Hideo Kojima

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Die Spielentwicklung wird immer teurer – was also tun?

Metal Gear Solid-Meister Hideo Kojima hat da eine Idee: Man könnte doch aufwändige Projekte wie Fernseh-Serie gestalten – also erst eine Pilotfolge als Testballon starten und bei Erfolg dann mit vollem Aufwand loslegen. Gerade die digitalen Vertriebswege via Downloads würden sich dafür gerade anbieten.

Allerdings sind seine Vorstellungen von “klein” gar nicht so klein, denn selbst für ein solches Vorhaben bei der kommenden Konsolen-Generation veranschlagt er etwa ein Jahr.

Anlass dieser Überlegungen war eine Frage der Edge, ob er denn glaube, dass die Entwicklungskosten steigen würden, was Kojima klar bejaht. Er schätzt ein, dass ein “tiefgründiges, 20-30 Stunden langes Spiel größere Teams benötigt und drei bis vier Jahre dauern wird“.

Allerdings meint er auch, dass man viele Sachen realistischer machen könnte, was aber nicht heißt, dass man das unbedingt tun sollte. Der Unterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Entwicklern wird in Zukunft sein, ob man seine Prioritäten richtig setzen kann.

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Dirk von Riva
13. März 2013 22:50

spiele staffeln

Dirk von Riva
13. März 2013 22:50

so weit kommts noch

Equipo
13. März 2013 20:06

[quote=Ronyn]

Equipo schrieb:

Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?

Echo.

[/quote]Ja super, du hast mir deinen Standpunkt glaubhaft vermittelt, du Held du.

Bastian 1984
13. März 2013 15:07

Wenn überhaupt würde er sagen: Kreativität nicht mit Geld zu entlohnen ist!Aber dem würde ich wiedersprechen, sie Tetris, KGB, Nintendo usw.

Bastian 1984
13. März 2013 14:42

Und Iwata hat gesagt: “”Ach weißte, das sind die Aktionäre, die tanzen um das goldene Kalb der Rendite,des Wachstums, und es glänzt so schön”” 😉

Bastian 1984
13. März 2013 14:11

Also bei den Verhandlungen zwischen Nintendo und Offiziellen der UdSSR sollen Mitglieder des KGB i am Tisch gesessn haben. Da ging es um Geld. Man kann in unserer Gesellschaftsordung so ziemlich alles kaufen, potentiell ist alles Ware, ob es nun Ideen, die Berechtigung sich im Schwimmbad aufzuhalten oder Kinder sind. Muss man nicht gu finden, ist aber so.””In einer Dokumentation über den historischen Deal, den er damals mit Nintendo schloss, wurde erwähnt, dass auch der sowjetische KGB seine Finger mit im Spiel hatte. Weise lächelnd gab mir Alexey [das ist der mit der Idee] die Antwort: ‘Der Staat hatte damals überall seine Finger drin. Und hier ging es um Devisen, da hatten sie natürlich ein besonderes Auge drauf.’ Die Übersetzerin für die amerikanische Nintendo-Delegation war angeblich eine Agentin.””http://www.eurogamer.de/articles/tetris-erfinder-alexey-pajitnov-interview

Bastian 1984
13. März 2013 12:17

[quote=Spitzbue]

Bastian 1984 schrieb:

Jupp.

Die Entwicklungskotsen werden wahrscheinlich steigen.
Die Inflation schreitet voran. (wie geasagt, Infationeimngerechnte würden Nesspiele heute 99€ kosten)
Die Next-Gen wird nicht die Hardwarebasis haben, zumindest am Anfang.
usw.

Ich kann das “”Gejammer”” verstehen, ich zahl auch nicht gerne mehr. Ob es aber “”gerechtfertigt”” ist, steht auf einem anderen Blatt.

aber es gibt immer noch Lichtblicke,die verdeutlichen es muss nicht immer groß und krass krach bum es geht auch z.B. wie bei Trial´s – eins meiner Longtime Best of.

[/quote]Schön das du das so siehst, ich sehe das nichts ganz unähnlich. Aber das ist eine absolute Minderheitsposition. Sonst würden die Leute der OUYA den Laden einrennen.

Bastian 1984
13. März 2013 11:47

Jupp. Die Entwicklungskotsen werden wahrscheinlich steigen.Die Inflation schreitet voran. (wie geasagt, Infationeimngerechnte würden Nesspiele heute 99€ kosten)Die Next-Gen wird nicht die Hardwarebasis haben, zumindest am Anfang.usw.Ich kann das “”Gejammer”” verstehen, ich zahl auch nicht gerne mehr. Ob es aber “”gerechtfertigt”” ist, steht auf einem anderen Blatt.

