Anscheinend ist jemand bei Activision der Meinung, dass Spieler in Europa nicht mehr nur laufend Menschen bei den diversen Call of Duty-Teilen abknallen sollen, sondern ruhig auch ein paar Wildtiere aufs Korn genommen gehören. In den USA gehören die Cabela-Jagdspiele schon seit Jahren zum Sortiment und müssen sich offenkundig gut verkaufen, nachdem es allein für die Xbox bereits neun verschiedene Varianten davon gab (Angelsimulationen mitgezählt).
Zu uns schaffte es bislang nur vereinzelte Versuche: Zuletzt hab es Cabela’s Dangerous Adventures 2009 für PS3 und Xbox 360 – laut Augenzeugenberichten steckt kein besonders prickelndes Erlebnis dahinter.
Mit Cabela’s Dangerous Hunts 2011 soll das aber alles ganz anders werden: Auf PS3, Xbox 360, Wii und DS geht es ab dem 1. Quartal 2011 auf die Pirsch nach Afrika. Dabei erleben Konsolen-Jäher eine dramatische Story, für die mit Brad Santos ein Autor verpflichtet wurde, der uns bereits erzählerische Meisterwerke wie Resistance: Fall of Man oder The Saboteur beschert hat.
Wem das nicht genug ist, den will Activision mit dem passenden Zubehör locken: Denn Cabela’s Dangerous Hunts 2011 kommt zusammen mit einem Jagdgewehr-Controller in den Handel (siehe oben). Das sieht zwar eindeutig eher wie eine wildgewordene Nerfgun aus, soll aber mittels Sensorleiste ähnlich der Wii-Remote abgefragt werden und hat im Zielfernrohr einen Rot-Linsen-Filter. Mit diesem lassen sich angeblich versteckte Tierpfade und Blutspuren aufspüren – mal sehen, wie das tatsächlich funktioniert.
Einen Preis gibt Activision noch nicht bekannt, doch ganz billig wird diese Kuriosität wohl nicht werden.









Ich find’s auch immer geil, wenn man mir nen haken durch den Kiefer rammt und daran reisst, bis ich keine Kraft mehr habe. Danach im (salz-)Wasser zu Baden macht das ganze erst recht zum Erlebnis. Ich schleich mich sogar jedes Jahr in einen Angelteich, weil das so überhammermegageil ist. 😉
@all Ich möchte jetzt nicht angeberisch klingen aber ich glaub das wird so rüberkommen ;)Also ich kaufe schon lange nichts mehr aus den Supermärkten da ich schon vor jahren in einem Peta Vid gesehen habe wie diese Tiere behandelt werden und außerdem was i
@xisuex: Wenn du schonend Rasen mähen willst, nimm ne Sense. ;-)Mal im Ernst, ich kann es mit meinem Karma schon vereinbaren, auch Fleisch zu essen etc., wichtiger finde ich da oft das wieviel wovon oder dass ich z.B. den Kühlschrank nicht bis obenhin vol
wie schon gesagt, ich find du hast nicht Unrecht. Was “”Karma”” angeht würde ich es aber schon als förderlich bezeichnen wenn sich mehr Menschen vegetarisch ernähren würden.Und ja du hast vollkommen recht, auch wenn man sich frugan oder vegetarisch ernährt, ist es doch unmöglich nicht auf Kosten anderer Lebewesen, Pflanzen, Insekten und Tiere zu leben.Das Ziel kann schlußentlich nur sein, nur soo viel zu nehmen wie man wirklich braucht. (da würde es viele viele einfache Bsp. geben, schon allein Rasenmähen ist…..)Aber soweit wie heute war die Menschheit wohl noch nie von solch einem Ideal entfernt.
Sicher. Nur nicht mit unserer Supermarktauswahl. Aber wie ich schon weiter oben angeführt habe, ist es praktisch unmöglich, nicht auf Kosten eines anderen Lebewesens zu leben. Wenn man sie nicht isst, nutzt man sie anderweitig. Handelt man aber nur aus gesundheitlichen Gründen, kann man auch die klassische Vegetarier-Schiene fahren.
