Dragon Age – Lead Writer thematisiert gleichgeschlechtliche Beziehungen in Videospielen

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David Gaider, Lead Writer bei Dragon Age, hat in seinem Blog (später berichtete Polygon davon) über gleichgeschlechtliche Beziehungen in Videospielen geschrieben. Dabei vertritt er die Auffassung, dass diese als Teil der Norm akzeptiert werden sollten.

Als Beispiel für die gegenwärtige Problematik führt Gaider ein Beispiel aus Dragon Age 2 mit zwei besiexuellen Männern an. Teile der Spielergemeinde hätten darin einen persönlichen Angriff gesehen und das ganze Produkt gleich als “Schwulenspiel” (“Gay Game”) bezeichnet. Diese Gruppe sollte dann allerdings bitte bedenken, dass es sich heirbei nur um einen ganz kleinen Teil des Action-Rollenspiels handele.

Gaider hofft, dass diese Thematik eines Tages gar nicht mehr diskutiert werden muss, sondern vielmehr erwartet bzw. als gegeben hingenommen wird. Natürlich lebe man aktuell noch nicht im Morgen, aber die aktuelle Auseinandersetzung zeige, dass man sich als gesamte Industrie eventuell bereits in diese Richtung bewege.

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Hitokiri
24. Februar 2014 15:06

1. Ich hasse es wenn man sich für einen Witz gegen wen auch immer rechtfertigen muss. Meine Güte, es gibt sicherlich mehr Witze über Bayern und Blondinen als über Schwule. Da sollte man schon locker sehen.2. Mir ists egal wenn sich schwule in der Öffentlichkeit küssen, aber hinschauen will ich nicht. Umgekehrt seh ich mir “”theoretisch”” küssende Frauen schon gerne an. Aber sicherlich auch nicht in der Öffentlichkeit, genauso wenig wie man ein hetero Paar anstarren würde. 3. Eben, solange Outings von Fußballer ein Thema in den Nachrichten sind, ist eine Normalität eh nicht gegeben. 4. Auch wenns komisch klingt, aber die Neuseeländische Serie “”Spartacus”” ist da wirklich vorbildlich was den Umgang mit der sexuellen Orientierung angeht. Da treiben es bei einer Orgie jeder mit jedem der es will. Egal ob Mann oder Frau. 5. Zitat aus dem Artikel “” Dragon Age 2 mit zwei besiexuellen Männern an.”” mit zwei was??? Lest ihr eure Beiträge nicht Korrektur?

Funatic
21. Februar 2014 15:19

und hier der soundtrack zur diskussionhttp://www.youtube.com/watch?v=HTN6Du3MCgI

Vreen
21. Februar 2014 14:29

[quote=Funatic]

solange auf jedem schulhof das wort “”schwul”” für schwach oder schlecht benutzt wird, solange das outing eines fussballers tagelang die zeitungen füllt und solange politiker ernsthaft darüber debatieren ob man gleichgeschlechtlichen ehen die gleichen rechte wie hetero ehen zugestehen soll muss ich mich nicht dem dem thema “”homosexuelle in viedeospielen”” befassen!

[/quote]Das ist in einer Gesellschaft mit so komplexen Beziehungsnetzen Aber ein großer Fehler.

Funatic
21. Februar 2014 14:21

solange auf jedem schulhof das wort “”schwul”” für schwach oder schlecht benutzt wird, solange das outing eines fussballers tagelang die zeitungen füllt und solange politiker ernsthaft darüber debatieren ob man gleichgeschlechtlichen ehen die gleichen rechte wie hetero ehen zugestehen soll muss ich mich nicht dem dem thema “”homosexuelle in viedeospielen”” befassen!

