Die Hoffnung, ANIMA wäre ein Jump’n’Run-Schwergewicht vom Kaliber eines Nyx’ Quest, ist trügerisch: Gelungene Elemente wie die ordentliche Musik und die ansehnliche Grafik werden von Mängeln im spielerischen Fundament ausgebremst.
Das an Konamis Castlevania-Reihe angelehnte Action-Jump’n’Run weist deutliche Defizite in Sachen Steuerung auf: Das Sprungverhalten von Hauptfigur Celia ist unpräzise, eine stets spürbare Verzögerung macht viele Hüpfpassagen zur Tortur. Bei Kämpfen kassiert Ihr oft ebenso billige wie unnötige Treffer – da fehlt es den schwammigen Kontrollen eindeutig an Feinschliff. Schade, dass die spürbare Ambition hinter dem Projekt durch solche überflüssigen Probleme fast zunichte gemacht wird.
Möchtegern-”Castlevania”, dessen verbockte Steuerung fast alles überschattet.
| Singleplayer |  | 40 |
| Multiplayer |  |
| Grafik |  |
| Sound |  |