M!oment M!al – (V)erspielte Zeit

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Ich spiele nun schon seit vielen Jahren Videospiele. Seit meinen Anfängen habe ich jede Menge Games gedaddelt, Spielstände angelegt und mit Freunden Abende und Nächte vor den verschiedensten Systemen gesessen. Das alles hat jede Menge meiner Zeit in Anspruch genommen. Unzählige Minuten und Stunden zogen dabei ins Land – diese Zeit ist, wie man so geläufig sagt, “weg”. Wieviele andere, möglicherweise wesentlich wichtigere oder sinnvollere Dinge wären in dieser Zeit möglich gewesen? Aber ist dem wirklich so? Ist verspielte Zeit auch vertane Zeit? Dieser Angelegenheit möchte ich auf den Grund gehen.

Als meine Spielerkarriere begann, war ich noch ein Knirps. Meine Eltern dachten später sicherlich das ein oder andere Mal: “Hätten wir dem Jungen bloss nicht diesen Game Boy geschenkt!”. Denn schon früh nahm ich den grauen Kasten gern zur Hand, um mit Mario oder Kirby durch ihre jeweiligen Welten zu streifen. Allein Kirby’s Dreamland muss ich an die 10 Mal durchgespielt haben, und soweit ich mich erinnere, war der Grund dafür nicht das Erringen einer Trophy oder eines Achievement. Nach und nach wuchs der Spielebestand in meinem Zimmer an. Spätestens als das Mega Drive Einzug in mein kleines Reich hielt, wurde es kritisch. Sicherlich hatten Kinder in der damaligen Zeit weniger mit einer Reizüberflutung zu kämpfen wie heut, doch andere Hobbys und Interessen gab es damals ebenso. Ich für meinen Teil las gern, schaute liebend gern Trickfilme- und Serien oder spielte mit Freunden draußen im Park. Das alles wurde nicht komplett eingestellt, jedoch schon zurückgefahren. Meine Familie regelte meinen Spiele-Konsum ordentlich: so durfte erst nach den Hausaufgaben gezockt werden, und zum Sport sollte ich doch bitte auch regelmäßig gehen – schließlich hatte ich mich dafür entschieden, Fussball im Verein spielen zu wollen. Das eine oder andere Mal war das Wahrnehmen dieser “Verpflichtungen” sicherlich nervig, denn ich wollte ja ungestört spielen.

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Gast

auf den punkt gebracht:kein game der welt kann einem anständigen bumms das wasser reichen.

moshschocker
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moshschocker

Na klar mag das jeder selbst beurteilen! Aber hey, jetzt mal ehrlich! N Campingausflug mit intensiven Gesprächen oder aber vor der Flimmerkiste und n Kasten Bier, den du alleine säufst?Ich liebe zocken auch, und ich hatte wundervolle MOmente mit dieser Leidenschaft, aber es gibt durchaus WICHTIGERES, INTENSIVERES und auch GEHALTVOLLERE Erfahrungen anstatt ein super Videospiel zu spielen! Wer sich lieber dauerhaft vergräbt, anstatt seine Kumpels mal in echt zu sehen, der macht meiner MEinung nach was falsch! JETZT sehen das noch viele anders, aber ich bin der Meinung, dass einige von ihnen mal an einen Punkt kommen, wo sie doch einige Games lieber tauschen wollen gegen eine gute Freundschaft, in denen man seinen Kumpel auch mal gesehen hat…nicht nur über ChatfunktioN!Klar übertreibe ich nun leicht, aber im Endeffekt ist es genau das, was ich damit sagen will!Ein hoch aufs zocken, aber ein toller Trip mit der Freundin ist deutlich mehr Wert, wenn mans richtig anpackt…da kann zocken dreimal einpacken! Egal welches Game…

DonCurrywurst
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DonCurrywurst

[quote=vreen] gerade menschen mit großem selbstbewusstsein neigen oft dazu, alles was sie tun für richtig zu halten, ohne ihre eigene motivation zu hinterfragen.[/quote]Das ist bei mir glücklicherweise nicht der Fall ;)Aber in diesem Punkt gebe ich dir vollkommen recht. Wie ich oben schon geschrieben habe, sollte man sich bewusst sein, was man tut. Aber da bin ich der Ansicht, dass man dies grundsätzlich mit allem machen sollte und sich immer fragen sollte, was man warum tut.[quote=vreen]übertreibt man es mit der zerstreuung allerdings, zieht das leben an einem vorbei und man merkt es garnicht.[/quote]Das mag zwar stimmen, aber ich sehe das Leben an sich in unserer Gesellschaft auch nicht mehr als Lebenswert an. Man muss es schaffen daneben zu leben. Gewisse Werte und Meinungen entwickeln sich, die mir gar ned zusagen.Aber das geht in eine andere Richtung. Prinzipiell stimme ich dir aber zu, da ich nun gut nachvollziehen kann, was du sagen wolltest.