Kakyo
21. Februar 2014 14:23

[quote=D00M82]

: Jetzt liegt mir natürlich ein doofer Witz auf der Zunge. Ein Wortspiel mit “”Play””station. Aber ich weiß manchmal nicht wie hoch hier die Toleranzgrenze für lustig gemeinte Prollwitze ist…

[/quote]ich hab kein Problem mit Homo-Witzen. Ich denk auch das ne Blondine kein Problem mit nem Blondienenwitz haben sollte. Ist immer alles eine Frage der Situation – ein nett gemeinter Witz ist immer in Ordnung – aber es gibt halt auch welche die sich als Witz tarnen aber eigentlich gar keiner sind sonder nur verletzten sollen.das war übrigens auch die erste frage meines besten freundes damals ob er nun keine Homo-Witze mehr machen dürfe ^^

Vreen
21. Februar 2014 13:46

[quote=APT]

@Vreen

Ausnahmen gibts in der natur, gabs in der Antike und gibts heute. Belies dich über das thema!
Was glaubst du denn wer diese abermillarden an lesbenpornos konsumiert? Frauen? Die sind sicherlich der kleinste teil. Dise pornos werden zu 90% von männern konsumiert. Die natur hat uns keine ‘abscheu’ vor homosexualität generell mitgegeben als vielmer vor dem selben geschlecht. Das ist einfach fakt. Das hat auch nichts mit erziehung zu tun.
Wenn man das ganze verurteilt und anprangert, DAS hat was mit erziehung zu tun.

[/quote]ich hab mich durchaus über das thema belesen. das war auch studienschwerpunkt in einem semester vor ein paar jahren. generell ist es IMMER haltlos, mit der natur einer sache zu argumentieren. wenn menschen aber die natur einer sache reden, reden sie normalerweise nur über ihre natur. aber gut, wo fangen wir an?woher nimmst du die erkenntnis, dass die natur dem menschen abscheu gegen homosexualität des eigenen geschlechts mitgegeben hat? hast du zu diesem “”fakt”” irgendwas zu zu sagen, was mehr ist als deine subjektive meinung ? ist es nicht viel weniger haltbar zu unterstellen, frauen würden weniger lesbenpornos gucken weil es eine natürliche abneigung gegen gleichgeschlechtliche sexualität gibt, wenn es doch viel naheliegender ist, dass die meisten frauen aufgrund ihrer sexuellen orientierung einfach dadurch nicht angesprochen werden? tatsächlich gibt es studien (das ist wenn man mit wissenschaftlichen mittel etwas untersucht um zu allgemeingültigen objektiven schlüssen zu kommen) die belegen, dass frauen weit weniger probleme mit lesbenpornos haben, als männer mit schwulenpornos. wäre es ein natürlichen impuls, wäre das unmöglich. naheliegender ist also, dass männer einen anderen bezug zu der eigenen sexualität haben und der idealisierung der männlichkeit und frauen diesbezüglich freier sind. da wird mit zweierlei maß gemessen, seit jeher. aus diesem grund wirkt auch ein mann in frauenkleidern lustig, da er sich abwertet, eine frau in männerkleidern aber provokativ, wie damals madonna zu ihrer eroticazeit. jedenfalls legt es den schluss nahe, dass männliche sexualtität idealisierter wird, was also durch kulturelle sozialisation entstanden sein muss, da eine veranlagung dazu überall gleich sein müsste, was sie nicht ist.was das thema sexualität im tierreich angeht, so ist es bei weitem mehr als eine ausnahme. gut dokumentiert sind homosexuelle kontakte bei über 1600 unterschiedlichen säugetierarten, was etwa 30 prozent aller bekannten säugetiere ausmacht. säugetiere wohl gemerkt, die dem menschen also evolutionsgeschichtlich näher stehen als fische, reptilien oder insekten. viele affenarten sind durch die bank bisexuell, genauso wie wale und tümmler, huftiere, vögel und haufenweise andere arten. rein homosexuelle ausrichtungen finden sich auch zuhauf.setzen 6…

ChrisKong
21. Februar 2014 13:31

Ich sage ja, dass Medien nicht davon ausgenommen werden sollten, sehe sie aber nicht als Ultima Ratio an. Im Gegenteil. Solange da vieles falsch gemacht wird und durch die Reizüberflutung eine Potenzierung erfährt, werden erst recht Klischees gef

