Square Enix will schneller werden: “Die Arbeit an Final Fantasy XIII hat zu lang gedauert“

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“Gut Ding will Weile haben” – dass Qualität meist ihre Zeit braucht, ist eine Gesetzmäßigkeit, mit der wohl schon jeder Bekanntschaft gemacht hat. Doch die alte Weisheit hat einen ewigen Gegenspieler – und der heißt “Zeit ist Geld.“ Auch Spiele-Entwickler müssen den Spagat zwischen Qualität und Zeitaufwand meistern. Yoshinori Kitase glaubt, Square-Enix beherrscht ihn nicht: “Ich persönlich denke, wir  haben zu lange gebraucht, um es herauszubringen”, erklärte er jetzt gegenüber Gamereactor in Bezug auf den Release von Final Fantasy XIII.

Der Produzent möchte sich an westlichen Entwicklern orientieren: “Wenn man an westliche Triple-A-Titel denkt wie Call of Duty, Battlefield, und Assassin’s Creed, sieht es so aus, dass sie die Arbeit in erheblich kürzerer Zeit bewältigen – sie entwickeln ein neues Spiel in zwei Jahren. Daran sollten wir uns als Beispiel nehmen […]” Doch Square Enix hat die Lektion gelernt, meint Kitase. Die Entwicklung des zweiten Teils von Final Fantasy XIII nahm nur noch 18 Monate in Anspruch. Ob dies auch der Qualität des Spiels zuträglich war, erfahren wir spätestens zum Europa-Release am 3. Februar. In Japan erscheint FF XIII-2 Mitte Dezember, in den Staaten Ende Januar.

Schon länger hadert Japans Spiele-Industrie mit sich selbst. Kürzere Entwicklungszyklen mögen ein Mittel zur Kostenreduktion sein, bergen jedoch auch Gefahren in sich: Denn schon so manches “westliche” Spiel wurde zu eilig auf den Markt geworfen – und im Anschluss durften die Spieler es wieder mit diversen Patches zusammenflicken…

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Oliver Gruener
24. November 2011 15:30

Besonders sind ja die technischen Unterschiede der letzten fünf Call of Dutys so gewaltig, dass man jedesmal von grafischer Revolution spricht, wenn ein neues rauskommt …Ne, FF XIII-2 sieht schon aus wie eine (verkindlichte) Version von FF XIII, die Grafik ist völlig identisch. Was für ein Spinoff okay ist. Bei einem völlig neuen Teil, erwarte ich aber doch einen grafischen Sprung (okay, X und XII sind auch recht ähnlich). Ich glaube aber, für ein RPG sind zwei bis vier Jahre Entwicklungszeit nun einmal ein Muss, da das Spielprinzip doch etwas komplexer ist (sein sollte) als bei einem Shooter. Okay, FF XIII ist das CoD der Rollenspiele, neben Dragon Age und Mass Effect. Und auch The Witcher ist ja eher linear. Aber linear waren JRPGs schon immer.

captain carot
22. November 2011 18:04

Ein Publisher muss auch Kohle verdienen, die eben durch die Projekte der Studios reinkommen müssen. Damit hab ich soweit kein Problem, ich muss ja auch nicht alles kaufen. Soweit, so gut. Ich finde es sogar gut, wenn man wie bei FF XII versucht, etwas in weiten Teilen grundlegend neues zu machen.Aber ein Rollenspiel mit Shootern zu vergleichen ist doch irgendwie sinnfrei.

mobby
22. November 2011 10:49

Man muss natürlich auch bedenken, dass es ein Mega-Konzern ist und in erster Linie ein Publisher. Als solcher mag er natürlich zahlreiche Studios in sich haben und vielleicht auch das ein oder andere Projekt outsourcen. Solange man nicht in Erfahrung bringt, welche Studios welche Spiele zur gleichen Zeit machen, sind solche Aussagen irgendwie haltlos.

mobby
22. November 2011 1:56

Teil 14 ist ein MMORPG.