Gast

videospiele sind luxus.luxus ist verschwendung.

Vreen
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Vreen

es geht auch nicht darum die verlorene zeit am liebsten rückgängig machen zu wollen. da das nicht geht ist dieser gedanke nämlich zeitverschwendung. ;-)klar kannst du das so definieren, dass die wowsucht dir etwas gelehrt hat im leben, und deshalb nicht verloren ist. nur ist hier vorsicht geboten, da der grad schmal ist, einfach alles was man tut general zu legitimieren. und das ist wiederrum auch kontraproduktiv. gerade menschen mit großem selbstbewusstsein neigen oft dazu, alles was sie tun für richtig zu halten, ohne ihre eigene motivation zu hinterfragen. das bringt auch nichts. denn nein, kein mensch der schon das ein oder andere im leben erlebt hat, würde ernsthaft behaupten, monate in digitalen welten wären gleichwertig zu wirklichen erlebnissen und erfahrungen. das ist eine illusion und gefährich.videospiele sind spiele und zeitvertreib. zeitvertreib ist sehr wichtig, da man ohne zerstreuung auch wahnsinnig wird. übertreibt man es mit der zerstreuung allerdings, zieht das leben an einem vorbei und man merkt es garnicht. guck dir das historische volk roms an. so gefesselt waren sie von brot und spielen, dass sie garnicht gemerkt haben, geschweige denn revolutioniert haben, dass ihre herrscher sie missbrauchten und unterdrückten.

DonCurrywurst
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DonCurrywurst

[quote=vreen]ich finde allerdings, dass meine meinung dazu am ehesten der von schopenhauer entspricht. lies es nach…[/quote]Hum…nö, keine Lust.[quote=vreen]trotzdem, man entwickert sich als mensch eher weiter, wenn man stets neue dinge ausprobiert und nie aufhört zu lernen. 4 monate online bei wow stellen dazu einen krassen gegensatz dar.[/quote]Das sehe ich nicht anders, dennoch finde ich, dass es eine Bereicherung ist, diese extreme Sucht erlebt zu haben und nun damit umgehen zu können. Hat man eine solche Sucht nur eine Woche erlebt, kann man das nicht wirklich als Sucht bezeichnen. Hat man so viel Zeit wie z.B. wir in WoW investiert, kann man das auch ruhig als Sucht wie Beispielsweise Zigarettensucht bezeichnen (gibt auch ne wissenschaftl. Abhandlung zu genau diesem Thema, leider verlegt). Es ist ein Teil meines Lebens. Hätte ich die Zeit nach meinem Ermessen evtl. sinnvoller nutzen können? Wahrscheinlich. Trauere ich der Zeit nach und würde diese am liebsten Rückgängig machen? Nope. Es ist eine Erfahrung in meinem Leben und ich verschwende nicht meine Zeit damit dieser nachzutrauern, sondern blicke lieber nach vorne und bin begierig darauf weitere Erfahrungen zu machen.PS: Und jemand der dies nicht durchgemacht hat und evtl. etwas anderes gemacht hat, ist auch kein besserer Mensch als man selber.

Gast

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Vreen
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Vreen

über den gesellschaftlichen abziehbildern zu stehen zum beispiel und seinen horizont zu erweitern. jedwede beschäftigung sollte der leidenschaft oder der intellektuellen herausforderung geschuldet sein. darum sehe ich leidenschaftliches spielen auch nicht als verschwendete zeit an. trotzdem, man entwickert sich als mensch eher weiter, wenn man stets neue dinge ausprobiert und nie aufhört zu lernen. 4 monate online bei wow stellen dazu einen krassen gegensatz dar. eine genauere definition kaann ich dir nicht geben, weil das was einen menschen ausmacht auch subjektiv ist. ich finde allerdings, dass meine meinung dazu am ehesten der von schopenhauer entspricht. lies es nach…

DonCurrywurst
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DonCurrywurst

Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet:Was bringt es dir als Mensch?Ich habe nicht gefragt, was es dir als gesellschaftliches Abziehbild bringt.