APT
APT
21. Februar 2014 13:11

@VreenAusnahmen gibts in der natur, gabs in der Antike und gibts heute. Belies dich über das thema! Was glaubst du denn wer diese abermillarden an lesbenpornos konsumiert? Frauen? Die sind sicherlich der kleinste teil. Dise pornos werden zu 90% von männe

D00M82
21. Februar 2014 13:00

Ich wurde im neuen Büro schon von Zwei Schwulen Kollegen “”angeflirtet””.Mein Tag ist dank der Erklärung vom Kakyo gerettet.@HomophobIch bin da wirklich weltoffen. Mein alter Teamleiter war auch homo (Wie viele in der Firma) und es war mir natürlich “”egal””. Wobei sich das eher zum positiven gewandt hat, denn der ist einfach ne coole Sau. Bei küssenden Männern hingucken, tue ich aber aus irgendeinem Grund aber auch nicht gerne. Erklären kann ich das auch nicht. Wie gesagt, ich bin da offen und habe auch keine Probleme mit freundschaftlich kumpelhaftem Männerkontakt. Das die Natur daran schuld sein soll, glaube ich aber dennoch auch nicht.: Jetzt liegt mir natürlich ein doofer Witz auf der Zunge. Ein Wortspiel mit “”Play””station. Aber ich weiß manchmal nicht wie hoch hier die Toleranzgrenze für lustig gemeinte Prollwitze ist…

Vreen
21. Februar 2014 12:52

[quote=ChrisKong]

Das Problem dabei, die Einseitigkeit führt eben zu dieser Art Plakativität, die mehr schadet als nützt. Würde man nun aber im gleichen Spiel aufzeigen, dass es auch andere Schwule gibt, die weniger offensiv ihren Trieben nachgehen, dann käme schnell wieder der Einspruch, dass der Anteil an Schwulen überproportional ist und damit eben auch plakativ zum Thema gemacht wird.
Da sich bei den meisten Medien eben immer nur ein Teil rausgepickt wird, besonders bei Videospielen, kann eben sehr schnell Einseitigkeit entstehen.
Darum ist dieses Medium eigentlich nicht wirklich zweckdienlich. Was nicht heissen muss, dass man das nicht thematisieren sollte. Aber der Fokus auf eine tolerantere Haltung sollte anderswo stattfinden, nämlich in der Erziehung.
Wer mein mit Medien die Welt erziehen zu müssen, zielt einfach daran vorbei.

[/quote]der fokus auf eine tolerantere haltung sollte nicht als gabe von aussen erwartet werden, sondern unter den konditionen und durch alle bereiche unserer gesellschaft zu unserer zeit gelebt werden. was hilft es, durch eltern und schule tolerant erzogen zu werden, aber dann in der natürlichen abnabelungsphase eines heranwachsenden, in der man alle werte in frage stellt und nicht selten das direkte gegenteil des elternlichen wertesystems für sich entdeckt, mit der popkulturellen welt konfrontiert zu werden, in der homophobie usus zu sein scheint? im endeffekt tragen wir alle verantwortung dafür.

ChrisKong
21. Februar 2014 12:19

Das Problem dabei, die Einseitigkeit führt eben zu dieser Art Plakativität, die mehr schadet als nützt. Würde man nun aber im gleichen Spiel aufzeigen, dass es auch andere Schwule gibt, die weniger offensiv ihren Trieben nachgehen, dann käme schnel

