In der neuen M!: Castlevania: Lords of Shadow 2

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Neue Kamera, mehr Waffen und viel zu entdecken – M! diskutierte mit Produzent David Cox und Game Director Enric Álvarez über das anstehende ”Castlevania”-Finale.

M! Games: Bislang reiste man bei ”Castlevania” immer in ­Draculas Schloss und musste ihn besiegen. Für ”Lords of ­Shadow 2” drängt sich natürlich die Frage auf, was nun das ultimative Ziel ist. Gegen wen bzw. wofür kämpft Dracula?

Enric Álvarez: Ohne zu viel zu verraten: In ”Lords of Shadow 2” gibt es einen Epilog, der in der Gegenwart stattfindet. Gabriels Erzfeind Zobek besucht einen ­alten Mann, der sich als Gabriel bzw. nunmehr Dracula entpuppt. Zobek bietet ihm einen Handel an: Wenn er behilflich ist, Satans Rückkehr in die Welt zu verhindern, wird er vom Fluch seiner Unsterblichkeit erlöst. Das Spiel handelt in der Gegenwart, alles spielt sich in einer Nacht ab und dreht sich um diesen Deal, auf den Dracula sich einlässt.

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M! Games: Am ersten Teil gefiel uns besonders das Kampf­system, vor allem die beiden Magiearten waren ­taktisch pfiffig. Weniger toll fanden wir die Kletterpassagen. Welches Feedback habt Ihr zu ”Lords of Shadow” erhalten?

David Cox: Eigentlich genau das Gleiche. Vielen ­gefielen die Kämpfe und deren strategische Komponente. Aber sie wünschten sich mehr Erkundungsfreiraum und interessantere Geschicklichkeitselemente, sie wollten insgesamt mehr Beschäftigungsmöglichkeiten. Daher widmen wir diesem Aspekt nun mehr Aufmerksamkeit. Für uns bedeutete das allerdings, dass wir das technische Gerüst verändern und eine neue Game-Engine entwickeln mussten.

In Kämpfen gibt es jetzt mehrere Waffen, die eine ähnliche Rolle wie die Licht- und Schattenmagie des ersten Teils spielen, aber mehr Tiefe bieten. Mit dem Schwert regenerierst du Lebensenergie, mit den Chaosklauen richtest du größeren Schaden an und durchbrichst die gegnerische Verteidigung. Für diese Waffen gibt es auch eigene Combos, das gab es im ­ersten Spiel nicht. Da hattest du nur das Kampfkreuz, die Magien haben Gabriels Kräfte zwar unterschiedlich erweitert, neue Fähigkeiten gab es dadurch aber nicht. Wir haben jetzt auch ein System, das Spieler ermutigen soll, Combos zu nutzen und die Waffen richtig zu beherrschen. Wenn du beispielsweise fürs Schwert Combos kaufst und verwendest, füllt sich eine Erfahrungsleiste und du erhältst irgendwann ein Upgrade speziell für diese Waffe. Wir geben Spielern also mehr an die Hand, um zu experimentieren. Das Fundament hierfür ist die Fokusleiste, die es schon im ersten Spiel gab: Spielst du fehlerfrei, baust du Energie auf. Ist die Leiste voll, verlieren Gegner Blut, das du in die neuen Waffen leitest, um sie einsetzen zu können. In der E3-Demo ist das noch nicht so, da ist Magie unbegrenzt.

Enric Álvarez: Die Demo soll eher die Welt vorstellen und nur einen Vorgeschmack bieten, welche Spiel­mechaniken später zum Einsatz kommen. Im fertigen Spiel werden Kämpfe deutlich anspruchsvoller sein als im ­ersten ”Lords of Shadow”. Du musst dir gut über­legen, welche ­Combos du kaufst. Im ersten Spiel gab es nur eine ­Waffe, die Combos waren immer gleich, egal welche Magie du nutzt. Wenn du jetzt genug Erfahrungspunkte gesammelt hast, musst du entscheiden, ob du Schwert, Klauen oder Blutpeitsche mit jeweils ­eigenen Combos verbessern willst. Es gibt nun etwa dreimal so viele Combos und die meisten erfüllen ­einen bestimmten Zweck im Umgang mit Feinden. Die sind jetzt nicht nur klüger, sondern haben Schilde, Rüstung oder ­Besonderheiten in ihrem Verhalten. Deshalb musst du überlegen, mit welchen Waffen du sie bekämpfst und in welcher Reihenfolge.

Neugierig geworden? Den Rest des Interviews findet Ihr in der M! Games August 2013 – seit dem 26. Juli überall erhältlich!

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