Vreen
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Vreen

zuallererst ist beides keine zeiitverschwendung. beides macht sicherlich riesen spaß wenn mans kann und mit beidem kann man viel geld verdienen. beides kann man überall auf der welt tun. beides geht auf kulturgeschichtliche grundlagen zurück, die die menschheit seit jahrtausenden verfolgen. beides kann man studieren und bis zu einem hohen akademischen rang verfolgen. beides ist nicht passiv, sondern erlaubt die verwirklichung und den kreativen ausdruck der eigenen persönlichkeit. beides kann nicht jeder und beides kommt bei den damen extrem gut an. sorry aber videospiele mit dem tagewerk von pianisten oder hochseeschiffern zu vergleichen ist wie katy perry mit beethoven zu vergleichen.

DonCurrywurst
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DonCurrywurst

[quote=vreen]aber unterm strich hätte ich in der zeit lieber klavierpielen lernen sollen, hätte eine binnenschifferausbidung machen können oder sonstwas.[/quote]Und wie würde dich eins von beiden nun als Mensch weiterbringen?

Vreen
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Vreen

ich war bei wow am ende auf 80 tagen. und ja, ich hab meine zeit damit auch verschwendet. ich hab mit beiden händen in den eimer mit meiner lebenszeit gegriffen und sie großzügig aus dem fenster geworfen. klar hats teilweise spaß gemacht und man war schon mit freunden sozial interaktiv. aber unterm strich hätte ich in der zeit lieber klavierpielen lernen sollen, hätte eine binnenschifferausbidung machen können oder sonstwas. zu der zeit als ich noch wow gespielt habe musste man für episches reiten noch 5000 gold bezahlen. das war zu burnig crusade zeiten. damals habe ich 3 wochen gebraucht um das gold zusammen zu farmen. 3 wochen, in denen ich täglich etwa 2 stunden ausschließlich goldgefarmt hab. also nur im kreis gelaufen bin und monoton geister geplättet habe. mit der nächsten erweiterung kam dann eine extreme inflation und episches reiten wurde günstiger. heutzutage bekommt man episches reiten quasi geschenkt. diese zeit war also unbestreitbar einfach überflüssig zu investieren.worauf ich hinaus will: ich finde, sowohl objektiv als auch subjektiv betrachtet, bleibt beim hobby videospiel im vergleich zu anderen hobby fast nichts hängen. bei dem konsum von videospielen erlebt der spieler alles genau so, wie die entwickler es wollten. die erfahrung ist also bei allen spieler nahezu gleich. will man jemandem diese große, wichtige zeit im leben in bezug auf das hobby videospiele näherbringen, so muss derjenige das spiel nur spielen. er wird genau das gleiche erleben, wie man selber. das macht das videospielen in meinen augen unpersönlicher und trivialer, als andere formen der freizeitgestaltung, die man frei gestalten kann.

DonCurrywurst
I, MANIAC
DonCurrywurst

@Vreen: Ich bin ein Realist, jap ;DZu Sachen “”Zeit besser nutzen””: Es ist völlig Subjektiv.Wenn mir z.B. jemand sagen würde, dass ich meine Zeit in der ich WoW gezockt habe, besser hätte nutzen können, stimmt dies durchaus. Nehmen wir aber mal an, dass di

Vreen
I, MANIAC
Vreen

@carot: ich versteh den Satz nicht. Wie du bestimmen willst worauf andere ihre Lebenszeit verwenden, weiss ich auch nicht. Beurteilen trifft es eher. Wir mir jemand sagt, ich hab die letzten 3 Jahre meines Lebens investiert um klingonisch zu lernen, dann

captain carot
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captain carot

@Vreen: Alleine der Kommentar sorgt schon dafür, dass ich dich wohl kaum als reifer ansehen kann. ;-)Wie will ich bitteschön bestimmen, worauf andere ihre Lebenszeit verwenden und ob das Zeitverschwendung ist?Genau das machst du aber gerade.

Vreen
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Vreen

@don: du bist auf jeden fall ein “”das glas ist halb voll”” Typ 😉

DonCurrywurst
I, MANIAC
DonCurrywurst

@moshschocker: Ich sehe das etwas anders. Jeder Mensch bemisst seinen Tätigkeiten, im Bezug auf “”Leben””, unterschiedliche Wertigkeiten zu.Ob man eben seine emotionalen Momente in einem Videospiel zu seinem Leben zählt oder eben den Campingausflug mit Freu