Vreen
21. Februar 2014 11:57

[quote=APT] Denn das hat die natur den meisten heteros nunmal mitgegeben um sicher zu stellen das wir uns nur mit frauen ‘paaren’.[/quote]das ist reaktionärer schwachsinn. die natur hat den menschen sicherlich keine abscheu vor homosexualität mitgegeben. der erfolg von abermilliarden lesbenpornos, die sitten im antiken griechenland und das mehr als großzügige vorkommen von gleichgeschlechtlichem liebesspiel im tierreich sollte hierfür beweis genug sein. es ist kulturelle und gesellschaftliche sozialisation, die dogmen aufstellt und intoleranz entgegen jedem angewandten humanismus fördert. darum ist es auch so wichtig, solche optionen in kulturprodukte wie in diesem falle videospiele einzubauen. denn ja, denkt man mal “”wirklich”” gleichberechtigt über die ganze sache nach, so liegt es natürlich auf der hand, dass man einer volligen entdämonisierten haltung gegenüber homosexualität, auch mal von einem gleichgeschlechtlichen mensch angegraben werden kann. der geforderte wunsch, sich vorher als homosexueller partner anzumelden bevor sympathie oder liebesbereitschaft angedeutet wird, kommt einer meldepflicht gleich und lässt sich nicht der persönlichen freiheit der menschen vereinbaren. da können wir auch direkt armbinden verteilen. btw hier regen sich alle über die usa auf und verwechseln sie mit dem staate texas, obwohl in den usa in 18 der 50 bundesstaaten ehen gleichgeschlechtlicher partner den andersgeschlechtlichen per gesetz völlig gleichgestellt sind. wenn ihr euch schon über homophobe nationen aufregen wollt, versuchts doch mit Mauretanien, Nigeria, Somalia, dem Sudan, dem Iran, Saudi Arabien, oder Jamaika. Da gibts dafür die Todesstrafe.

ChrisKong
21. Februar 2014 11:48

Ekel finde ich dabei eigentlich sowieso das falsche Wort. Ich finds ehrlich gesagt auch peinlich, was wohl der treffendere Terminus wäre, wenn ein junges Pärchen sich die längste Zeit plakativ vor mir küsst. Dann könnte schon mal ein Kommentar folgen in Richtung, Cut, macht euch bereit für die Abspritzszene, ich wär froh, wir hätten sie bald im Kasten. :-)Und ja, so gut wie alles ist anerzogen, indoktriniert usw. Man denke nur mal, was sich Kinder alles in den Mund stecken und so, bis Mama kommt und sagt igitt.

APT
APT
21. Februar 2014 11:47

Hm, dann würde ich dir gratulieren xDDas is ja auch nur meine meinung. Ich mags halt nich bedränkt zu werden. Mittlerweile bin ich aber eh nichtmehr der jüngste und der ehering tut sein übriges xD

Tomatenmann MofD
21. Februar 2014 11:45

Wie Connie Francis damals schon gesungen hat: Die Liebe ist ein seltsames Spiel….Ich würde ja hier mein Valentinstagvideo posten aber das denke wäre doch eher unpassend XDAlso zurück zum Thema…generell ist das Thema viel zu überzeichnet in den Medien. Nicht nur bei Videospielen. Und egal wie weltoffen sich die Geselschaft gibt, ist das Thema ist noch nicht in der Normalität angekommen. Nur denke ich eben das wir als Spieler (und Nerd´s ) eben jetzt schon besser mit dem Thema umgehen als z.B. das im Sport oder dem Arbeitsleben der Fall ist.

Kakyo
21. Februar 2014 11:45

[quote=APT]

Dir würde es also gefallen wenn dich ne random tusse nen ganzen abend lang angräbt? xD
Man kann ja sein glück versuchen, aber wenn’s einmal heißt ‘Nein!’ dann sollte das respektiert werden.

[/quote]was is wenn ich dir nun sage das meine längste Beziehung bisher (fast 7 jahre) mit einem klaren “”Nein”” meinerseits begonnen hat aber mein gegenüber (Gott sei dank!) nicht sofort aufgegeben hat….für manche dinge lohnt es sich halt auch ein bischen zu kämpfen.Ein “”nein sorry aber ich steh nicht auf Männer”” ist übrigens was anders als ein “”Nein du bist nicht mein Typ””.