FoxMulder
13. März 2013 11:32

Naja da sollte jeden klar sein das bei der nächsten konsolen generation die entwicklungskosten sehr steigen werden. Ich denke mal bei der ps4 und der neueun xbox werden wir dann noch mehr einheitsbrei bekommen als auf der jetzigen generation, weil die entwickler natrülcih geld verdienen wollen und wenn die kosten noch höher sind als auf der jetzigen generation dann könne wir experimente bei den spielen vergessen.

Bastian 1984
13. März 2013 9:29

Was für ein Thema???Achso, Tv-Serienmodell. Videospiele. Naja, das könnte so aber auch anders werden.

Ronyn
13. März 2013 9:12

[quote=Equipo]Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?[/quote]Echo.

Bastian 1984
13. März 2013 4:30

Nochmal mein derzeitiger Lieblingslink. Der passt aber auch ständig zu allen möglichem:[youtube]ilY4hRgfC2Q[/youtube]Realistischer als der Warpantrieb allemal 😉

Bastian 1984
13. März 2013 4:28

[quote=Spitzbue]

warum denkst du so,das die WiiU dir noch nicht ins Haus kommen soll
Nintendo hat ein Super Mario U,ein ZombiU,ein Nintendo Land raus gebracht.
Ich bekomme momentan glaube ich 7 Virtual Spiele 2,10€ geschenkt,anstatt 35€ Normalpreis.
Ich finde es bedenklich,das sich so ein Anti Nintendo WiiU Gefühl breit macht.
Jetzt kommt Pikmin,Lego City Undercover usw.

Es ist ein wenig schade…

weil Nintendo doch in meinen Augen nicht alles bejaht und nicht alles nachmacht! sie versuchen sich selbst neu zu erfinden und für diesen Mut habe ich gerne Geld ausgegeben.
Von den neuen Konsolen wird es keine Überraschung geben.Gleiches von Gleichem und das in besserem technischen Gewandt.

[/quote]Naja, NSMB und Pikmin haben mich immer ziemlich wenig interessiert.Zombie U, Nintendoland und vielleicht auch Lego City Undercover (mal schauen, wie es wird) sind da schon eher interessant für mich. Aber hier sieht man schon eine bedauerliche Sache: Nur eines dieser Spiele kommt tatsächlich von Nintendo selbst und bleibt garantiert exklusiv. Und ich bin ein großer Fan einiger Nintendoserien. Aber solange Nintendo nicht liefert, kommt mir die WiiU nicht ins Haus, für drei Spiele ist mir das zu teuer. Das wäre, als würde ich ca. 130€ pro Spiel ausgeben (250€ für die Konsole, 2*50€ für die Spiele, 30€ für einen Pro Controller). Und das sieht bei mir ja noch gut aus, weil ich ein für 4 Spieler ausreichendes Wii-Equipment habe, ohne das ich Nintendoland ziemlich witzlos fände.Sollen sie liefern! Wenn es neben diesen Spielen noch mindestens einen (wirklich guten) Singelplayerknaller a la 3D-Mario, Zelda, Xenoblade, Eternal Darkness, Pilot Wings usw. und ein Mario Kart gäbe, dann sähe die Sache wieder anders aus. Ein Wave Race, F-Zero und Wario Dingens würde ich ja auch nch mitnehmen. Aber bis jetzt(!) bin ich nicht überzeugt. Und ich bin wie gesagt ein grpßer Fan einiger Reihen, d.h. wenn Nintendo (selbst) mich nicht überzeugen kann, dann läuft da was schief.[quote=Flammuss]

Mit dem “”anerzogen”” hast Du wohl Recht. Da würde mich aber mal der Moment in der Evolution interessieren, wo der erste Mensch/Neandertaler Gier entwickelte 🙂

[/quote][quote=Spitzbue]

als sie sich niederließen und vom Jäger zum Sammler wurden,sprich angebaut haben,sesshaft wurden und gehortet haben.Wahrscheinlich könnte das eine Antwort sein.Beim Jagen ging es um das Jetzt und Nahrung,aber beim Horten man könnte ja noch mehr horten:-)