Meinst wirklich das eine rein frugane Ernährung (ausgewogen) Gesund sein kann?
@ SpeedrunnerMan dürfte schon, Früchte sind zum Beispiel gerade dafür konzipiert, gegessen zu werden. Diese Lebensweise ist hierzulande aber so wenig verbreitet, dass der Markt einfach nicht die Möglichkeiten für eine ausgewogene frugane Ernährung bietet.
@Captain beides ist schlimm klar ;)@Triforce wenn man so denken würde dann darf man überhaupt nichts essen… also ich sehe einen ganz klaren Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen !
@Captain carotIch möchte Pflanzen durchaus eine “”Art”” Bewußtsein zuschreiben. Finde halt nur das Tiere dem Homo Sapiens wesentlich mehr gleichen. (Kopf, Rumpf, Glieder, innere Organe usw.) Also ne Art Kannibalismus.
@xisuex: Naja, Pflanzen scheinen durchaus Möglichkeiten zu haben, ihre Umgebung wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Es deutet zwar nichts auf ein Bewusstsein im eigentlichen Sinn, das ließe sich aber auch von einfacheren tierischen Formen annehmen.@Trif
@Triforce-FinderHast nicht mal so unrecht, obwohl ich zwischen Pflanzen und Tieren schon noch ein Unterschied sehe.
Vegetarismus folgt einem guten Gedanken, ist aber eine halbe Sache. Wenn man wirklich etwas dagegen hat, bei der Ernährung fremdes Leben zu konsumieren, ist eine frugane Ernährung (Früchte, Samen, Nüsse, aber nichts, was die Pflanze beschädigt oder tötet) die finale Schlußfolgerung. Pflanzen zu essen, weil sie nicht laufen oder schreien und keine Augen haben, ist fast so, als ob man Tiere isst, weil sie nicht reden können. Stachel, Gifte, Brennkapseln, Mimikry, all diese Verteidigungsmechanismen verwenden Pflanzen. Nichts sagt deutlicher, dass etwas leben will, als wenn es dieses Leben verteidigt. Tofu hat also genausoviel schlechtes Karma wie ein Steak. Was Massentierhaltung angeht, es gibt Label, die einem zeigen, auf welche Art das Tier gehalten wurde. Nicht jedes Fleisch stammt von gequälten Tieren. Nicht jede Tötung dient der Ernährung. Zum Beispiel bin ich mir sicher, dass jeder, der das liest, mindestens ein Holzmöbel besitzt. Es ist auf diesem Planeten extrem schwer, kein Leben zu zerstören. Für manche mag es sogar unmöglich sein. Wichtig ist dann, dass man es bewusst tut, und auf eine respektvolle Art. Man gibt ein paar Cent mehr aus, um die Käfighaltung von Legehennen nicht zu subventionieren, kauft Fleisch aus lokalen Betrieben, verzichtet auf Stopfleber, und so weiter und so fort. Das ist jedem möglich.
@Speedrunner: Das peta Spielchen ist ja lustig, viel interessanter aber der TExt, den ich am Ende hatte. In den USA wird Truthähnen (bzw. Hennen) bei vollem Bewusstsein häufig der Hals aufgeschlitzt oder sie werden zu Tode gebrüht. Und dann regen sich Leu
@ captain carotZum Mass Effect-Beispiel:Um das Leben anderer zu schützen? Aus Rache? Damit ein Verbrecher nicht straffrei davonkommt? Weil seine Lakaien gerade 20.000 Kugeln in meine Richtung geschickt haben? Such dir nen Grund aus. Das heißt aber nicht,
@Triforce-Finder:Persönlich würde ich das nicht gut finden, nein. Gleichzeitig bleibe ich dabei, unter anderem eben mit Verweis auf GTA, dass die Legitimität einiger anderer Spiele nicht größer ist als die eines Jagdspiels.Natürlich könnte ich bei WaW sag
@Captain Carot Genau das meine ich also das wehrlose !