Kakyo
21. Februar 2014 11:39

[quote=APT]Schwule können doch von mir aus machen was sie wollen, ich stör sie nicht dabei. Von mir aus können sie auch versuchen die Weltherrschaft zu übernehmen.
[/quote]keine bange die Planung dazu läuft schon ;Pdas mit der Diskriminierung meinte ich auch eher allgmein und war nicht speziell auf dich gemünzt ;Psorry wenns um das Thema geht schreib ich mich halt ab und an auch gern in rage….

captain carot
21. Februar 2014 11:37

Erste Frage direkt mal: Ist der Ekel vor rummachenden Männern angeboren oder doch eher anerzogen? In dem Zusammenhang, es gibt auch mehr oder weniger intime Handlungen ohne sexuellen Hintergrund (außer bei Psychologen^^), die zur einen Zeit oder in der einen Gesellschaft ganz normal sind und in anderer Zeit oder an anderem Ort völlig verpönt.Davon ab, so lange einem entsprechende Szenen nicht mit Nachdruck auf´s Auge gedrückt werden sollte das eigentlich auch nicht stören. Im speziellen Fall könnte man über den Punkt halt prima streiten. In anderen Fällen ist das aber nun wirklich nicht zwingend so.Auf der Gegenseite steht z.B. ein relativ lockerer Umgang mit Homosexualität und Klischees in vielen japanischen Spielen, was bis in die späten Neunziger nicht selten für den westlichen Markt zensiert wurde.Lassen wir eventuelle, explizite Sexszenen mal an Seite, weil die in Spielen bis heute meist eher unfreiwillig komich sind.Generell gibt es nicht wirklich einen Grund, das Thema in Spielen auszuklammern. Die Frage sollte eher sein, wenn ich das einbaue, wie mache ich das?Beispiel Anders: Der Junge fühlt sich angesprochen oder gräbt mich an, ich möchte das aber nicht. Dann braucht es doch eigentlich nur die Option, eventuelle Angebote endgültig auszuschlagen und fertig.

APT
APT
21. Februar 2014 11:36

[quote=Vreen]

APT schrieb:

Und ja, generell bin ich der meinung das man eine erlaubniss zum flirten braucht.

was das angraben irgendwie sinnlos machen würde.

[/quote]Dir würde es also gefallen wenn dich ne random tusse nen ganzen abend lang angräbt? xDMan kann ja sein glück versuchen, aber wenn’s einmal heißt ‘Nein!’ dann sollte das respektiert werden.

APT
APT
21. Februar 2014 11:33

Wieso diskriminierung? Schwule können doch von mir aus machen was sie wollen, ich stör sie nicht dabei. Von mir aus können sie auch versuchen die Weltherrschaft zu übernehmen.Nur muss ich ihnen deswegen dabei zugucken? Sicher nicht.Ein kumpel von mir hat ne vogelspinne und die ist sein liebstes hobby. Ich dagegen ekel mich total vor spinnen und finds einfach nur wiederlich wenn er sie auf die hand nimmt und streichelt. Aber deswegen geh ich doch nich hin und sag ihm das er krank oder abartig ist.Soll er mit seiner spinne machen wie er denkt… deswegen muss ich da aber nich bei zugucken xDWas ich sagen will, jeder kann machen was er will. Aber man sollte auch verstehen das verständniss und toleranz nicht gleichzusetzen sind mit ‘Ich will dabei sein’.Wenn zwei schwule auf ner party knutschen, ja mein gott, wenns mir zu viel wird dreh ich mich halt weg und unterhalt mich mit der netten blonden neben mir… aber dieses rumdrehen dann schon als diskriminierung zu bezeichnen is scho n arges stück.

Vreen
21. Februar 2014 11:27

[quote=APT]

Und ja, generell bin ich der meinung das man eine erlaubniss zum flirten braucht. [/quote]was das angraben irgendwie sinnlos machen würde.