[/quote]Als erstmal wurden sie nicht vom Jäger zum Sammler, sondern von Jägern und Sammlern zu Ackerbauern.Die Idee, man müsste aus etwas immer mehr machen, ist viel neuer, als man annimmt und liegt gewiss nicht in den Genen. Das zeigen z.B. Kulturen, denen es fremd ist, auch wenn diese Kulturen aussterben. Allerdings nicht durch genetische “”Einmischung””, sondern durch gesellschaftliche Veränderung (bzw. genau genommen die Veränderung von vorkapitalistischer Gemeinschaft zur kapitalistischen Gesellschaft).””Vor 1750 gab es quasi gar kein Wachstum””http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/usa-krise-wirtschaft-wachstumUnd hier z.B aufgezeigt, wie es vorher “”lief””: S.60-62, und zur “”biologistischen Weltanschauung”” insbesondere S. 154-157 (Der Rest des Buches ist auch zu empfehlen)http://www.exit-online.org/pdf/schwarzbuch.pdfAuf Dauer kann es jedenfalls nur schief gehen:[youtube]N_Yqzwe6zYQ[/youtube]

Flammuss
12. März 2013 22:27

Mit dem “”anerzogen”” hast Du wohl Recht. Da würde mich aber mal der Moment in der Evolution interessieren, wo der erste Mensch/Neandertaler Gier entwickelte 🙂

Bastian 1984
12. März 2013 22:18

Ich meinte nur, dass ich “”menschliche Gier”” nicht als so menschlich (natürlich) ansehe, sondern in den Umständen begründet, die du vorrangehend genannt hast. Das ist “”anerzogen”” bzw. “”konditionierung””.Und Nintendo will auch unser Bestes (Das Geld). Das müssen die Wollen, sonst können sie Insolvenz anmelden. Und das bei Nintendo der Gegenwert stimmt, scheinen ja viele anders zu sehen. Ich werde mir das Ding auch erst kaufen, wenn die Auswahl an Spielen besser aussieht. Bin ja auch Nintendofan, aber derzeit kommt mir die WiiU (noch) nicht ins Haus.

Flammuss
12. März 2013 22:05

Warum? Die Herren beziehen eine erfolgsabhängige Bezahlung. Und wer kann sich schon davon frei sprechen, mehr verdienen zu wollen, wenn er es kann.Nicht zu vergessen ein ganz großes Maß an Geltungsbedürfnis und Machtgehabe.Das hat zwar alles nichts mehr mit unserem Hobby zu tun, aber sehr wohl mit den Firmen, die uns mit unserem Hobby versorgen.Ein gutes Gegenbeispiel ist Nintendo. Nintendo hat versucht eine Konsole zu schaffen, die für die Spieler einen Mehrwert schafft (WiiU).Und eben nicht auf “”größer ist besser”” setzt. Und wie wird es Nintendo gedankt? Sie werden drei Monate nach dem Marktstart Tod geredet.Natürlich will auch Nintendo Gewinn machen, aber eben nicht nur auf dem Rücken der Spieler. Hier stimmt, meiner Meinung nach, der Gegenwert.Also warum die Gier nach mehr raus nehmen? Hast Du noch nie auf deine Trophäen/Gamerscore geschaut und gedacht, “”ein Paar mehr wären schon schön””?

Bastian 1984
12. März 2013 21:55

@FlammusNimm die “”menchliche(n) Gier”” raus, und ich stimm dir zu.

Flammuss
12. März 2013 21:56

Es geht doch nicht darum, dass die Publisher Minus machen sollen.Her geht es darum, dass sie jedes Jahr mehr Gewinn machen wollen, egal wie viel sie letztes Jahr gemacht haben.Das Ist zum Teil der Firmierung geschuldet (AG) zum anderem Teil der ganz normalen Marktwirtschaft und eben der menschlichen Gier.

Bastian 1984
12. März 2013 18:23

Das mag sein. Aber man sollte solchen neuen Konzepten wie dem Serienspiel eine Chance geben.DLCs sind ja eigentlich auch nicht an sich schlecht, sondern die moderne Form des Add-ons. Was sie daraus gemacht haben, ist die Sauerei.Wer hier würde sich nicht über Shenmue freuen, wenn es vielleicht sogar komplett wäre?Ich meine nicht nur den Abschluss, sondern auch Kapitel 2 und andere Kostenbedingte Kürzungen wieder rausfielen. “”Shenmue selbst, auch Shenmue Chapter 1: Yokosuka genannt, behandelt Kapitel 1. Kapitel 2, Ryos Schiffreise von Japan nach Hong Kong, erschien nur als Comic. Der 2001 erschienene Nachfolger Shenmue II führt bis zu Kapitel 5.”” http://de.wikipedia.org/wiki/ShenmueWenn sie die Entwicklung wieder aufnehmen würden, können sie meinetwegen 10-15€ pro Kapitel nehmen. Dann würde das Ding tatsächlich 160-240€ insgeamt kosten, was ich aber bei dem Umfang nicht so unfair fände, wie das, was einem heute teilweise für 60-70€ vor den Latz geknallt wird.