Das Problem ist weniger, dass man auf Tiere schießt, sondern warum. In MGS3 habe ich geschätzten 5000 virtuellen Ratten, Schlangen, etc. den Garaus gemacht, um Snake am Leben zu erhalten. Wenn man in einem Weltkriegsshooter Nazis abknallt, ist das nachvollziehbar. Terroristen handeln, weil sie an Ihre Sache glauben, und Counterterroristen, um das zu beschützen, was ihnen wichtig ist. Selbst bei der typischen “”Klau-den-Prototyp-oder-wir-tun-deiner-Frau-was-an””-Thematik kann ich mich gut mit der Spielfigur identifizieren. Und wenn Commander Shepard einen Verbrecher exekutiert, weil er dem Gesetz nicht traut, kann ich das auch vertreten. All diese Beispiele haben eines gemeinsam: Die Motivation.Der Jäger aber ist ein Agressor, er kommt mit der Absicht zu töten, nur um sein Ego zu stärken. Damit kann ich mich einfach nicht identifizieren, Und Spaß macht es dann auch nicht, ohne Motivation. Wenn man nun aber die Tiere so modifiziert, dass sie böse aussehen, komme ich mir eher verarscht vor. Das Spiel kopiert zunächst die Realität, aber weil die einen Zweifelhaften Charakter hat, wird sie verzerrt, um Dinge zu rechtfertigen, die wohl selbst die Designer für falsch halten (ansonsten müsste man die Tiere nicht “”bösifizieren””), und mich dazu zu bewegen, diese zweifelhaften Handlungen nachzuspielen. Ein denkender Mensch wird nach so einem Spiel natürlich nicht in den Wald fahren, um alles abzuknallen, was sich bewegt. Daher ist der Bezug zur Killerspiel-Debatte etwas weit hergeholt. Wenn sich manche Argumente ähnlich sind, liegt das daran, dass es in beiden Fällen um Gewalt in Spielen geht. Um nun aber mal die Denkmuster ein Bisschen aufzubrechen, werfe ich mal ein Extrembeispiel in den Raum. Wenn in Spielen alles erlaubt ist, wäre eine Vergewaltigungssimulation dann auch “”okay””? Hättet ihr Spaß daran? Wärt ihr stolz auf Erfolge/Trophäen?Edit: Das ist als Frage keine Beleidigung, es sei denn, dass jemandes Antwort ihn selbst stört. Dafür kann ich dann aber nichts.
ich schließ mich voll und ganz johnny.walker an
@tetsuo: Interessanterweise denken oder dachten die “”bösen”” leute immer, dass sie das richtige tun. Die Amis halten sich generell auch für die Guten, wobei das ein oder andere Opfer von Kollateralschäden amerikanischer Waffen das sicher anders sieht.@Spee
Gut die Leute in Halo können sich wehren und im gegenteil auf Tiere zu schießen die nichts machen können : Hier mal als Vergleich Halo Spieler XY hat nen Raketen werfer spielt gegen nen anderen mit einer geleichen waffe und Fähigkeiten. Aber nen Tier hat ein Gebiss kein radar und sonstwas und der tolle Jäger kann von hundert Meter Entfernung dem Tier in den Kopf schießen oder sonstwohin .. Ich würde denen sogar noch zutrauen das sich das Tier dann noch windet wenn es stirbt … Ich hab mich da wohl Falsch ausgedrückt .. Also wenn diese Tiere vieleicht etwas mehr Chancen haben um dem Jäger zu entkommen …
Also für Kinder sind Jagdsimulationen sicher nicht geeignet, aber das gilt auch für Shooter.Ich finde es okay, wenn jemand virtuelle Gewalt ablehnt. Aber warum brüstest Du Dich mit 12029 Kills bei Halo, aber verteufelst das Schießen auf virtuelle Tiere? Was ist eigentlich mit Moorhuhn oder Angel-Simulationen? Ist das auch schon verwerflich?Mein Problem an der Debatte ist wohl einfach, dass ich den Unterschied nicht sehe, ob ich jetzt virtuell auf Menschen oder Tiere schieße. Btw. ist es mir lieber, die Leute jagen virtuell als real.
