Rainbow Six: Patriots – Ubisoft-Mitarbeiter erklärt (wahren) Grund für die Streichung

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Ubisofts CEO Yves Guillemot erklärte kürzlich gegenüber CVG, dass Rainbow Six: Patriots gecancelt wurde, weil die Entwickler den Fokus auf den Multiplayer setzen wollten, nicht auf den Einzelspieler-Modus. Aus diesem Grund verwandelte man “Patriots” in “Siege”, das auf der diesjährigen E3 präsentiert wurde.

Oliver Couture, Technical Artist bei Ubisoft, nannte laut Rock, Paper, Shotgun andere Gründe: Der Schwerpunkt läge zwar nach wie vor beim Multiplayer, aber man sei sich “100-prozentig sicher, dass auch der Singleplayer einen großen Teil” des Spiels ausmachen werde. In Wahrheit strich man “Patriots“, weil es vorwiegend für die alte Konsolengeneration konzipiert war. Als man Neues für Next-Gen-Konsolen ausprobierte, implementierte man eine neue Zerstörungs-Technologie. Diese veränderte das Spiel entscheidend, konnte aber nicht auf den alten Konsolen angewendet werden – und “Siege” entstand.

Ein weiterer Grund, warum der Singleplayer-Modus weiterhin ein wichtiger Bestandteil sein wird, sei auch die Online-Nachfrage dafür gewesen, erklärte Couture. Er könne aber noch nicht viel über diesen erzählen, denn “der Rahmen dafür stehe noch nicht fest”. Couture arbeitet dreieinhalb Jahre an Rainbow Six: Patriots, bevor man dann vor eineinalb Jahren auf “Siege” umschwenkte.


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