Kakyo
21. Februar 2014 11:32

naja schwule und Lesben leben halt schon immer in der Defensive… ist ja auch nicht anders möglich.gehen homosexuelle in die offensive kommt halt gleich wieder das “”agressive sexuelle Minderheit”” gewäsch… wo sowas hinführt sehn wir aktuell in Russland…andererseits kann man momentan (auch in Deutschland) nicht tatenlos zuschaun weil es immer stärker werdende faschistische und religiöse ströme gibt die genau das Thema benutzten um einen Kulturellen Rollback einzuleiten…und nein es ist keine Krankheit.und es MUSS thematisiert werden damit es eben irgendwann nicht mehr thematisiert werden muss…

ChrisKong
21. Februar 2014 11:21

und nein der vergleich hinkt nicht – man diskriminiert leute für etwas für das sie nichts können.Sorry, aber das klingt schon wieder so defensiv, als wärs ein Zustand gleich dem einer Krankheit. Damit liefert man dann erst recht Futter für Gegne

Kakyo
21. Februar 2014 11:14

und der angeborene ekel (komischerweise leiden nicht alle heteros darunter) soll als Grund für leider auch in Deutschland immer noch strak vorhandene Diskriminierung herhalten?versteh mich nicht falsch ich will keinen “”umerziehen”” (wird ja den schwulen auch oft vorgeworfen) nur einfach klarstellen das Sie niemanden was böses wollen…. das einzige was der standard-homosexuelle will ist das es einfach gar kein Thema mehr ist weils als gegeben und normal angesehn wird….speziell oder exotisch – auch das wird oft vorgeworfen – will niemand sein einfach nur ohne Vorurteile sein eigenes Leben leben können…. und nein das ist auch in Deutschland nach wie vor nur bedingt möglich.und nein der vergleich hinkt nicht – man diskriminiert leute für etwas für das sie nichts können.

APT
APT
21. Februar 2014 11:06

@KakyoDein vergleich hinkt. Klar, hautfarbe oder sexualität kann man sich nciht aussuchen. Genausowenig kann man es sich aber aussuchen ob man beim anblick von zwei Männern, die miteinander rummachen, einen leichten ekel empfinded. Denn das hat die natur

Kakyo
21. Februar 2014 10:42

[quote=DerLiterat]

Habe DA2 nicht gespielt, bin jedoch tolerant dem Thema aufgeschlossen. Dennoch: “”hetero”” sein ist nunmal die Norm, da dies der Großteil der Menschen ist. Ich habe kein Problem, wenn “”Randgruppen”” wie Homosexuelle ihre Daseinsberechtigung in Spielen bekommen, aber wie schon von anderen gesagt möchte ich das dann (genauso wenig wie im RL) aufgezwungen oder damit permanent konfrontiert werden.

[/quote]ich schreibs mal für dich um dann denk nochmal drüber nach:””Weiß/Christ”” sein ist nunmal die Norm, da dies der Großteil der Menschen ist. Ich habe kein Problem, wenn “”Randgruppen”” wie Schwarze/Juden ihre Daseinsberechtigung in Spielen bekommen, aber wie schon von anderen gesagt möchte ich das dann (genauso wenig wie im RL) aufgezwungen oder damit permanent konfrontiert werdennun klingts plötzlich grob und absolut inakzeptabel nicht war? aber es ist numal das gleiche…. wobei ich die Religion tatsächlich noch etwas ausklammern könnte denn das ist etwas für das man sich entscheiden kann…. Aber meine Hautfarbe oder Sexuelle Orientierung nicht.

21. Februar 2014 9:57

Habe DA2 nicht gespielt, bin jedoch tolerant dem Thema aufgeschlossen. Dennoch: “”hetero”” sein ist nunmal die Norm, da dies der Großteil der Menschen ist. Ich habe kein Problem, wenn “”Randgruppen”” wie Homosexuelle ihre Daseinsberechtigung in Spielen bekommen, aber wie schon von anderen gesagt möchte ich das dann (genauso wenig wie im RL) aufgezwungen oder damit permanent konfrontiert werden.

