Mad Catz – Konkurs angemeldet

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Eurogamer berichtet, dass der Peripheriehersteller Mad Catz Konkurs angemeldet hat. Nachdem die Verkäufe von Rock Band 4 und das entsprechende Zubehör, die letzte Hoffnung des Unternehmens, hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren und anschließend viele Angestellte entlassen wurden, war dieser Schritt abzusehen.

Mad Catz wurde 1989 gegründet.

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DynaMike1977
3. April 2017 9:16

Na sorry, da muss ich mal für einen strauchelnden Wegbegleiter im Gaming in die Bresche springen. Also 3rd Party ist (ausser bei obskuren bis genialen Snes und Mega Drive Dingen) generell nicht so meines – aber gerade die Mad Catz Teile waren bei mir eigentlich immer in Ordnung. Im Lenkrad Bereich gabs grade auf DC und XBOX eigentlich keine Alternative zum MC2 (wenn ich mich da recht an den Namen zurückerinnere). So gesehen, hält sich meine Häme wegen der Nachricht sehr in Grenzen, bzw. tuts mir um einen weitern Player den ich gerne hatte (Midway, Acclaim, THQ und Co.) leid.

captain carot
1. April 2017 22:58

Ab Mitte Neunziger bis Mitte 2000er gab es eigentlich einiges an brauchbarem Zubehör von Mad Catz. Halt auch immer reichlich Murks.

Nipponichi
1. April 2017 20:15

Bis auf ein paar Sticks fand ich so ziemlich alles von denen Mist. Ok, mal ein RGB-Kabel oder so geht schon mal, aber Controller oder früher auch Memory Cards würde ich niemals von einem Dritthersteller kaufen. Nicht einmal wenn Logitech oder sowas draufsteht. Bisher haben für Konsolen solche Dritthersteller-Controller so gut wie immer überhaupt nichts getaugt. Die ganze Haptik, wie sich die Knöpfe anfühlen. Einfach nur billig. Egal ob Mad Catz, Big Ben und wie sie sonst noch heißen. Leid tut es mir daher eher für die Mitarbeiter die wohl ihren Job nun bald oder schon jetzt los sind.

deadp00l_80
1. April 2017 16:36

“”Nachdem die Verkäufe von Rock Band 4 und das entsprechende Zubehör, die letzte Hoffnung des Unternehmens…””man muss in der geschäftsführung schon sehr naiv gewesen sein wenn man dachte das man noch mehr plastik-müll zu rockband verkaufen kann und damit eine firma aus dem morast ziehen kann.mir tun die einfachen mitarbeiter leid.

segarulez
1. April 2017 14:58

Die können sich ja bei Capcom bedanken, die damals ein halbfertiges SF5 auf den Markt geworfen haben – Bum, war der Street Fighter Hype dahin. Und jetzt ein Jahr später, wo es deutlich mehr bietet, juckt das auch keine Sau mehr. Außer die Hardcore-Community.Die TE Sticks waren echt top.

Ziep
1. April 2017 14:13

Das ist natürlich äusserst schade…

Danijel78
1. April 2017 11:53

Wie viele hier schon gesagt haben: die Fight-Sticks von denen waren schon okay, die teuren waren sogar sehr gut. Erst recht in der Post-SF4-Ära. Der Rest von denen, vor allem die Memory Cards und Controller der PSX/PS2-Zeit waren absoluter Müll. Und auf dieser Zeit basiert auch ihr hauptsächlicher Ruf den die Firma geniesst. Da konnten die paar guten Qualitäts-Arcade-Sticks, die im nachhinein abgesetzt wurden, auch nix mehr retten.

BoC-Dread-King
1. April 2017 10:14

Schade die Fight Sticks waren schon mega Klasse, habe selbst den SFIV Tournament Edition Fightstick, hammerteil! Vielleicht hatten sie zu viele Baustellen und hätten sich einfach auf so Premiumsachen wie die Fightsticks konzentrieren sollen, zu SFIV gab’s ja einen Mega Boom. Schade

kevboard
31. März 2017 22:27

gute FightSticks… der rest den die so produziert haben kann man in die tonne treten

dmhvader
31. März 2017 21:08

So manch alte Third-Party-Memory Karte lässt sich aber wieder zum Leben erwecken, indem man innen drin einfach die flache Batterie austauscht – hab ich letztens gerade mit meiner 4-fachen N64-MemCard gemacht, die aber nicht von Mad Catz ist. Jetzt kann man wieder speichern und die müsste jetzt auch wieder ein paar Jährchen halten. Ansonsten sind viele Third-Party-Karten oder auch -Controller tatsächlich ziemlich minderwertig – diese Erfahrung hab ich auch machen müssen in den letzten 20 Jahren. Daher hat Mad Catz sich den Untergang sicherlich auch selbst zuzuschreiben. Meist trifft es aber immer die Angestellten, während die Bosse sich mit den letzten Gewinn-Resten der Firma aus dem Staub machen bzw. während der Zeit der Exitenz der Firma eh stets fette Gehälter kassierten, könnte ich mir vorstellen.

T3qUiLLa
31. März 2017 20:33

hab noch den aktuellen street fighter 5 arcade stick hier. sehr gutes teil nur wie bereits erwähnt, sauteuer. nicht sehr stabil gebaut hat aber dennoch ne sehr gute spielbarkeit. finde es etwas schade, madcatz hat gute sticks hergestellt. aber auch beruigend das ich noch ein abgegriffen hab.

ghostdog83
31. März 2017 20:24

Je mehr Kommentare ich lese, um so mehr hält sich mein Bedauern in Grenzen.

SonicFanNerd
31. März 2017 20:03

@TokyoJetzt wo du es schreibst:Ich glaube ich hatte von denen auch mal ne Memory Card; für die PS2 allerdings. Dieses Miststück hat mir damals meinen FFX-Save mit allen Möglichen Secrets (Ultimate Weapons und Co.) geschrottet. Locker über 140 Spielstunden

Tokyo_shinjuu
31. März 2017 19:51

Schade für die verbliebenden Mitarbeiter, dennoch für mich persönlich nichts das ich vermissen werde.Hatte mal ne Memory Card für PSone von denen, nach einem Jahr waren alle Spielstände futsch.

bitt0r
31. März 2017 19:50

die sticks waren ganz gut. aber nur die teureren.hatte selber nur einen ihrer billigeren sf-sticks. da gingen nach zwei wochen die knöpfe kaputt und der stick. hab die dann gegen sanwa-teile ausgetauscht.

SonicFanNerd
31. März 2017 19:38

Ich kenne Mad Catz auch eher als Hersteller drittklassiger [i]Third-Party[/i]-Peripherie.Glaube die lizensierten Pads und Sticks zu Street Fighter V sind auch eher baden gegangen, oder?Generell natürlich schade, wenn ein Unternehmen, dass schon etliche Jahre besteht, diesen Schritt einleiten muss.

Marc29101971
31. März 2017 19:22

Hatte mal ein Lenkrad von denen. Das war die letzte Gülle! Ansonsten kann ich zu Mad Catz nix sagen.