ameisenmann
22. November 2011 1:29

Es wird schon seinen Grund haben, dass FF13 im Westen so kontrovers aufgenommen wurde.Zwar wollen sie nun eine offenere Welt liefern, aber das Kampfsystem wird 1:1 übernommen, was mein größter Kritikpunkt am Spiel ist…Daher kaufe ich es eh nicht.Vielleicht wird Teil 14 wieder an die Form von FF7 anknüpfen können, ich hoffe es!

tetsuo01
22. November 2011 1:01

Ich finde es vor allem nicht richtig an so vielen MMOs gleichzeitig zu werkeln. 3 MMOs gleichzeit am Leben zu erhalten ist etwas zu viel des guten finde ich…

DerPanda
22. November 2011 0:57

@tetsuo01jeder hat natürlich seine persönliche meinung was ja auch inordnung ist. mich nerven nur diese blöden “”die sind doch scheiße”” kommentare nur weil man die spiele oder sogar das genre nicht mag.ich sehe das nicht ganz so kritisch klar hat square-en

tetsuo01
21. November 2011 23:36

Ohne Eidos könnte man Square sowieso schon vergessen. Das Portfolio von Eidos ist vieleicht das beste aller Entwickler.HitmanTomb RaiderThief 4 (wann gibts endlich Bilder dazu?!)Deus ExTime SplittersLegacy of Kain( RIP)Mit Eidos hat sich Square schon einen starken westlichen Partner einverleibt. Deswegen könnte man bei den Haueigenen Spielen ruhig ein wenig mehr fernöstliches Flair in den Vordergrund stellen. Männliche Mitstreiter bei FF müssen nicht zwangsläufig so aussehen als wären sie aus irgend einer schwulen Boygroup…

mobby
21. November 2011 21:53

Hö, ein neues Thief wurde angekündigt? Hab zwar bisher keinen der Teile gespielt, aber würde mich durchaus interessieren.

SxyxS
21. November 2011 21:47

@tonydie sehen dass sich jährlich aufgewärmte Süppchen in Form von COD u AC trotz allem gut verkaufen,daher können sie scheinbar nicht widerstehen u 2013 kommt vermutlich dann FF 13-2a raus.Bei mir liegen sie aber im Augenblick noch im Plus,nach Deus Ex u

DerPanda
22. November 2011 0:47

@tonynashsehr geistreicher kommentar nur wenn man die spiel nicht mag sind sie nicht automatisch schlecht ich geh ja auch nicht in jeden thread zu einem bethesda game und läster ab wie schlecht die spiele sind

21. November 2011 20:20

Hmm … ist es wirklich besser wenn Square jetzt schneller Spiele entwickelt? Das würde ja bedeuten, dass deren Schei%&e in kürzeren Abständen erscheint, also mehr Dreck in weniger Zeit.Ich kann das nicht gutheissen !

captain carot
21. November 2011 17:52

Vllt. sollte man bei Square auch daran denken, dass Bethesda für ein neues RPG ca. 3 Jahre braucht.

mobby
21. November 2011 17:51

@SeskaNa, eher ein direkter Nachfolger. Spin-Off bezeichnet ja eigentlich einen Teil, der nichts mit der Haupthandlung zu tun hat. Insofern wären bei FF alle normalen Teile ein Spin-Off, lol.Zum Thema: Denke auch, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen wer

Seska1973
21. November 2011 17:24

Ich warte den M! Test dafür ab (Wenn man es das ganze drumherum ausblendet. Ist das auch nur ne Art Spinoff von Teil 13) Das FF-0 Scheint wirklich ein “”anderes FF”” zu werden.

21. November 2011 17:13

Nach Teil 13 hat sich die ff serie für mich erstmal erledigt,deswegen ist mir das relativ egal,wann ich mir den nächsten Teil nicht hole..