rvn
rvn
21. Februar 2014 8:50

Eine Darstellung von Homosexualität in Videospielen ist grundsätzlich in Ordnung. Für erotische Handlungen gilt das aber nur, solange es angebracht ist. Bei einem GTA finde ich es zB passend, da das Spiel von abgefahrenen Charakteren und deren guter Darstellung lebt. Damit will ich nicht sagen, dass schwule abgefahren sind, aber jeder, der die Spiele kennt, weiß, was gemeint ist. Ein anderes Beispiel wäre sowas wie Heavy Rain. Etwas realistisches im Hier und Jetzt.Aber abgesehen von Duke Nukem, The Witcher, oder Leisure Suit Larry finde ich heterosexuelle Entgleisungen bei klassischen Videospielen auch ziemlich unpassend. Ich habe garkein Verlangen danach, dass in Mario irgendwelche kleinen, anzüglichen Anspielungen mit Peach sind. Ich will keine pubertären Sprüche, die auch ein 13-jähriger bringen könnte, bei Devil May Cry hören. Gegen etwas nackte Haut oder die erotischen Darstellung von Frauen habe ich nichts, aber ich brauche definitiv keinen Sex in einem Spiel. Da liegt eher das Problem. Und wenn mich sowas schon stört, dann will ich in einem epischen mittelalterlichen Fantasyspiel nicht durch pimpernde Quotenhomos aus der Atmosphäre gerissen werden. Das Ding ist auch, wie provokant damit umgegangen wird. Ich habe garnichts gegen einen schwulen Charakter in einem Rollenspiel, der sich halt ein bisschen tuckig verhält, oder mich mal ein bisschen anbaggert, sodass eben eine witzige Situation entsteht und ich beim Spielen schmunzeln muss. Mehr aber nicht. Ich will bei einem Skyrim ja auch keine Begleiterin haben, die mir beim Halt in jeder Stadt erstmal ihre Hupen zeigen will. Ich bin eben der Meinung, dass Sex kein Feature ist. Weder bei Homos, noch bei Heteros.

Funatic
21. Februar 2014 6:44

naja also ganz ehrlich mich hat das damals auch gestört! und zwar weil die homosexuelle beziehung keine beziehung war sondern genauso plump und albern wie die restlichen romances und einzig aus dem grund im spiel war weil es für news und gesprächsstoff sorgt. für mich hat das nichts damit zu tun das man homosexuelle und videospielen stärkt oder allgemein etwas für die toleranz von gleischgeschlechtlichen beziehungen machen will sondern schlicht um aufmerksamkeit für ein projekt haschen! der einzig “”gute”” schwule in nem spiel war bisher gay tony! gebt uns mehr schwule als hauptcharactere aber nicht alibi nebencharactere die nur rammeln wollen!

ChrisKong
20. Februar 2014 23:15

Also das hier ist eigentlich weniger eine Schwulen-Diskussion, sondern ob der Herr da oben, das Thema als Alibi benutzt, um von Mängeln bei der Umsetzung selbiger abzulenken. Dabei spielt das Thema nicht wirklich eine Rolle und ist austauschbar.Schlussendlich ist das halt auch eine Frage, worin konkret die Intention besteht, solche Inhalte zu vermitteln? Wars eine Provokation, ein Versuch, das Thema ernsthaft aufs Tapet zu bringen oder gehts darum, sich vom Einerlei in dieser Branche abzuheben, etc.Generell kann man mMn Schwule schon so darstellen, weil es solche genauso gibt. Aber solange sie eben kaum vorkommen und die Darstellung immer in diese Richtung des ständig notgeilen, promiskuitiven Homosexuellen geht, dann ist das tendenziös und man muss wohl oder übel latenten Schwulenhass unterstellen.Um mal ein anderes Beispiel zu bemühen, so gibt es gerne Leute, die sich als neutral bezeichnen, ihre Meinung aber doch gerne rechtspopulistisch gefärbt kundtun, aber sich nicht in diese Ecke stellen und eben ihre vermeintliche Neutralität vorschieben. Sprich man schafft sich ein Quasi-Alibi, eine Absolution auf Vorrat, um dann seiner niederen Gesinnung frönen zu können.Darum ist neben der Botschaft eben auch immer der Absender ins Auge zu fassen.