KnightWolf
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KnightWolf

Die wahre Realität, das echte Leben findet draußen statt und nicht vor der Mattscheibe. Ich finde es ganz wichtig das man wie gesagt auch andere Interessen als nur Videospiele hat. Spiele sind toll aber nicht das einzige im Leben. Wenn Spiele den ganzen Alltag bestimmen und sich dies auf langer Sicht nicht ändert, ist ganz klar, da stimmt irgendwas nicht. Im Leben gibt es wichtigere Sachen als Videospiele, auch wenn ich sie nicht missen möchte. Ich bin jetzt wie gesagt schon was älter und in letzter Zeit wird mir immer mehr bewußt wie schnell doch die Zeit vergeht. So älter ich werde umso schneller vergeht die Zeit irgendwie. Ich denke manchmal zurück und denke warum war ich nur so passiv und habe nicht mehr unternommen. Manchmal werde ich dann richtig depri, weil mir bewußt wird das ich kostbare Zeit verschwendet habe, die ich hätte sinnvoll nutzen können. Meine Lebenszeit läuft unaufhaltsam weiter, das ist mir bewußt, und deshalb versuche ich so intensiv wie nur möglich zu leben, das beste aus jeden Tag zu machen. Denn ich bin nur einmal auf dieser Welt, nur einmal, und dann nie wieder.

Gast

ich frage mich….ach egal 😀

Christian xy
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Christian xy

Dieses Thema und all eure guten Beiträge ziehen mich voll runter :(“”Hät ich vielleicht wirklich etwas anderes mit der Zeit machen können?””Es liegt doch in der Natur des Menschen, sich nach Glück und Geborgenheit zu sehenen. Nach einer Ordnung im Leben, nach Respekt und Anerkennung.Ich finde Spiele können sollche Bedürfnisse (teilweise) befriedigen.Es ist oft leichter in eine Spielwelt abzutauchen, als sich mit Problemen und Pflichten im reallen Leben zu befassen. Zu viel verspielte Zeit nimmt einem glaube ich die Möglichkeit glücklich zu sein, weil Spiele eben nicht alle Bedürfnisse decken können.Es sei den man ist Japaner und heiratet seine Spielfigur xDWenn mich ein Spiel gut unterhält, empfind ich das nicht als Verschwendung. Wenn ich aber in Foren lese wie andere sich irgendwelche Ränge und Gamescore erboosten in dem sie stumpf sich gegenseitig killen lassen, dann denk ich immer, die haben doch zu viel Zeit ey.

Vreen
I, MANIAC
Vreen

naja, ersätz älter mit reifer und du hast es 😉

captain carot
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captain carot

Ich glaube nicht, dass du großartig älter bist als ich.Allerdings würde ich da eine grundlegend unterschiedliche Sicht auf die Dinge sehen.

Vreen
I, MANIAC
Vreen

wahrscheinlich ist der unterschied auch irgendwie das alter. mit 16 hätte ich auch nie einen gedanken daran verschwendet, vielleicht zu lange irgendetwas stumpfsinniges zu tun.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Sinnlose Diskussion.Man kann nicht immer nur sinnvolle Dinge tun. Sogenannte Hobbies sind zu einem guten Teil zum Abschalten da, wirklich sinnvoll sind die wenigsten davon. Manche haben vllt. einen praktischen Nutzen, etwa an Autos zu schrauben, Boxen bauen oder Möbel, auch das können Hobbies sein.Zeit wirklich verschwenden kann man nur, wenn man etwas damit anstellt, das einem selbst nichts gibt.

bupple
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bupple

Moin,ein wesentlicher Aspekt ist auch, dass die Zeit viel schneller vergeht, wenn man zockt. Da können wir ja nix für, wenn man gegen 18:00 Uhr mal eine Stunde spielt und der Zeitgeist die Uhr auf 01:00 Uhr vordreht.Im 7. Schuljahr hatte ich desöfteren Spieleverbot, meine Playstation wurde konfisziert. Das war damals mein erster Kontakt mit Final Fantasy 7, dem Spiel, dem ich bisher die meisten Stunden gewidmet habe. Nicht zuletzt, weil die Memory Card kaputt gegangen ist bzw. von meinem Bruder mal absichtlich gelöscht wurde :(Wenn ich ein neues Spiel habe, zuletzt Batman: Arkham Asylum, wird das aber gnadenlos exzessiv gespielt, da gibt es keine Kompromisse. Das hat dazu geführt, dass ich in Klausurenphasen keine Spiele gekauft habe. Ich bin da so ein 100%-Freak, zumindest will ich ein Spiel relativ komplett abgeschlossen haben.Was bleibt: Ich bin ein Zocker, find ich geil und stehe dazu. Nun, wo ich erwachsen bin, kann ich mir endlich alles leisten und machen, was ich als Kind immer wollte. Super Mario Gürtelschnallen – gekauft, Turtles-Shirt – gekauft, gutes Spiel entdeckt – gekauft, WiiU – gekauft… :PGrußbupple

