Oculus-Zukunft: Panzereinsatz, Rechtsstreit – und ein MMO für eine Milliarde Spieler

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Dieses Gedankenspiel als “ambitioniert” zu bezeichen, dürfte maßlos untertreiben sein:

Gegenüber TechCrunch erklärte Oculus-CEO Brendan Iribe auf der Disrupt 2014-Konferenz in NewYork, dass man für das Virtual-Reality-Gerät über ein MMO mit “einer Milliarde simultanen Spielern” nachdenken würde. Für eine solch enorme Spieler-Basis würden heutige Netzwerke nicht ausreichen – aber nach der Übernahme durch Facebook erscheint den Oculus-Machern so einiges in den Bereich des Möglichen zu rücken.

Iribe unterstrich nochmal, dass man die VR-Brille in Zukunft auch jenseits von Spielen einsetzen wolle – laut TheVerge testet die norwegische Armee das VR-Headset beispielsweise für den Einsatz in Panzern.

Derweil werden die VR-Vordenker allerdings mit einem Rechtstreit geplagt: Zenimax beschuldigte letzte Woche den zu Oculus gewechselten John Carmack, “geistiges Eigentum” entwendet zu haben. In einer Stellungnahme gegenüber Polygon erklärte man seitens Oculus: “Ungeachtet der Tatsache, dass der volle Quellcode für das Oculus-SDK online erhältlich ist (developer.oculusvr.com), konnte ZeniMax niemals ‘gestohlenen’ Code oder Technologie identifizieren.”

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bitt0r
6. Mai 2014 18:17

lol, dreamcast hatte bis zu 6 milliarden spieler.

Seska1973
6. Mai 2014 17:32

[quote=Hitokiri]

Jaaaaa… genau… eine Milliarde in Zahl 1.000.000.000 Spieler, gleichzeitig. Ne ist klar, jeder siebte Mensch spielt zeitgleich genau dieses eine MMO… selten so einen Quatsch gelesen.

Ich behaupte mal, dass an den vermutlich spielintensivsten Tagen im Jahr, wohl die 26.-30.12. die meisten Menschen simultan auf der Erde ein Videospiel spielen. Aber wieviel werden dass schon sein? Mehr als 1-20 Mio. werden es kaum sein. Wer zuviel Zeit hat, kann es ja mal versuchen hochzurechnen.

[/quote]Erstmal braucht man viel Basis Arbeit. Netzwerk: hält es stand? Ist es Schnell genug? Ist es weit verbreitet? Ping? Server: Halten die den “”Ansturm”” stand? Bekommen Sie genug “”Bandbreite””? Server Farm mit Atomkraftwerk nebenan fertig?Brillen: Sind genug ausgeliefert? Haben sie den “”Übelkeit”” endlich besiegt? Haben die User einen flotten Rechner dafür? (Handys sind doch der Renner..) und und…Und VR Brillen beim Militär oder Industrie:Panzer fahrer ist wirklich ein gutes Beispiel. So ist sein Sichtfeld um einiges vergrössert als nur nach vorne duch die Sehschlitze zu sehen. Nebenbei kann es auch sicherlich Nachtsicht benutzen. Und vielleicht kann man die Kamera mit einem Zoom ausgestatet werden, so das man nicht mal ein Fernglass braucht.Also nicht nur der Fahrer sieht mehr, aus der Richtschütze kann das gleiche sehen, wie ebenso der Kommandant, was um den Panzer geschieht. Als wäre die Haut nicht da. Aber, dadurch ist man noch mehr abhängig von Elektronik. Die Kamera, das rotieren darf nicht klemmen. Die Batterie darf nicht klemmen. Die Kamera selbst darf nicht verschmutzen. Und weiss nicht ob man VR sehen kann nachts. Jedenfalls leuchten die auch nun im Dunkeln wie ein Weihnachtsbaum, damit die Kamera für die VR was sehen wollen.(edit: Bevor hier jemand was schreibt. Natürlich nicht nur im sichtbaren Licht, sondern auch im IR Licht. Andere Späher werden wohl Brillen aufhaben die IR sehen können…)p.s. Das alles hier kann man natürlich auch in Zivil benutzen. Heli Piloten z.b. Nachtflüge. Oder wenn man weiter in die Zukunft denkt. Cockpits ohne Fenster für Stratosphäre Flüge und so weiterDrohnen oder Roboter (Atomunfall Ersteinsatz Roboter z.b.) Fernsteuern, nur mit dem Feedback muss man kämpfen. Jedenfalls überall dorthin wo ein Mensch nicht überleben würde

Hitokiri
6. Mai 2014 16:07

Jaaaaa… genau… eine Milliarde in Zahl 1.000.000.000 Spieler, gleichzeitig. Ne ist klar, jeder siebte Mensch spielt zeitgleich genau dieses eine MMO… selten so einen Quatsch gelesen. Ich behaupte mal, dass an den vermutlich spielintensivsten Tagen im Jahr, wohl die 26.-30.12. die meisten Menschen simultan auf der Erde ein Videospiel spielen. Aber wieviel werden dass schon sein? Mehr als 1-20 Mio. werden es kaum sein. Wer zuviel Zeit hat, kann es ja mal versuchen hochzurechnen.