12. März 2013 18:02

@Bastian Da habe ich mich falsch ausgedrückt!Ich meinte,vielleicht sollten die Publisher mal an ihren strukturellen Problemen arbeiten und nicht immer den Kunden zur Kasse bitten.

Bastian 1984
12. März 2013 17:56

[quote=fenris21]

Bastian,lass dir von den Publishern kein Salz in die Augen streuen!
Dieses Jammern,über höhere Entwicklungskosten,ist deren Problem,und nicht unseres.
Die sollten ihren Laden in Ordnung halten und keinen unötigen Risiken eingehen,und nicht
immer versuchen ihre Betriebskosten auf den Endverbraucher abzuwälzen .
Was in der Spielebranche gerade abgeht, ist eigentlich eine Frecheit!
Sie dürfens ja gerne versuchen,neue Geldquellen zu erschließen.Allerdings geht mir immer
der Hut hoch wenn der Endverbraucher das bezahlen soll.Mit seinen Nerven oder mit Geld!

[/quote]Jedes “”große”” Spiel ist bei den heutigen Kosten ein hohes Risiko. Und der Kunde bezahlt für Waren, so funktioniert unser Wirtschaftssystem. Wer soll denn sonst für die Betriebskosten aufkommen?Man kann doch nicht erwarten, dass die ein Minusgeschäft machen.Wer an den Kapitalmärkten nach Riskokapital sucht, der muss den Anlegern auch eine höhere Rendite anbieten können. So läufts nur mal, die Videospielebranche ist nur mal eingebettet in ein kapitalistisches System und keine Insel der Glückseligen. Wie gesagt, man kann versuchen dass zu umgehen und versuchen den Indiemarkt durch Käufe oder sogar Kickstarter unterstützen. Man sollte nur nicht erwarten, dass dabei AAA-Spiele rauskommen, diese Games versuchen durch andere Aspekte zu glänzen.p.s. auch hier passend[youtube]ilY4hRgfC2Q[/youtube]

Unglueck
12. März 2013 16:22

Mit den Telltale Games bin ich noch gut klargekommen, da gings aber auch nicht um eine Testepisode sondern es war von vornherein klar dass das Ganze weitergeht und die Handlung abgeschlossen wird.Ich hasse nix mehr als ne Serie die nach der zweiten Staffel eingestellt wird und die übrige Handlung offenbleibt oder nur noch halbherzig hingebogen wird (wie bei dem Remake von V und bei Caprica).Bei Guild 01 hatte ich auch den Eindruck dass es um sowas ging und Crimson Shroud hat (obwohls mir gefallen hat) nen schlechten Nachgeschmack hinterlassen.

Disco Victim
12. März 2013 16:19

Soll er doch versuchen, spricht doch nichts dagegen. Schön mit neuer IP kombiniert, für Sammler kommt irgendwann ne Disk. Filmindustrie besteht ja auch nicht nur aus Serien, von daher wird sich das schon einschaukeln bei Erfolg.

12. März 2013 16:13

Bastian,lass dir von den Publishern kein Salz in die Augen streuen!Dieses Jammern,über höhere Entwicklungskosten,ist deren Problem,und nicht unseres.Die sollten ihren Laden in Ordnung halten und keinen unötigen Risiken eingehen,und nicht immer versuchen ihre Betriebskosten auf den Endverbraucher abzuwälzen .Was in der Spielebranche gerade abgeht, ist eigentlich eine Frecheit!Sie dürfens ja gerne versuchen,neue Geldquellen zu erschließen.Allerdings geht mir immer der Hut hoch wenn der Endverbraucher das bezahlen soll.Mit seinen Nerven oder mit Geld!

Flammuss
12. März 2013 16:08

Aber worauf willst Du denn jetzt raus?

Bastian 1984
12. März 2013 15:49

Mir ging es tatsächlich darum, was man für ein Game bezahlt. Mit den Spielen von damals sind eher die Indiegames von heute vergleichbar, und die Kosten bei Lauch teilweise irgendwas zwichen 5 und 25€. Spiele sind, für den Endverbraucher billiger geworden. Da dran lässt sich nicht rütteln, auch wenn es klar ist, dass ein Sownload weniger Kosten verursacht als ein Modul.