Seska1973
21. November 2011 17:11

Naja, die versuchen halt ihre Spiele “”US”” oder “”Europa”” tauglich zu machen. Nur dabei vergessen Sie, wie Sie ihre Fans in US und Europa gefunden haben. Diese Fans mochten den “”Nippon”” Stil. Schaut euch doch nur deren Film versuch mit “”Die Mächte in dir!”” an. Da haben zu viele US Boys rein geredet, und es wurde ein mieser Film. Hätten Sie ihren Originalen Storyboard (gabs als Bonus auf der DVD) gefahren, wäre es viel besser geworden.Schaut euch doch mal z.b. Yakuza Verkäufe außerhalb Japan an. Aber leider reichen diese Verkäufe nicht um das Geld wieder hereinzuholen. Deswegen versuchen Sie halt, das Spektrum zu erweitern. Aber damit verwässert man das Spiel, und der “”Kern”” ist enttäuscht. Es ist halt ein 2 Schneidiges Schwert. Egal wo man es anfasst, man wird Bluten

APT
APT
21. November 2011 15:53

Schneller werden?*auf “”Versus XIII”” zeigt*Ahahahahahaha…. xDMal im ernst, ich denke das der mann recht hat… aber er sollte nicht vergessen das ein RPG viel mehr arbeit braucht als so ein “”banales”” CoD…. das kann man nicht vergleichen.Trotzdem geb ich ihm recht, Square lässt sich oft viel zu viel zeit und verstrickt sich obendrein ständig in irgendwelchen Spin Offs die sowieso kaum einer haben möchte.

SxyxS
21. November 2011 15:33

Ganz so schlimm ist es mit Square scheinbar nicht-mit Scary Girl hat man zB etwas dass wirklich nicht nach Mainstream aussieht(sind also noch nicht ganz EA oder Activision geworden)Nur scheinbar hat man organisatorisch irgendwie ein paar Körner im Getrieben.Vor kurzem erst präsentiert man die neue hauseigene Engine um ein paar Tage später die hässliche Textur Unreal Engine zu lizensieren-schon etwas seltsam.

tetsuo01
21. November 2011 15:26

Scheinbar ist CoD das Mass aller Dinge. Ich glaube mich errinnern zu können das man bei Square im Vorfeld von FF13 unter anderem auch CoD als ein Vorbild nannte. Und da ist der Hacken an der Sache. Der Erfolg des relativ banalen Spielkonzepts von CoD lässt auch bei Square die Yen Zeichen in den Augen leuchten. Das es zwei völlig verschiedene Spieltypen sind ist scheinbar ziemlich wurscht.

Sinthoras
21. November 2011 15:25

gut ding will weile haben? auf ff13 trifft das aber definitiv nicht zu! vielleicht sollte squareenix mal aufhören, andauernd neue, dämliche kampfsysteme zu entwickeln (paradigmenwechsel = rotz), sondern zum etablierten atb-system zurückkehren, und sich wieder darauf konzentrieren, eine gescheite story zu erzählen. xenoblade hat gezeigt wies geht!

Threepwood
21. November 2011 15:25

Squenix sollte nicht schneller, sondern besser werden. Zumindest so gut wie Sie einst waren. Lieber in 5 Jahren nochmal ein Hammer-RPG als jedes Jahr ein dahinproduziertes Schlauchspiel.

BlackHGT
21. November 2011 15:21

man kann doch ein 40Stunden ++ RPG nicht mit einem 5 Stunedn CoD oder battelfield vergleichen.

tetsuo01
21. November 2011 15:20

Oh Gott, wie wäre es den endlich mal mit etwas Eigendynamik. Früher war Japan der Nabel der Welt wenn es um Videospiele ging, jeder hat sich daran orientiert. Heute laufen die Japaner Krampfhaft den westlichen Entwicklern hinterher weil sie glauben das das was Jahrzehnte lang funktioniert hat nicht mehr gut genug ist.Dieses Land steckt in einer Sinnkrise, und nicht nur die Spieleindustrie…

belborn
21. November 2011 15:19

Wenn man sich die Spiele anschaut,welche von SE bisher für NG Konsolen entwickelt wurden,muß man fast sagen die waren anfangs damit überfordert.