US-Absatzzahlen im November – PS4 vor Xbox One, Call of Duty: Black Ops III vor Fallout 4

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Der November war in den USA ein starker Monat für Next-Gen-Konsolen und deren Titel, wie VG247 jetzt mit Berufung auf die NPD-Zahlen berichtet. Konkret lagen die PS4 vor der Xbox One und Call of Duty: Black Ops III vor Fallout 4.

Alle Next-Gen-Konsolen (also PS4, Xbox One und Wii U) wanderten zusammengezählt drei Millionen Mal über die Ladentheken, wobei auf PS4 und Xbox One 2,8 Millionen Einheiten entfielen. Damit wurden die Verkäufe von November und Dezember 2014 übertroffen. Generell zogen die Umsätze mit Next-Gen-Konsolen um 22 Prozent an, während die Last Gen um 76 Prozent nachgab – im Jahresvergleich ein Minus von 57 Prozent.

Im Vergleich zum vergangenen November hat die neue Hardwaregeneration inzwischen einen Marktanteil von 93 Prozent, was einen Zuwachs von neun Prozent darstellt. Nach 25 Monaten ihrer Lebenszeit sind die Verkäufe von PS4 und Xbox One um 47 Prozent höher als bei deren Vorgängern im identischen Zeitraum.

Sony ergänzte, dass man den stärksten Black Friday überhaupt erlebt habe und nun auf 30,2 Millionen verkaufte PS4-Konsolen komme. Microsoft konterte, dass die Xbox One im November ihren bisher stärksten Monat in den USA erlebt habe und bei der First-Party-Software ein Zuwachs von 72 Prozent verzeichnet wurde. Von Nintendo gab es keinerlei Statement.

Die Software Top Ten sah so aus:

  1. Call of Duty: Black Ops III (Xbox One, PS4, Xbox 360, PS3, PC)
  2. Fallout 4 (PS4, Xbox One, PC)
  3. Star Wars Battlefront (PS4, Xbox One, PC)
  4. Madden NFL 16 (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3)
  5. NBA 2K16 (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3)
  6. FIFA 16 (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3)
  7. Need For Speed (PS4, Xbox One)
  8. Halo 5: Guardians (Xbox One)
  9. Assassin’s Creed Syndicate (PS4, Xbox One, PC)
  10. Just Dance 2016 (Wii, Wii U, Xbox 360, Xbox One, PS4, PS3)

Es wurde in diesem Zusammenhang betont, dass Call of Duty: Black Ops III und Fallout 4 ihre jeweiligen Vorgänger bei den Verkäufen deutlich geschlagen hätten. So wurden von Fallout 4 etwa 70 Prozent mehr Einheiten als von Fallout: New Vegas verkauft und Fallout 3 um neun Prozent geschlagen.

Grundsätzlich gaben Software-Verkäufe um sieben Prozent (von 1,09 auf 1,02 Milliarden Dollar) nach. Hier muss aber bedacht werden, dass die NPD-Charts ausschließlich physische Verkäufe erfassen und Digitalverkäufe deutlich zugelegt haben.

Wie immer ein paar generelle Übersichtszahlen zum Abschluss:

Die Gesamtausgaben der Industrie zogen im Jahresvergleich um zwei Prozent an (von 2,42 auf 2,47 Milliarden Dollar). Hardware wuchs um elf Prozent von 1,02 auf 1,12 Milliarden Dollar und Zubehör legte um sechs Prozent von 336 auf 357 Millionen zu.

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ghostdog83
11. Dezember 2015 16:57

[quote=Marc29101971]

Zählen da auch die Bundles mit?

[/quote]“”NPD represents retail sales in the United States. Digital and bundled software sales are not included.””

Marc29101971
11. Dezember 2015 14:49

Zählen da auch die Bundles mit?

DerSebomat
11. Dezember 2015 14:31

…und wie mich die NPD jedes mal wieder irritiert.^^

C1v1cTypeR
11. Dezember 2015 12:13

Super.Mehr Konsolen bei CoD ist ja mehr oder weniger klar dass sich ein Spiel da mehr verkauft. Wie sieht das denn mit den Zahlen von CoD und Fallaout aus wenn man nur die Zahlen von PC, XOne und PS 4 verkäufen zusammenzählt ?

ghostdog83
11. Dezember 2015 12:08

[quote=Sebastian Essner]

während die Last Gen um 76 Prozent nachgab – im Jahresvergleich ein Minus von 57 Prozent.

[/quote][IMG=570×550comment image[/IMG]RIP Last GenIm nächsten Jahr dann wohl die NX zu Weihnachten.Wie sich die Wii U schlägt (240.000 Einheiten), kann das im nächsten Jahr wohl nicht so weitergehen.Quelle: NDP_Mulcair (NeoGAF)