigen. Die spielerische Basis ist gleich geblieben: Cecil, Vaan, Laguna, Kefka, Golbez und Co. hauen sich nicht einfach nur gegenseitig auf die Glocke, bis ihre Lebensenergie zur Neige geht. Stattdessen werden Bravery-Attacks eingesetzt, um die Kraft des Gegners zu reduzieren und dem eigenen Vorrat hinzuzufügen. Ist Euer Wert ordentlich hoch, führt Ihr eine HP-Attacke aus, die mächtig an der Lebensenergie des Gegners zehrt – je höher der Bravery-Wert, desto größer der Schaden. Dazu müsst Ihr mit EX-Attacken klarkommen, die erwähnten Konter-Manöver beherrschen und die Eigenheiten der Kampfarenen beachten.

Den Hauptteil des Spiels macht der Story-Modus aus: Dort verfolgt Ihr die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln der Helden, aber auch die Gegenseite erhält einige Episoden. Interessant ist auch, dass Ihr Daten aus dem Vorgänger und der ”Prologus“-Demo importieren dürft – so erhaltet Ihr beispielsweise ­Aerith als Assist-Figur. Nett für Fans: In einem Quest-Editor dürft Ihr eigene Szenarien entwerfen, inszenieren und per MogWeb online tauschen.

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