SideScroller
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SideScroller

Das sehe ich ähnlich – Videospiele sind für mich ein schönes Hobby, das ich nicht missen möchte, aber kein Lebensinhalt. Natürlich könnte ich meine Freizeit auch anders(wohlmöglich gar kreativer) nutzen, aber so lange mir das Spielen Spaß macht, ich mich trotz diesem Hobby aber noch auf meinen Job konzentrieren kann und regelmäßig meine sozialen Kontakte pflege habe ich damit aber kein Problem. Wobei sich der letzte Aspekt teilweise ja auch ins Spiel integrieren lässt – wenn ich mit einem Freund Taktik Shooter spiele kommt es definitiv zur sozialen Interaktion; allein deshalb, damit von etlichen Feinden aufgerieben werde während er schon drei Stellungen weiter ist. New Super Mario Bros. Wii im Multiplayer mit der Verwandtschaft war wiederum ein Riesengaudi. Gerade aufgrund dieser Möglichkeiten finde ich es schade, das sich immmer weniger Spiele via Splitscreen oder zumindest System Link zocken lassen, aber das ist ein anderes Thema. Allerdings habe ich durch Videospiele durcvhaus auch Zeit verschwndet, speziell in Nachtleveln von Sonic Unleashed, da mir Savegames noch kein Begriff waren. Das war aber auch mehr die Ausnahme, denn die Regel. Ich weiß zwar auch nicht wie ich Frauen kennen lerne, sehe da aber keinen direkten Zusammenhang zu Viedeospielen. Denn würde ich stattdessen Briefmarken sammeln könnte ich auch nicht besser flirten. Wieder mal ein toller Blog, der so richtig zur Diskussion aneregt!

KnightWolf
I, MANIAC
KnightWolf

Wenn es zuviel ist auf jeden Fall. Man sollte schon eine gesunde Balance finden. Klar hat man auch mal Phasen in denen man mehr spielt, es darf nur nicht überhandnehmen. Videospiele sollten ein Hobby von vielen sein und nicht die einzige oder gar Hauptbeschäftigung. Ich lese gern mal ein Buch, gehe auf ein Konzert oder auf den Rummel. Wenn der Geldbeutel es zu läßt mache ich auch mal Urlaub. Nur Games zu zocken wären mir zu einseitig, ich brauche die Abwechslung, sonst wird es mit der Zeit schnell langweilig und Unerfüllung macht sich breit. Ich hätte dann immer das Gefühl was zu verpassen. Ich tauche wie gesagt gerne mal in virtuelle Welten ein, muss aber dann auch mal wieder an die frische Luft, sonst bekomme ich die Krise. Dann gehe ich raus und beobachte z.b wie ein Vogel am Himmel seine Bahnen zieht und erfreue mich daran, gehe spazieren oder esse ein Eis. Diese kleinen Dinge machen das Leben für mich so besonders. Wenn ich später mal älter bin möchte ich mich an viele schöne Momente erinnern. Wenn der Großteil meiner Erinnerungen nur aus Videospielen bestehen würde fände ich das schon traurig.

Black Kaindar
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Black Kaindar

Naa ich glaube nicht das es so schlimm ist ^^! Also in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben alle passionierten Zocker auch andere Interessen und Hobbies, viele von denen sogar ne Freundin/Freund ;)!

Lord Raptor
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Lord Raptor

@BlackLeider nur die hier so oft kritisierten Casuals.^^ Die geben sich mit call of Duty und FIFA zufrieden, haben dafür aber noch andere Hobbys. XD

Black Kaindar
I, MANIAC
Black Kaindar

Natürlich haben die meisten Zocker auch noch andere Hobbies oder Interessen als nur Videospiele (wäre ja auch sonst schade).Und ja sicher gibts auch die berühmt berüchtigten Kellerkinder (liebe Össis nicht falsch verstehen ;-P) mit natürlicher Bildschrimbräune aber solche Menschen hat es auch schon vor der Entdeckung der Videospiele gegeben, nur haben die ihre Zeit damals halt anders verplempert wenn man es denn so sagen will. Für Sozialphobiker ist die Welt der Videospiele sicherlich eine Art Fluchtort und wenn sie nicht aufpassen verlieren sie sich auch darin. Die meisten Zocker haben aber denke ich durchaus noch ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Leben abseits des Bildschirms!