Tokyo Jungle

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Es ist nicht selten der Fall, dass Spiele mit ungewöhnlichen Konzepten polarisieren – Tokyo Jungle bildet da keine Ausnahme. Wie dessen Director, Yohei Kataoka, nun gegenüber dem europäischen PS Blog gestand, gab es im Laufe der Entstehungsgeschichte einige Steine aus dem Weg zu räumen.

So sei die erste Reaktion von Sony alles andere als positiv gewesen, da man das Konzept als zu ungewöhnlich ansah und ihm keine großartigen Absatzchancen gab. Doch im Laufe der Entwicklungsarbeiten änderte sich dies allmählich durch Feedback und Reaktionen der User. Shuhei Yoshida, Boss der Sony Worldwide Studios, sah das Konzept zwar grundsätzlich als interessant an, bemängelte aber, dass das Gameplay noch nicht mit diesem auf einem Level sei.

Folge war eine längere Präsentationspause nach der Tokyo Game Show 2010. Interessant seien anschließend die unterschiedlichen Reaktionen gewesen. Die Europäer und Japaner seien etwa sofort fasziniert gewesen, wohingegen sich die USA eher reserviert verhielt – einer der Gründe, warum man bei diesem Markt bis zuletzt nicht sicher war, ob der Titel Erfolg habe. 

Gestern war bekannt geworfen, dass nach der Veröffentlichung in dieser Woche bald ein Patch für Tokyo Jungle erscheint, der das Action-Survival-Adventure für Remote Play kompatibel macht.

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