Flammuss
12. März 2013 15:46

Dein Preisvergleich hat (mindestens) einen ganz gewaltigen Haken!Damals erschienen Spiele auf sündhaft teuren Modulen. Heute gibt es sie auf vergleichsweise billigen Datenträgern = höhere KostenDamals war die Infrastruktur bei weiten nicht so ausgeprägt wie heute = höhere KostenDamals wurde viel weniger Stückzahl verkauft, also, richtig = höheren Kosten ( siehe NeoGeo)Engines werden zum Großteil lizensiert und kaum selbst programmiert. Dem Argument, heute ist die Entwicklung teurer, steht der höhere Absatz gegenüber. Von CoD Absatzzahlen wagte sich damals doch keiner zu träumen.Einfach so lässt sich das also nicht umlegen.

Bastian 1984
12. März 2013 15:05

Oh, Oh, mach ich mich mal unbeliebt:Ich kenne zwar das hochgelobte TWD nicht, aber fand Shenmue klasse. Und das Shenmue kein Ende gefunden hat, lag einerseits daran, dass er Dreamcast keinen Erfolg hatte und andererseits war es vielleicht einfach zu früh für so eine Art Spiel. Denn Shenmue wäre perfekt gewesen, für so ein Downloadkonzept und auch chancenreicher als Multiplattformititel. Vielleicht greift Sega es ja sogar wieder auf, und zwar nicht in der gekürzten Variante, die für den Dreamast erschien (denn da wurde ja schon entfernt was Kapitel 2 sein sollte), sondern in der eigentlich vorgesehenen langen Variante.Ich bin dem also aufgeschlossen gegenüber. Bei “”Fernsehserien wie the Wire oder Breaking Bad wurde doch auch geszeigt, dass man mit solchen Formaten viel teifgründiger arbeiten kann, als mit einem 2-3 Stundenblockbuster.So lange nicht alles Spiele in dieser Form entwickel werden, kann ich dem etwas abgewinnen. Bei einem Mariojump ‘n Rund muss sowas nicht sein.Und das Spiele teurer werden , ist doch klar. Die Entwicklungskosten steigen. Gerüchteweise sollen PS4 Spiele 80€ kosten. http://www.gamepro.de/news/3009866/activision.htmlBevor alle ausrasten, hier mal der vergleich mit Spielen aus vergangenen Tagen, mit Inflationsausgleich:die $-Preise:NES (1986)29.99-49.99 Inflationsbereinigt: 59.79-99.65SNES (1991)49.99-59.98 Inflationsbereinigt: 80.17-96.21N64 (1996)49.99 Inflationsbereinigt: 69.60PS2 (2000)49.99 Inflationsbereinigt: 63.41Xbox 360 (2005)59.99 Inflationsbereinigt: 67.10Spiele sind also inflationsbreinigt über die Jahre immer billiger(!) geworden, bei steigenen Kosten. Wer billigere Spiele will, der soll eben auf die Inides umschwenken, da arbeiten kleinere Teams an Spielen mit niedrigerem Detailgrad und weniger aufwendigerer Technik. Auch die Entwicklung der Engines von heute müsste sehr teuer sein. Wer sich auf bombastische Spiele mit hohem Detailgrad freut, muss sich klar sein, dass die Entwicklung mehr kostet, als die von Super Mario World.Die Firmen müssen mehr Geld einnehmen ud gehen gleichzeitig mit jedem Spiel ein höheres Risiko ein. Da ist eine Serie doch keine so schlechte Idee, vor allem wenn man für mehr Geld auch mehr Spiel erhält.

Flammuss
12. März 2013 14:03

Ähm, ist der Aufwand nicht ähnlich hoch? Die Story und das Spielkonzept müssen doch auch so vorher stehen. Das ist doch immer noch der größte Aufwand. Charaktere und Level müssen auch gebastelt werden.Das reine Programmieren ist doch gar nicht so aufwendig.Oder bekommen wir dann eine halbgare, abgespeckte Version in der nur die Hälfte funktioniert?Bei TWD (The Walking Dead 🙂 ) war von Anfang an klar das es fünf Episoden haben wird.Und mal ehrlich, bei Fernsehserien wird mit jeder neuen Staffel die Qualität schlechter / die Story völlig abwegig.Kein guter Plan!

SxyxS
12. März 2013 13:39

alles was irgendwo anders ist u mal erfolg hatte wird direkt als neuer heilbringer abgesehen.erst waren es die Social games,im augenblick f2p u bald schreien immer mehr Entwickler nach häppchen spielen,nur weil walking dead ein erfolg war.Ich bin zu 100% dagegen,weil man dann nur noch unfertige Spiele bekommt,weil sie entweder so lange gesequelt werden,bis sie niemand mehr kauft oder aber vorzeitig eingestellt werden weil sie niemand kauft-und dann hat man letztenendes hunderte Shen Mues die nie ein Story Ende finden.