Jah also ich schlage mich auch auf die Seite von tetsuo und Co. weil es einfach nicht sein kann das Menschen sich spielerisch austoben um Trophäen zu sammeln so wie es vorhin einer gesagt hat (ist gut um Gamerscore zu sammeln ).Diese Spiele stellen alle Tiere nicht sehr gut da siehe auch mal im CoD MW² wo die Hund dich irgendwie immer umbringen wollen ist wohl von Natur aus so …Oder wo es MW² den Erfolg gibt die 10 Hühner umzubrinegn …Ich stelle mich ganz klar gegen solche spiele …
Also Terror(Angst und Schrecken verbreiten) ist im Endeffekt das was die beiden letztgenanten zu dem macht was sie sind. Es ist sozusagen der Grundpfeiler dieser Systeme.Aber lassen wir das…
Es ist auch eine arglistige Manipulation, alle Terroristen, Kommunisten oder Nazis als von Haus aus böse darzustellen oder überhaupt zu behaupten, es würde das Böse geben.
Ja aber jemand der noch nicht Erwachsen genug ist dem geht es möglicherweise gleich, egal bei welcher Art von Spiel. Bei CoD wird die Lust und scheinbare Unbefangenheit zum Krieg geschürrt. Bei so einem Jagdspiel kann so ein Stadtkindchen das in seinem Leben noch nie Katz oder Kuh gesehen hat schon glauben das alle Tiere aus dem Wald Fratzen haben und böse sind. Das ist schon eine arglistige Manipulation die da betrieben wird, egal um welche Art von Spiel es sich jetzt handelt…
Das ist schon eine alberne Diskussion. Jeder der Shooter spielt, macht das, weil ihm Shooter-Spielen Spaß macht, ergo es macht ihm Spaß auf virtuelle Menschen zu schießen. Wo ist da jetzt der Unterschied zu dieser Jagd-Simulation?In echt finde ich Jäger auch blöd, aber auch Krieg und Leute verprügeln (obwohl ich Beat’em’up Fan bin).Aber ist schon schön, vielleicht verschafft das ja Einblicke in die Gedanken von “”Killerspiel””-Gegnern. Die sehen schließlich auch nur, dass Konflikte mit Gewalt gelöst werden und dass auf Menschen geschossen wird. Und jetzt einen Aufstand wegen virtueller Tiere zu machen finde ich schon grotesk. Bei GTA kann man Passanten zusammenschlagen und töten um an Geld zu kommen. Kann mich nicht an besonders große Proteste seitens des Spielerlagers erinnern.
@Beeberman: Was die Tierdarstellung angeht geb ich dir recht, siehe mein erster Post.Allerdings zeigt es doch eine Doppelmoral, virtuelles Töten völlig o.k. zu finden, solange man nur Menschen und keine Tiere killt.Davon abgesehen: Über Jahrhunderte haben
@Kaoru zero oneHää du siehst doch das Bild, viel billiger könnte die Knarre wohl nicht aussehen oder?Btw. gibt es da sehr wohl einen Unterschied, falls du das meinst.
zu der moral ob ich nun polygonhaufen: A(menschen) oder B(tiere) abknalle sag ich einfach mal lieber nix.ich geh direkt auf die plastikknarre ein: gefällt mir, wenn die am ende nicht billig verarbeitet aussieht und der preis stimmt könnt ich mir vorstellen das teil in meiner gamervitrine zu bunkern
Was ich noch anmerken möchte außer, dass ich voll und ganz hinter Tetsuos Aussagen stehe ist, dass die Screenshots schon wieder so krass inszeniert sind.Ganz im ernst die Leute werden durch so was zu krass verblödet.Guckt euch mal an wie finster und böse diese Wölfe aussehen oder der Bär…total unrealistischer quatsch. Im normal Fall sind Tiere einfach Tiere und keine gefährlichen menschenhassende Bestien.Denen geht es auch nur ums überleben und nicht (wie den Menschen) möglichst viel Macht zu erlangen.Btw. Jagdsport ist scheisse egal in welcher Form, wer daran Spaß hat muss eigentlich schon fast ein Sadist sein !@charchuckJagd ist wichtig aber Jagd aus spaß zu betreiben ist einfach nur respektlos dem Leben gegenüber !