In der neuen M!: Hiroshi Yamauchi (1927-2013)

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Der Kaiser der Konsolen: Hiroshi Yamauchi (1927-2013)

In einem Krankenhaus stirbt am 19. September Hiroshi Yamauchi im Alter von 85 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Als ehemaliger Nintendo-Präsident (und Executive Producer aller Nintendo-Spiele bis 2002) war und bleibt er die prägende ­Gestalt der 124-jährigen Firmengeschichte.

Hiroshi Yamauchi wird am 7.11.1927 als Enkel des Nintendo-Gründers Fusajiro Yamauchi geboren und studiert nach Ende des Zweiten Weltkriegs Jura an der Tokioter Elite-Uni ­Waseda. Die Leitung des auf ”Hanafuda“-Spielkarten spezialisierten Familienunternehmens Nintendo übernimmt er 1949 gezwungenermaßen: Er überspringt und vertritt den Vater, der die Familie nach Hiroshis Geburt verlassen hat. Als Fusajiro die Firma seinem Enkel übergibt, ist Hiroshi 22 Jahre jung.

Nachdem dieser alle Familien­mitglieder aus der Firma verbannt hat, baut er das Hanafuda-Geschäft aus und verwestlicht und verbreitert es durch ein Lizenzabkommen mit Disney 1959. Da Gehversuche auf anderen Geschäftsfeldern (u.a. Instant-Reis und ein Liebes-Hotel) scheitern, richtet er das börsennotierte Unternehmen Ende der 1960er als reine Spielzeug-Firma aus und schlägt den Weg ein, der Nintendo zum Weltkonzern macht. Um familiengerechte Unterhaltung zu erfinden und zu produzieren, errichtet er 1969 die erste Entwicklungsabteilung für mechanisches und elektronisches Spielzeug. Bei der Auswahl seiner Techniker und Kreativen hat er ein gutes Händchen: Zu den ersten Angestellten der Abteilung gehören Elektro-Inge­nieur Gunpei Yokoi sowie Masayuki Uemura, der von Sharp Halbleiter- und Solarzellen-Know-how mitbringt. Auch Shigeru Miyamoto wird 1977 von Yamauchi eingestellt.

Neugierig geworden? Den Rest des Nachrufs findet Ihr in der M! Games November 2013 – seit dem 25. Oktober überall erhältlich!

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Doctor Dee
8. November 2013 14:50

wi forever

Tomatenmann MofD
8. November 2013 13:04

So weit bin ich noch nicht vorgedrunegn..lese meine Manic immer im schneckentempo XD

Beeberman
8. November 2013 12:55

Fand den Artikel ziemlich gut. Nochmals dickes Lob an die aktuelle Ausgabe (bis auf das Cover)