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| Spiel: | Need for Speed: Hot Pursuit |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | Exient |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | Wii |
| Erhältlich für: | 360, PS3, Wii |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 2 / 2011 |
Dass ein PS3- bzw. Xbox-360-Rennspiel nicht ohne Abstriche auf Nintendos Wii umgesetzt werden kann, ist klar. Was Electronic Arts aber geritten hat, dieser Disc den gleichen Namen zu geben, bleibt schleierhaft – schließlich betitelte man die Nintendo-Need for Speeds letztes Jahr auch (und zu Recht) anders. 2010 wird dagegen der Eindruck erweckt, Wii-Bleifüße bekämen tatsächlich ein Hot Pursuit. Nur hat die tatsächliche Raserei kaum noch was mit der Criterion-Entwicklung zu tun. Zusammenhängende Umgebung? Pfft, lieber vier schlichte Städte mit etwas Umland. Spektakuläre Kurse? Nein danke, karg texturierte Rundstrecken tun es doch auch. Dynamische Duelle mit der Polizei? Ach was, die Gesetzeshüter lassen wir einfach etwas rumeiern. Dafür gibt es Wii-exklusiv mehrere Rennmodi, die meist darauf hinauslaufen, die bockigen Vehikel durch schlauchartige Kurse zu wuchten und Gegner wegzurempeln. Und jede Menge zu sammelnde Extras wie Autopilot, Schallwelle und Boost-Sauger, die besser in einem WipEout aufgehoben wären. Natürlich darf das obligatorische Remote-Gewedel nicht fehlen, mit dem Boosts gezündet werden.
Dabei ist nicht alles schlecht im Wii-Raser: Die Grafik bleibt stets flüssig, selbst wenn mehr als ein Dutzend Vehikel zu sehen sind, und ein paar Rennmodi fallen beinahe schon originell aus – nicht zu vergessen die Splitscreen-Unterstützung für bis zu vier Spieler.
Trotzdem: Als Hot Pursuit ist die Raserei eine Frechheit – sieht man darin dagegen eher ein Nitro 2, fährt es gerade noch ins akzeptable Mittelmaß.










